Menschen und andere Tiere - Cojocaru, Mara-Daria
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Wenn Massentierhaltung ethisch nicht vertretbar ist - warum halten wir noch daran fest?
Die Veröffentlichungen zu Tierschutz und Tierwohl sind in den vergangenen Jahrzehnten sprunghaft angestiegen. Prinzipiell scheinen sich Autor:innen, Politik und Konsument:innen einig zu sein: nicht artgerechte Tierhaltung und Tierversuche stellen Probleme dar, die es zu lösen gilt. Die Praxis sieht aber oft ganz anders aus. Dr. Mara-Daria Cojocaru betrachtet dieses komplexe Thema aus Sicht der pragmatischen Philosophie und analysiert die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit kenntnisreich:…mehr

Produktbeschreibung
Wenn Massentierhaltung ethisch nicht vertretbar ist - warum halten wir noch daran fest?

Die Veröffentlichungen zu Tierschutz und Tierwohl sind in den vergangenen Jahrzehnten sprunghaft angestiegen. Prinzipiell scheinen sich Autor:innen, Politik und Konsument:innen einig zu sein: nicht artgerechte Tierhaltung und Tierversuche stellen Probleme dar, die es zu lösen gilt. Die Praxis sieht aber oft ganz anders aus. Dr. Mara-Daria Cojocaru betrachtet dieses komplexe Thema aus Sicht der pragmatischen Philosophie und analysiert die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit kenntnisreich:
Leidenschaftliches Denken: Die zentrale Bedeutung von Empfindungen für ein gemeinsames Werteverständnis Welche Rolle spielen Tierliebe und Emotionen in der Mensch-Tier-Beziehung? Überlegungen zur politischen Wende in der Tierethik: Mehrebenen-Tierpolitik als Lösung? Zweifel am System: Erfahrungen aus der Tierversuchskommission Warum Einzelentscheidungen tugendhafter Konsumbürger:innen nicht ausreichen
Tierwohl - genügt die eigene Überzeugung oder braucht es ein Gesetz?

In Diskussionen äußern sich die Wenigsten gegen den Tierschutz - selbstverständlich ist es ein allgemeines Anliegen, Tieren die bestmöglichen Lebensumstände zu bieten. Im gelebten Alltag scheitern die gleichen Menschen aber oft schon am Supermarktregal. Nicht jeder ist bereit, ständig das Für und Wider von Kaufentscheidungen abzuwägen. Welche Rolle die Politik spielen sollte, um ethischen Konsum im Sinne des Tierwohls zu ermöglichen, präsentiert Frau Dr. Cojocaru in ausführlichen Gedankenexperimenten.

Gefühle und Ethik im Kampf für Tierrechte: Ein leidenschaftliches Buch, das nachdenklich macht und Emotionen mit philosophischem Diskurs verbindet!
  • Produktdetails
  • Verlag: WBG Academic
  • Seitenzahl: 256
  • Erscheinungstermin: 26. Mai 2021
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 152mm x 25mm
  • Gewicht: 438g
  • ISBN-13: 9783534273386
  • ISBN-10: 3534273389
  • Artikelnr.: 60547631
Autorenporträt
Dr. Mara-Daria Cojocaru ist Dozentin für Praktische Philosophie an der Hochschule für Philosophie in München und leitet dort das von der Rottendorf-Stiftung finanzierte Projekt "Globale Solidarität - Schritte zu einer neuen Weltkultur".
Inhaltsangabe
InhaltsverzeichnisExposition 71 Dass wir vor Scham und Trauer nicht jeden Tag in die Knie gehen, erstaunt mich immer wieder 82 Und wie wird das nun Philosophie? Ein paar Hinweise zur Methode 30Teil 1 Leidenschaftliche Tiere 393 Tier werden: Menschen und andere Tiere 444 Leidenschaften: Warum wir uns kümmern - auch um andere Tiere 625 Mensch werden: Elemente einer Moralpragmatik 82Teil 2 Emotionen und normative Überzeugungen 1036 Leidenschaftlich denken: Die Rolle von Werten in systematischen Untersuchungen 1087 Leidenschaftlich streiten: Wut und warum sie nicht der Anfang vom Ende des zivilisierten Miteinanders ist 1248 Richtigliegen: Was man über Tierversuche und industrielle Nutztierhaltung wissen muss 144Teil 3 Alternativen denken 1639 Instrumente und Herangehensweisen 16810 Tierethik und Tierpolitik: Von der Durchsetzung von Gesetzen zu privaten Experimenten18711 Postskript: "Be ignited, or be gone"? 214Danksagung 221Anmerkungen 222Literaturverzeichnis 242
Rezensionen
»Wir haben verlernt, uns über wichtige Dinge vernünftig zu verständigen und leidenschaftlich zu streiten, ohne uns immer gleich Moralismus vorzuwerfen. Das gilt auch für andere gesellschaftliche Fragen wie etwa die Klimadebatte.« Süddeutsche Zeitung

»Es ist für uns (...) emotional zu viel, der Wahrheit, den Zuständen im Tierbetrieb, ins Gesicht zu schauen und dann auch entsprechend zu handeln, wie wir handeln sollten.« Mara-Daria Cojocaru im Interview mit dem BR