-17%
24,99
Bisher 29,95**
24,99
Alle Preise in Euro, inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar
Bisher 29,95**
24,99
Alle Preise in Euro, inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum eBook verschenken
Als Download kaufen
Bisher 29,95**
-17%
24,99
Preis in Euro, inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar
Abo Download
9,90 / Monat*
*Abopreis beinhaltet vier eBooks, die aus der tolino select Titelauswahl im Abo geladen werden können.

Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Einmalig pro Kunde einen Monat kostenlos testen (danach 9,90 pro Monat), jeden Monat 4 aus 40 Titeln wählen, monatlich kündbar.

Mehr zum tolino select eBook-Abo
Jetzt verschenken
Bisher 29,95**
-17%
24,99
Preis in Euro, inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum eBook verschenken
0 °P sammeln

  • Format: ePub

Jetzt bewerten


Vor mehr als 100 Jahren hat Friedrich Nietzsche den Tod Gottes verkündet. Doch offenbar lässt dessen Ableben auf sich warten. Auf dem Markt der Deutungsangebote haben die Religionen sogar wieder Hochkonjunktur. Volker Gerhardt, einer der renommiertesten deutschen Philosophen, bietet dafür eine auf den ersten Blick paradoxe philosophische Erklärung an: Es ist gerade das sich ständig vermehrende Wissen, das der Ergänzung durch den Glauben bedarf. Wissen benötigt Vertrauen, wenn es uns leiten soll. Da es stets begrenzt und in existenziellen Fragen unzureichend ist, verlangt es überdies nach einem…mehr

Produktbeschreibung
Vor mehr als 100 Jahren hat Friedrich Nietzsche den Tod Gottes verkündet. Doch offenbar lässt dessen Ableben auf sich warten. Auf dem Markt der Deutungsangebote haben die Religionen sogar wieder Hochkonjunktur. Volker Gerhardt, einer der renommiertesten deutschen Philosophen, bietet dafür eine auf den ersten Blick paradoxe philosophische Erklärung an: Es ist gerade das sich ständig vermehrende Wissen, das der Ergänzung durch den Glauben bedarf. Wissen benötigt Vertrauen, wenn es uns leiten soll. Da es stets begrenzt und in existenziellen Fragen unzureichend ist, verlangt es überdies nach einem Sinn, der nur angenommen oder unterstellt, erhofft oder geglaubt werden kann. Beides, Sinn und Vertrauen, hat der Mensch aus einer Einheit von Selbst und Welt zu schöpfen, die in ihrer übermächtigen Wirkung wie auch in ihrer umfassenden Gegenwart nur als „göttlich“ bezeichnet werden kann. Diese Einsicht begründet eine „rationale Theologie“, die auch unter den Lebensbedingungen der Moderne Bestand haben kann. Ihre philosophischen Wurzeln hat sie in der Behandlung des Gottesproblems bei Platon und Kant. Volker Gerhardt nimmt deren Überlegungen auf und zeigt, dass die christliche Botschaft in der Form, die ihr der Apostel Paulus und der Evangelist Johannes gegeben haben, in diese Tradition hineinpasst, auch wenn die Kirchen davon nur wenig aufgenommen haben. Sein Buch weist das Göttliche als rationale Grundbedingung jeder Sinngebung menschlichen Daseins aus und eröffnet jedem Menschen die personale Freiheit, im Göttlichen seinen persönlichen Gott zu suchen und zu finden.
  • Produktdetails
  • Verlag: C.H.Beck
  • Seitenzahl: 357
  • Erscheinungstermin: 04.09.2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783406669354
  • Artikelnr.: 41476513
Autorenporträt
Volker Gerhardt ist Seniorprofessor an der Humboldt-Universität Berlin und einer der angesehensten deutschen Philosophen der Gegenwart. Bei C.H.Beck sind von ihm zuletzt erschienen: „Öffentlichkeit. Die politische Form des Bewusstseins“ (2012) und „Partizipation. Das Prinzip der Politik“ (2007).
Inhaltsangabe
Vorwort

Einleitung

mit Fragen an das eigene Fach

Kapitel 1

Das Ganze lässt sich nicht vergessen

Systematischer Impuls vor aktuellem

Hintergrund

Kapitel 2

Das Ganze zeigt sich nur in seinen Teilen

Die Moderne kann nicht alles sein

Kapitel 3

Der leibhaftige Zugang zum Ganzen

Vom sinnlichen Reiz zur Bedeutung der Welt Kapitel 4

Glauben als Einstellung zum Wissen

Die tragende Rolle des Gefühls

Kapitel 5 Der Sinn des Sinns

Das Göttliche als Bedeutung der Welt

Kapitel 6 Das Göttliche, Gott und das Menschliche

der christlichen Botschaft

Beschluss

mit Hinweisen auf die eigene Zeit Anhang Anmerkungen Literatur
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Das Göttliche hat als philosophische Kategorie seit Kant weitgehend ausgedient, weiß der Theologe Friedrich Wilhelm Graf und freut sich daher sehr, dass der Philosoph Volker Gerhardt in seiner Studie den Begriff wieder nutzbar macht, aufklärerisch, überzeugend und durchaus an Kant anschließend. Dafür denkt Gerhardt die üblicherweise als Gegensatz verstandene Beziehung zwischen Glauben und Wissen neu, indem er den Glauben nicht als irrationalen Antagonisten des Wissens versteht, sondern im Gegenteil als "Reflexion auf die Grenzen des Wissens bzw. Wissenkönnens", fasst der Rezensent zusammen. Für Graf bietet dieses "anspruchsvolle, mit Pathos geschriebene Buch" eine äußerst anregende Neuinterpretation klassischer philosophischer Standpunkte und setzt gleichzeitig die Religion wieder auf die Liste der für die philosophische Erörterung relevanten Gebiete.

© Perlentaucher Medien GmbH