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Grundlegend für Husserls Phänomenologie sind die beiden Methoden der eidetischen und der phänomenologischen Reduktion. Für den Band wurden Forschungsmanuskripte zur Lehre vom Wesen ausgewählt, die Husserl zwischen 1891 und 1935 verfasste. Analog zu den Phasen, in denen er seine Lehre modifizierte, ist der Band in 5 Teile gegliedert. Damit dokumentiert diese erste Veröffentlichung zu Husserls Eidetik alle Phasen und systematischen Schwerpunkte: von den Anfängen bis zur Abfassung der "Krisis" - mit Texten aus bislang unveröffentlichten Manuskripten.…mehr

Produktbeschreibung
Grundlegend für Husserls Phänomenologie sind die beiden Methoden der eidetischen und der phänomenologischen Reduktion. Für den Band wurden Forschungsmanuskripte zur Lehre vom Wesen ausgewählt, die Husserl zwischen 1891 und 1935 verfasste. Analog zu den Phasen, in denen er seine Lehre modifizierte, ist der Band in 5 Teile gegliedert. Damit dokumentiert diese erste Veröffentlichung zu Husserls Eidetik alle Phasen und systematischen Schwerpunkte: von den Anfängen bis zur Abfassung der "Krisis" - mit Texten aus bislang unveröffentlichten Manuskripten.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Springer-Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 550
  • Erscheinungstermin: 30.09.2011
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9789400726253
  • Artikelnr.: 37499442
Inhaltsangabe
Einleitung des Herausgebers.- I. Anfängliche Überlegungen zum Begriff des Allgemeinen bis zu den Logischen Untersuchungen (1891-1901).- Nr. 1. Das Allgemeine. Eine Studie. Aporien über das Allgemeine.- II. Wesen und Wesenserfassung in Urteilen und bei der Begriffsbildung (1901-1917).- Nr. 2. Grundlegende Betrachtung: Ideation als Wesen erfassender Akt. Zur Funktion der Wesenseinsicht in Urteilen: das Wesen als das Gemeinsame in der Gegebenheit der impressionalen oder modifizierten Intuition.- Nr. 3. "Logische Verdeutlichung" als Verdeutlichung des "Gemeinten" im Verhältnis zur "Klärung". Analytischer Sinn (Bedeutung) und Sinn schlechthin.- Nr. 4. Der Wesensunterschied in den Wesensbegriffen und ihrer Bildung. Anschauungsbegriffe als Typenbegriffe gegenüber exakten Begriffen als Ideen.- Nr. 5. Auseinandersetzung mit Jean Hering über das Gesamtwesen, das unwandelbare Wesen des Naturdinges und andere Ideen als Einheiten gegenüber Exemplaren als ihren Vereinzelungen.- Nr. 6. Reines Denken, bezogen a) auf die ästhetische Sphäre (des Typischen), b) auf die Sphäre der Limesexaktheit. Typus und exaktes Wesen.- Nr. 7. Zur Phänomenologie sinnlicher Gattungen und Arten. Mischungen und niederste Differenzen. Probleme der Gattungsbestimmung und der Gleichheit bzw. Ähnlichkeit in der Sphäre des Sinnlichen.- III. Texte zum niedersten Wesen gegenüber dem Art- und Gattungs-Allgemeinen. Zur Funktion der Phantasie (1917/18).- Nr. 8. Das Individuum und sein Wesen. Die unterschiedlichen Formen des Allgemeinheitsbewusstseins: das konkrete Wesen bloßer Wiederholung als erstes Allgemeines, die Art als zweites Allgemeines und die Gattung als abstraktes Wesen.- Nr. 9. Der Vorrang der zeitlichen vor der räumlichen Stellung als individualisierendes Moment. Das individuelle Wesen als das jedem Einzelnen einer Wiederholungsreihe zu entnehmende Identische. Das individuelle Wesen als Vereinzelung des konkreten Wesens. Das konkrete Wesen und sein Umfang als eine offene Unendlichkeit möglicher Einzelheiten.- Nr. 10. Die Suche nach der niedersten Differenz, welche die Realisierung bzw. Vereinzelung eines Wesens individuiert, führt auf die Form der Zeit. Die Vereinzelung eines konkreten Wesens (eines einzelnen Gegenstandes) ist als Wiederholung in der Zeit oder als Mehrheit zusammenhangsloser Phantasien möglich.- Nr. 11. Individuelle Vereinzelung des konkreten Wesens als hèn epì pollôn, das in ein sich nur spezifisch differenzierendes Quale und eine sich individuell differenzierende Extension zerfällt. Die spezifische Differenz gegenüber der letzten, echten, individuellen Differenz.- Nr. 12. Zur Klärung des Vorstellungsbegriffs und zur Bestimmung der in den Wesen gründenden Relationen (Humes Ideenrelationen).- Nr. 13. Wesensanalyse des Raumdinges im Kontext der Disanalogien von Zeit und Raum.- Nr. 14. Zur Wesenserschauung und zu den Eigenheiten der unterliegenden individuellen Anschauungen. Zur Lehre von der Erfahrung und der Phantasie als Quasi-Erfahrung.- Nr. 15. Humes relations of ideas als im Inhalt des Gegenstandes gründende Wesensrelationen. Wie weit gehören die zeitliche und räumliche Lage zum Inhalt des Gegenstandes? Über die Wesen von Raum- und Zeitpunkt.- IV. Wesenserschauung als reines Denken. Typisches Allgemeines und exaktes Wesen. Reflexionen bis zur Vorlesung Phänomenologische Psychologie (1918-1925).- Nr. 16. Grenzbetrachtung: Das Umfingieren eines einzelnen Faktums ergibt eidetische Möglichkeiten, beim Umfingieren der Natur im Ganzen stellt sich jedoch die Frage, ob es noch dieselbe Natur ist, deren eidetische Möglichkeiten ich bestimme.- Nr. 17. Ergänzendes zur Erschauung des Allgemeinen durch Deckung und Widerstreit bei der freien Umwandlung eines Möglichen in andere Möglichkeiten. Über die Möglichkeit fortgesetzter kontinuierlicher Wandlung durch Erweiterung einer Kontinuität auf Grund der Wesensgemeinschaft mit einer anderen Kontinuität.- Nr. 18. Der Unterschied zwischen konkreten und allgemeinen Wese