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Der Einfluss von Gestik, Mimik und Sprechweise auf den Betrachter
Mit einem Geleitwort von Jürgen Rausch und Prof. Dr. Wilhelm Schwendemann
Die Analyse von Fotos besitzt eine lange Tradition. Nachdem Charles Darwin in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts seine berühmte Studie über die nonver- 1 balen Zeichen von Emotionen veröffentlicht hatte, publizierte Antoinette M. 2 Feleky 1914 die erste empirische Analyse von Emotionen anhand von Fotos. Auf ihren Vorarbeiten aufbauend legte Robert S. Woodworth 1938 eine sec- stufige Klassifikation von Emotionen vor, die man umso besser erkennen…mehr

Produktbeschreibung
Der Einfluss von Gestik, Mimik und Sprechweise auf den Betrachter

Mit einem Geleitwort von Jürgen Rausch und Prof. Dr. Wilhelm Schwendemann
Die Analyse von Fotos besitzt eine lange Tradition. Nachdem Charles Darwin in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts seine berühmte Studie über die nonver- 1 balen Zeichen von Emotionen veröffentlicht hatte, publizierte Antoinette M. 2 Feleky 1914 die erste empirische Analyse von Emotionen anhand von Fotos. Auf ihren Vorarbeiten aufbauend legte Robert S. Woodworth 1938 eine sec- stufige Klassifikation von Emotionen vor, die man umso besser erkennen kann, 3 je weiter sie voneinander entfernt sind. Bereits einige Jahre zuvor hatte Werner Wolff seine Studien zur Asymmetrie von Gesichtshälften mit Hilfe halbierter 4 Fotos herausgebracht, und nur wenige Jahre später ist Norman L. Munns Ana- se des Einflusses von Informationen über den Handlungskontext auf die Identifi- 5 kation von Emotionen erschienen. Gemeinsam ist diesen Studien ihr phäno- nologischer Ansatz: Den Verfassern ging es um die Existenz, die Art und die Unterscheidbarkeit von menschlichen Eigenschaften. Dabei waren Fotos wi- kommene Hilfsmittel. Ihr Interesse war objektbezogen, ihre Vorgehensweise deskriptiv. Vergleichbare Fragestellungen liegen drei Studien des vorliegenden Bandes zugrunde. Dabei geht es um die Entwicklung der visuellen Berichterst- tung des Fernsehens über die Spitzenkandidaten bei Bundestagswahlen von 1990 bis 2009, um das Verhältnis der visuellen Darstellung und verbalen Beschr- bung von Publikumsreaktionen bei Politikerreden sowie um die Frage, ob meh- re Fotos von einer Person eine hinreichende Grundlage für Urteile über ihre Persönlichkeit sind. In allen genannten Fällen geht es um die Existenz und Art von Phänomenen.
  • Produktdetails
  • Theorie und Praxis öffentlicher Kommunikation 3
  • Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • 2010
  • Seitenzahl: 196
  • Erscheinungstermin: 26. März 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 148mm x 12mm
  • Gewicht: 268g
  • ISBN-13: 9783531170749
  • ISBN-10: 3531170740
  • Artikelnr.: 26675524
Autorenporträt
Dr. phil. Hans Mathias Kepplinger ist Professor für Empirische Kommunikationsfor-schung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt:
Darstellungseffekte - Der Einfluss von Kameraperspektiven auf die Wahrnehmung von Politikern - Der Einfluss von Musik auf die Interpretation von Filmhandlungen - Der Einfluss nonverbaler Verhaltensweisen auf die Wahrnehmung von Politikern in Fernsehinterviews - Das Identitätsproblem der Wahrnehmung von Menschen anhand von Fotos - Die Charakterfiktionen von Politikern in der Bildberichterstattung von Zeitschriften - Die Generalisierung der Wahrnehmung von Menschen anhand von Fotos - Warum die Macht der Fernsehbilder wächst