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Noch nie in der Menschheitsgeschichte war Sklaverei und Menschenhandel so verbreitet. Mit der modernen Sklaverei wird mehr Geld verdient als mit dem Drogenhandel. Unbeirrt kämpft die Menschrechtsaktivistin Lydia Cacho gegen den Kinder- und Sklavenhandel: Von Japan über Kambodscha und Europa bis nach Nord- und Südamerika ist sie undercover den Menschenhändlern auf der Spur. Lydia Cacho analysiert die weltweit verbreitete Kultur des Sexismus, weist eindrücklich nach, wie sexuelle Gewalt in diversen Kriegen gezielt als Waffe eingesetzt wird und welche neue Formen der Ausbeutung durch das Internet…mehr

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Produktbeschreibung
Noch nie in der Menschheitsgeschichte war Sklaverei und Menschenhandel so verbreitet. Mit der modernen Sklaverei wird mehr Geld verdient als mit dem Drogenhandel. Unbeirrt kämpft die Menschrechtsaktivistin Lydia Cacho gegen den Kinder- und Sklavenhandel: Von Japan über Kambodscha und Europa bis nach Nord- und Südamerika ist sie undercover den Menschenhändlern auf der Spur. Lydia Cacho analysiert die weltweit verbreitete Kultur des Sexismus, weist eindrücklich nach, wie sexuelle Gewalt in diversen Kriegen gezielt als Waffe eingesetzt wird und welche neue Formen der Ausbeutung durch das Internet entstanden sind. Ein aufregendes Buch über eines der schockierendsten Themen unserer Zeit - mit einem Vorwort von Carolin Emcke.

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  • Produktdetails
  • Verlag: FISCHER, S.
  • Seitenzahl: 352
  • Erscheinungstermin: 10.03.2011
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783104013978
  • Artikelnr.: 37465073
Autorenporträt
Lydia Cacho, geboren 1963 in Mexiko-City, ist Journalistin und Menschenrechtlerin. Nach der Veröffentlichung ihres ersten Buches 2005, in dem sie einen überaus mächtigen Pädophilen-Ring in Mexiko aufdeckt, wurde sie verhaftet, gefoltert und einem jahrelangen Gerichtsverfahren unterzogen, in dem sie sich gegen die Klage der Diffarmierung behaupten musste. 2007 wurde sie freigesprochen, lebt seitdem aber unter ständiger Bedrohung in Mexiko. Für ihre investigativen Arbeiten wurde Lydia Cacho mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem PEN Canada One Humanity Award.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 26.04.2011

Leckere Geschäfte
Lydia Cachos Reportagen über
Prostitution und Menschenhandel
In den Zeiten der globalisierten Wirtschaft hat die Mafia neue Wege gefunden, Geschäfte mit der Gewalt zu machen. Es geht um Geld, Lust und Macht. Weltweit sind rund 1,4 Millionen Frauen und Mädchen in die Sexsklaverei gezwungen.
Die Journalistin Lydia Cacho hat recherchiert, wie das abläuft. In Kambodscha traf sie die junge Da, die als 13-Jährige von ihrer Familie nach Phnom Penh geschickt wurde. Der Besitzer eines Nachtclubs hat Da dann für 750 US-Dollar verkauft, weil sie ihm allmählich zu alt geworden war und die Besucher „frisches Fleisch“ wollten. Da sagt, sie habe Glück gehabt: „Es gibt Mädchen, die sie schon mit sechs Jahren holen. Ich war wenigstens schon dreizehn.“ Da hat ein Kind von einem Polizisten. Sie würde gern ein Stück Land kaufen, um Reis anzubauen und die Tochter vor Menschenhändlern in Sicherheit zu bringen. Der Polizist sagt, wenn seine Tochter größer ist, wolle er selbst sehen, ob sie nicht doch zur Nutte geboren sei.
Als Lydia Cacho nach diesem Gespräch ins Hotel zurückkehrt, wirft sie sich aufs Bett und weint. Einige Frauen haben sie gefragt: Wie fühlt es sich an, wenn man machen kann, was man will? Die Geschichten dieser Frauen hat die Autorin aufgeschrieben. Es sind unglaubliche Geschichten von großer Grausamkeit. In ihrem Heimatland Mexiko hat Lydia Cacho die Zeugnisse minderjähriger Opfer sexueller Ausbeutung veröffentlicht. Sie wurde mit Klagen überzogen und im Dezember 2005 von einer Gang von Polizisten entführt. Der Gouverneur des mexikanischen Bundesstaates Puebla hatte ihre Verhaftung selbst angeordnet.
Das Buch hat zwei Teile: Der erste besteht aus Reportagen. Von der Türkei geht es in ein Gebiet, in dem Prostitution äußerst lohnend ist: Israel/Palästina. In Kambodscha und Birma suchen vor allem Europäer billigen Sex. In Argentinien und Mexiko mischen die Behörden selbst mit. Wo immer Soldaten stationiert sind, floriert das Geschäft der Prostitution und Zwangsprostitution besonders gut.
Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich systematisch mit Geldwäsche, dem „Handwerk der Zuhälter“, der Mafia und der Globalisierung. Fast überall auf der Welt beträgt die Höchstsumme, die man bar auf ein Konto zahlen kann, rund 10.000 US-Dollar. Aber daran hält sich kaum jemand. Zur Not werden die Geschäfte über mehr oder minder exotische Steuerparadiese abgewickelt.
Anfang 2009 forderte die Finanzbehörde der USA einige Schweizer Banken auf, die Namen von Klienten preiszugeben, die Steuern hinterzogen hatten. Natürlich taten die Schweizer Banken das nicht. Warum auch? In Sachen Geldwäsche sind die USA groß. Das beste Beispiel der jüngsten Zeit ist die Citibank. Die Bank hatte für vier korrupte Politiker Geld gewaschen. 80 bis 100 Millionen Dollar für Raúl Salinas, den Bruder des ehemaligen mexikanischen Präsidenten Carlos Salinas; 40 Millionen für Asif Ali Zardari, den gegenwärtigen Präsidenten von Pakistan. Auch das Geld, das die Versklavung von Frauen einbringt, wird gewaschen. Es handelt sich nicht um Mini-beträge: Allein an der Ausbeutung von 50.000 minderjährigen Vietnamesinnen in Kambodscha verdienen die Menschenhändler 150 Millionen Dollar Euro pro Jahr. RUPERT NEUDECK
LYDIA CACHO: Sklaverei. Im Inneren des Milliardengeschäfts Menschenhandel. Aus dem Spanischen von Jürgen Neubauer. S. Fischer, Frankfurt a.M. 2011. 350 Seiten, 19,95 Euro.
Rupert Neudeck ist Vorsitzender des „Friedenkorps Grünhelme“ .
In Mexiko wurde die Reporterin
verhaftet, weil sie die Aussagen
Minderjähriger veröffentlicht hatte.
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