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Was Francisco Cantú an der amerikanisch-mexikanischen Grenze erlebt, bringt ihn fast um den Verstand. Cantú hat Politik studiert und wollte am eigenen Leib erfahren, was an der Grenze wirklich geschieht. Als Mitglied der United States Border Patrol rettet er Verdurstende aus der Wüste, deportiert aber auch illegale Einwanderer oder erlebt, wie Familien auseinandergerissen werden. In seiner persönlichen Reportage zeigt er, was Grenzen für die Menschen wirklich bedeuten. No Man's Land mutet wie eine Tragödie an und bildet doch die Realität wahrheitsgetreu ab, unverzerrt, grausam und zutiefst berührend.…mehr

Produktbeschreibung
Was Francisco Cantú an der amerikanisch-mexikanischen Grenze erlebt, bringt ihn fast um den Verstand. Cantú hat Politik studiert und wollte am eigenen Leib erfahren, was an der Grenze wirklich geschieht. Als Mitglied der United States Border Patrol rettet er Verdurstende aus der Wüste, deportiert aber auch illegale Einwanderer oder erlebt, wie Familien auseinandergerissen werden. In seiner persönlichen Reportage zeigt er, was Grenzen für die Menschen wirklich bedeuten.
No Man's Land mutet wie eine Tragödie an und bildet doch die Realität wahrheitsgetreu ab, unverzerrt, grausam und zutiefst berührend.
  • Produktdetails
  • Verlag: Hanser
  • Originaltitel: The line becomes a river:dispatches from the border
  • Artikelnr. des Verlages: 505/26026
  • Seitenzahl: 239
  • Erscheinungstermin: 23. Juli 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 128mm x 25mm
  • Gewicht: 362g
  • ISBN-13: 9783446260269
  • ISBN-10: 3446260269
  • Artikelnr.: 52360950
Autorenporträt
Cantú, Francisco
Francisco Cantú, geboren 1985, war von 2008 bis 2012 Mitglied der United States Border Patrol und arbeitete in den Wüsten von Arizona, New Mexiko und Texas. Für sein Buch über diese Zeit, "No Man's Land", wurde er 2017 mit dem prestigeträchtigen Whiting Award ausgezeichnet. Seine Essays, Artikel und Übersetzungen erschienen unter anderem in der "New York Times", "Guernica" und in "The Best American Essays". Er lebt in Tucson, Arizona, und koordiniert das Field Studies in Writing Program an der Universität von Arizona.

Fienbork, Matthias
Matthias Fienbork, geboren 1947, hat Musik und Islamwissenschaft studiert. Er übersetzte u.a. Bücher von Eric Ambler, W. Somerset Maugham, Michael Frayn, Amos Elon, Barack Obama und Tony Judt. Er lebt in Berlin.
Rezensionen
"Das Buch ist ein bewegender, überaus persönlicher Bericht ... Wer ein tieferes Verständnis der Immigrations-Debatte sucht, kann derzeit keine bessere Lektüre finden." Andreas Mink, NZZ am Sonntag, 25.03.18 "Mit seinem Buch gelingt es Cantú in einer trotz der Thematik manchmal poetischen Sprache den Flüchtlingen ein Gesicht zu geben, ihre Einzelschicksale einzuordnen. Ein starkes Plädoyer, das einem die Sinnlosigkeit hermetisch abgeriegelter Grenzen deutlich macht." Til Knipper, Tagesspiegel, 13.08.18 "Dass dieser Riss Spuren in den Menschen hinterlässt, in den Anwohnern, den Grenzern und jenen, die ihn überqueren, hat Francisco Cantú in seinem Erstlingswerk virtuos sichtbar gemacht. Ein Buch von der vordersten Front." Airen, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 29.07.18 "Ein ganz besonderer literarischer Erfahrungsbericht. Eindrucksvoll schildert Cantú wie es ist, als Beamter der US-Border Police Migranten an der mexikanischen Grenze abzufangen." Matthias Hügle, ZDF Aspekte, 20.07.18 "Seine Reportage über die Grenze liest sich wie ein großartiger Roman." Joachim Gärtner, ARD Titel, Thesen.Temperamente, 22.07.18 "Da schreibt kein Reporter, der diese Grenzer mal 14 Tage begleitet hat, sondern jemand, der den Job von der Pike auf gelernt und 4 Jahre ausgeübt und auch erlitten hat." Joachim Scholl, DLF Kultur, 09.08.18 "Francisco Cantú hat das Buch der Stunde geschrieben." Antonia Märzhäuser, der Freitag, 19.07.18

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Rezensent Lennart Laberenz hat von der preisgekrönten Reportage des Ex-Grenztrupplers Francisco Cantú offenbar eine Art Enthüllungsbericht über die amerikanische Customs and Border Protection erwartet, die die Grenze der USA zu Mexiko bewacht. Denn über die hatte er ja schon viel Schauerliches - von Drogenschmuggel bis Vergewaltigung - gehört, weshalb es ihn nicht erstaunt, dass Cantú die Organisation letztlich eine "zerstörerische Maschinerie" nennt. Nur was genau sie tut, hat der Autor dem Kritiker offenbar nicht klargemacht. Stattdessen verliere er sich in Beteuerungen seiner naiven Gutherzigkeit und einer klischeehaften Idealisierung bürgerlicher Tugenden wie Familie und Fleiß, schließt der enttäuschte Rezensent.

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