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Der zweite Fall für Philip St. Ives, den pokernden Dandy und professionellen Mittelsmann: Der amerikanische Botschafter in Belgrad will eine zukünftige Nonne heiraten und wird zur Strafe von seinem eigenen Geheimdienst gewaltsam entführt, der für seine Freilassung eine Million Dollar zahlt - an sich selbst! Ein Witz? Das denkt zunächst auch St. Ives - bis das erste Blut fließt und ihn vom tödlichen Ernst der Sache überzeugt.…mehr

Produktbeschreibung
Der zweite Fall für Philip St. Ives, den pokernden Dandy und professionellen Mittelsmann: Der amerikanische Botschafter in Belgrad will eine zukünftige Nonne heiraten und wird zur Strafe von seinem eigenen Geheimdienst gewaltsam entführt, der für seine Freilassung eine Million Dollar zahlt - an sich selbst! Ein Witz? Das denkt zunächst auch St. Ives - bis das erste Blut fließt und ihn vom tödlichen Ernst der Sache überzeugt.
  • Produktdetails
  • Philip-St.-Ives 2
  • Verlag: Alexander Verlag
  • Seitenzahl: 264
  • Erscheinungstermin: Oktober 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 183mm x 119mm x 20mm
  • Gewicht: 238g
  • ISBN-13: 9783895814235
  • ISBN-10: 3895814237
  • Artikelnr.: 44985924
Autorenporträt
Ross Thomas (1926 - 1995) war ein amerikanischer Autor und Journalist. In den fünfziger JAhren richtete er das deutsche AFN-Büro in Bonn ein und arbeitete als Journalist, Gewerkschaftssprecher und Public Relations- und Wahlkampfberater für Politiker in den USA. Seine vielfältigen Erfahrungen verarbeitete er in seinen Politthrillern, in denen er v.a. die Hintergründe des (amerikanischen) Politikbetriebs entlarvt und bloßstellt. Ihm wurde zweimal der Edgar Allen Poe Award und mehrmals der Deutsche Krimi Preis verliehen.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 17.11.2016

Mit Sicherheit
Neues von Ross Thomas & St. Ives
Zwei Männer im Auto unterwegs von Belgrad nach Sarajevo. Wenig Verkehr, so können die Gedanken frei spielen, an das Attentat 1914, an Gavrilo Princip, den Attentäter – könnte man ihn nicht nur für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs verantwortlich machen, sondern ihm auch am Zweiten die Schuld geben, vielleicht sogar an Vietnam? Es sind zwei Amerikaner, einer von ihnen ist Philip St. Ives, der glanzvolle, gewiefte Profi-Vermittler aus New York, der gerade nicht ganz so glanzvoll dasteht wegen seines letzten Falls mit dem afrikanischen Schild – man las davon im ersten St.-Ives-Roman von Ross Thomas, „Der Messingdeal“.
  Der zweite heißt nun „Protokoll für eine Entführung“; er erschien 1971 erstmals und ist nun vollständig ins Deutsche übersetzt für die Ross-Thomas-Ausgabe des Alexander-Verlags. Der Entführte ist ein US-Botschafter in Belgrad namens Amfred Killingsworth, und es ist sehr ungewöhnlich, wer ihn entführt hat … Soll es bei diesem Deal wirklich um einen alten Nationaldichter gehen oder womöglich um seine Enkelin? Das Doppel- und Dreifachspiel ist in den St.-Ives-Romanen noch eleganter – aber auch: tödlicher – als sonst bei Ross Thomas, bei dem man staunend erfährt, wie lustvoll einst Politik getrieben wurde. Apropos Sarajevo: „Schlechte Sicherheitsvorkehrungen, damals“, sagt der zweite Mann im Auto, er trägt den Namen Wisdom: „Schlechter als in Dallas.“
  GÖT
Ross Thomas: Protokoll für eine Entführung. Ein Philip-St.-Ives-Fall. Aus dem Englischen von Wilm W. Elwenspoek. Bearbeitet von Jana Frey und Jochen Stremmel. Alexander Verlag, Berlin 2016. 262 Seiten, 14,90 Euro. E-Book 9,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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