Experimentum Mundi. Frage, Kategorien des Herausbringens, Praxis - Bloch, Ernst
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Ernst Bloch Werkausgabe01. Spuren02. Thomas Münzer als Theologe der Revolution03. Geist der Utopie. Zweite Fassung04. Erbschaft dieser Zeit05. Das Prinzip Hoffnung06. Naturrecht und menschliche Würde07. Das Materialismusproblem, seine Geschichte und Substanz08. Subjekt-Objekt. Erläuterungen zu Hegel09. Literarische Aufsätze10. Philosophische Aufsätze zur objektiven Phantasie11. Politische Messungen, Pestzeit, Vormärz12. Zwischenwelten in der Philosophiegeschichte13. Tübinger Einleitung in die Philosophie14. Atheismus im Christentum15. Experimentum Mundi16. Geist der Utopie. Erste FassungErgänzungsband: Tendenz-Latenz-Utopie…mehr

Produktbeschreibung
Ernst Bloch Werkausgabe01. Spuren02. Thomas Münzer als Theologe der Revolution03. Geist der Utopie. Zweite Fassung04. Erbschaft dieser Zeit05. Das Prinzip Hoffnung06. Naturrecht und menschliche Würde07. Das Materialismusproblem, seine Geschichte und Substanz08. Subjekt-Objekt. Erläuterungen zu Hegel09. Literarische Aufsätze10. Philosophische Aufsätze zur objektiven Phantasie11. Politische Messungen, Pestzeit, Vormärz12. Zwischenwelten in der Philosophiegeschichte13. Tübinger Einleitung in die Philosophie14. Atheismus im Christentum15. Experimentum Mundi16. Geist der Utopie. Erste FassungErgänzungsband: Tendenz-Latenz-Utopie
  • Produktdetails
  • suhrkamp taschenbuch wissenschaft 564
  • Verlag: Suhrkamp
  • Artikelnr. des Verlages: 28164
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 267
  • Erscheinungstermin: 30. Juni 1985
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 110mm x 22mm
  • Gewicht: 242g
  • ISBN-13: 9783518281642
  • ISBN-10: 351828164X
  • Artikelnr.: 24563933
Autorenporträt
Bloch, Ernst
Ernst Simon Bloch wurde am 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein geboren und starb am 4. August 1977 in Tübingen. Er entstammte einer jüdischen Familie aus der Pfalz. Von 1905 bis 1908 studierte er Philosophie bei Theodor Lipps in München und Oswald Külpe in Würzburg und wurde im Jahr 1908 promoviert. 1913 heiratete er die aus Riga stammende Bildhauerin Else von Stritzky. Als engagierter Gegner des Krieges ging er von 1917 bis 1919 mit seiner Frau in die Schweiz und war in Bern für das Archiv für Sozialwissenschaften tätig. 1917 beendete er in Locarno sein Werk Geist der Utopie. Ein Jahr nach dem Tod seiner Frau heiratete er 1922 die Malerin Linda Oppenheimer. Die Ehe hielt bis 1928. In der Zwischenzeit kehrte Bloch zurück nach Berlin. Zu seinen damaligen Freunden gehörten Bertolt Brecht, Kurt Weill, Theodor W. Adorno und Walter Benjamin. Politisch war Bloch sehr aktiv und bekämpfte schon früh die aufstrebende NSDAP. Nach Hitlers Machtübernahme wurde er ausgebürgert und emigrierte mit seiner ebenfalls jüdischen Lebensgefährtin Karola Piotrowska in die Schweiz. Nachdem sie von der Züricher Fremdenpolizei des Landes verwiesen wurden, heirateten beide 1934 in Wien. Von 1934 bis 1937 lebten sie in Paris, Sanary und Prag und emigrierten anschließend in die USA, wo sie zehn Jahre blieben. Dort schrieb Bloch an seinen Werken Das Prinzip Hoffnung, Subjekt - Objekt. Erläuterungen zu Hegel und Naturrecht und menschliche Würde. Nach dem Krieg, 1948, erhielt er einen Ruf nach Leipzig auf den Lehrstuhl für Philosophie. Trotz langjähriger Konflikte mit der SED blieb er bis 1961 dort. Kurz vor dem Bau der Mauer befand sich Bloch für einen Vortrag in Tübingen. Angesichts der neuen politischen Situation beschlossen er und seine Frau, in Westdeutschland zu bleiben. Unter anderem aufgrund des großen Einsatzes von Freunden konnte Bloch eine Gastprofessur in Tübingen antreten, wo er bis zu seinem Tod 1977 blieb.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: EINLEITUNG: DREHUNG ÜBERS UNMITTELBARE HINAUS 1. Zu nahe daran / 2. Drehung im Blick / 3. Nah und dunkel / 4. Drehung und der schädliche Raum / 5. Eilige Zeitung und Griffel der Klio / 6. Unverfälschtes Ordnen im offenen System DIE LOGISCHE AUSSAGE ALS ERKENNTNIS PRÄFORMIEREND 7. Sprechen um Gedachtes herum / 8. Ideologiekritik an der Sprache / 9. Drehung aus dem Unmittelbaren durch logische Prädizierung KATEGORIALE ERKENNBARKEIT NACH DEM LOGISCH PRÄFORMIERENDEN 10. Meinen und Beziehen / 11. Freilegendes zum Konstitutiven kategorialer Begriffsbildung / 12. Denken und Sein, Problem: Nur Gleiches kann Gleiches erkennen / 13. Im erkennenden Fortbilden sind Erzeugen und Abbilden vermittelt / 14. Erkennbarkeit, das heißt Bewährung der Kategorialbegriffe in den Daseinsweisen, Daseinsformen der Welt; Dialektik ZUSAMMENFASSENDE GRUNDBESTIMMUNG: THELISCH-LOGISCH-MATERIELLES IN DEN KATEGORIEN 15. Unmittelbar und ohne Aussage / 16. Daß-Anstoß und Was-Gehalt im kategorialen Verhältnis / 17. Nochmals Meinen: das Daß als Insistieren im Werde-Sein / 18. Kategorien als dialektisch-materielle Entfaltungen des Anstoß-Inhalts GRUPPEN UND ZENTREN DER KATEGORIENLEHRE 19. Leeres Nun DREHUNG/HEBUNG: ZEIT UND RAUM ALS DIMENSIONIERENDE KATEGORIEN (RAHMENKATEGORIEN) 20. Sich meldendes Nie und Jetzt / 21. Übliche Gegenwart mit ebenso räumlichem Beisammen / 22. Werden früher als Vergehen, Zukunft also vor Vergangenheit, auch vor echter Gegenwart; letztere selber / 23. Das Zeit-Räumliche im schädlichen Raum aus Anteilen des Nähedunkels / 24. Die differenzierte Zeit insgesamt als Wegweise des Herausgehens / 25. Raum als Werkform des Gewordenseins, anders aber: des Gelungenseins / 26. Äußerlichkeit und Äußerung, noch währender Wi derspruch im Raum DREHUNG/HEBUNG: KAUSALITÄT, FIN ALITÄT, LATENTE SUBSTANZIALITÄT ALS SICH HINDURCHSCHICKEND OBJEKTIVIERENDE KATEGORIEN (TRANSMISSIONSKATEGORIEN) 27. Hinweg zum leitenden Weg / 28. Propter hoc samt Zweckursachen, kausales Mitbestimmungsrecht der Teleologie / 29. Exkurs über Wirkung durch Zufall / 30. Geschichtliche Möglichkeit, mit Freiheit plus Fahrplan / 31. Tendenz, Latenz, Wesenhaftes in Transmission DREHUNG/HEBUNG: GESTALTEN (AUSZUGS-FIGUREN) ALS MANIFESTIERENDE KATEGORIEN; PLURALISMUS IHRER MIT MASS UND ZIEL 32. Heraus zu unfertigem Halt / 33. Messung und ihr Maß, Umschlag wachsender Quantität in Qualität und umgekehrt, die qualitative Quantität der Kategorien / 34. Auseinandersetzung: Nicht dauernde Struktur und ruhendes Eidos, sondern offener Archetyp und Eidos als Auszugsgestalt / 35. Quantitative Anderheit und qualitativ inhaltliche Andersheit, die alternierende Vielheit in den Auszugsgestalten zur Substantialität (Das Fehlen im Etwas / Die Anderheit, die Andersheit und die Fülle) DREHUNG/HEBUNG: GEBIETE UND PRINZIP ALS KOMMUNIZIERENDE KATEGORIEN (INTER-ZENTRIERUNGEN); EPOCHE, SPHÄRE, WERTNORMEN MORALISCH, ÄSTHETISCH, RELIGIÖS, NATUR 36. Was Mensch sei / 37. Übergreifende Gebietskategorien im Herausbringen / 38. Ungeteiltes, Durchhaltendes in allen Schichtungen: das Prinzip / 39. Das Subjektgeladene in der Gebietskategorie Humanum / 40. Was Geschichte sei / 41. Ideale in der Moral ohne Eigentum / 42. Allegorischer Vor-Schein in der Kunst ohne Illusion / 43. Symbolischer Vor-Schein in Metareligion ohne Aberglauben / 44. Objekthaft Chiffriertes in der Gebietskategorie Natur (Das spiegelnde Glas / Ohnekopf Natur und Wunschbild Sphinx / In Bewegung der Natur auch Hinbewegung, ihre real-utopischen Chiffren / So erneut: Natur als passierter Schauplatz und als mögliches Morgenland, Problem der Natu rutopie) / 45. Aufklärung und Teufelsglaube, die Fortdauer des Widersacherischen LETZTE DREHUNG/HEBUNG ALS REALISIERUNG: THEORIE-PRAXIS 46. Immer zur Nähe voran / 47. Rückgriff und Ergänzung: Wachsendes Identifizieren in der Welt als Frage, das heißt selber als Experiment / 48. Praxis als solidester Beweis der Wahrheit, contra Nihilismus / 49. Erstes wie letztes Thema: Realisierung des Realisierenden Namenregister