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Tafeln und ähnliche Initiativen sammeln die systematisch anfallenden Lebensmittelüberschüsse der Überflussgesellschaft, um sie wohltätig zu verteilen. Sie fügen sich damit in einen transnationalen Trend, der eine lokale Charity-Initiative innerhalb von vier Jahrzehnten zu einem global vernetzten Phänomen expandieren ließ. Stephan Lorenz zeigt, dass die Flexibilisierung der Überflussgesellschaft sowohl soziale Ausgrenzung und Polarisierung als auch die Übernutzung von Ressourcen verstärkt. Seine empirische Analyse gewährt Einblicke in die Etablierung eines zivilgesellschaftlichen Engagements,…mehr

Produktbeschreibung
Tafeln und ähnliche Initiativen sammeln die systematisch anfallenden Lebensmittelüberschüsse der Überflussgesellschaft, um sie wohltätig zu verteilen. Sie fügen sich damit in einen transnationalen Trend, der eine lokale Charity-Initiative innerhalb von vier Jahrzehnten zu einem global vernetzten Phänomen expandieren ließ. Stephan Lorenz zeigt, dass die Flexibilisierung der Überflussgesellschaft sowohl soziale Ausgrenzung und Polarisierung als auch die Übernutzung von Ressourcen verstärkt. Seine empirische Analyse gewährt Einblicke in die Etablierung eines zivilgesellschaftlichen Engagements, das weniger ein Beitrag zur Überwindung der Probleme ist als vielmehr ein Symptom ihrer Verfestigung.
  • Produktdetails
  • Verlag: transcript Verlag
  • Erscheinungstermin: 31.03.2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783839420317
  • Artikelnr.: 40737731
Autorenporträt
Stephan Lorenz ist außerplanmäßiger Professor für Soziologie an der Universität Jena und Senior Fellow am Institute of Advanced Sustainability Studies IASS in Potsdam. Zuvor war er u.a. Fellow und assoziiertes Mitglied des DFG-Kollegs »Postwachstumsgesellschaften« und forscht empirisch und theoretisch insbesondere zu Themen nachhaltiger Entwicklung und sozial-ökologischer Transformation.
Rezensionen
»[An als] überflüssig Behandelten wird Überflüssiges abgegeben. Die differenzierte Studie [...] fördert unter dem Strich sozial wie ökologisch mehr negative als positive Wirkungen zu Tage.« P.S., 35/10 (2012) »Keine leichte Kost, die aber von keinem verschmäht werden sollte, der die sozialpolitischen Defizite in einer Wegwerfgesellschaft reflektiert.« neue caritas, 8 (2012) Besprochen in: teachersnews.at, 3 (2012) www.tlz.de, 05.03.2012 Uni-Journal Jena, 5 (2012) Soziale Arbeit, 7 (2012) Konturen, 3 (2012)