Phänomenologie des Geistes - Hegel, Georg Wilhelm Friedrich
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Den Ausgangspunkt bildet das natürliche Bewusstsein, die >>sinnliche Gewissheit < >weiß < < sich auch selbst, womit das Werden der Wissenschaft in der Philosophie vollendet ist.

Produktbeschreibung
Den Ausgangspunkt bildet das natürliche Bewusstsein, die >>sinnliche Gewissheit<<, die an das Hier und Jetzt gekoppelt ist. Dieses Bewusstsein der ersten Stufe ist abstrakt und allgemein und wird nur durch den Gegenstand konkret, auf den es gerichtet ist. Das Selbstbewusstsein der zweiten Stufe beschränkt sich auf die Individualität des von seinen Begierden beherrschten Ichs. Die nächst höhere Ebene, die Vernunft, verbindet die Abstraktheit der ersten mit der Konkretheit der zweiten Stufe. Sie ist zugleich Bewusstsein des Gegenstands und Selbstbewusstsein und erkennt sich als deren Einheit. Der Geist als verwirklichte Vernunft, die das tätige Selbstbewusstsein der Individuen generalisiert, verbindet auf einer weiteren Stufe, der Geist-Ebene, das Ich mit der Welt. Der wahre Geist ist die Sittlichkeit, die sich auf die Stufe der Religion erhebt. Als absoluter Geist, der sich eine eigene Wirklichkeit schafft, wird er sich selbst zum Gegenstand und kann die letzte Stufe, das absolute Wissen, erklimmen. Auf dieser letzten Stufe schaut der Geist nicht nur sich selbst an, sondern er >>weiß<< sich auch selbst, womit das Werden der Wissenschaft in der Philosophie vollendet ist.
  • Produktdetails
  • Reclam Universal-Bibliothek Nr.8460
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • Nachdr. d. Ausg. v. 1807
  • Erscheinungstermin: Januar 1988
  • Deutsch
  • Abmessung: 147mm x 95mm x 30mm
  • Gewicht: 293g
  • ISBN-13: 9783150084601
  • ISBN-10: 3150084601
  • Artikelnr.: 03294285
Autorenporträt
Georg Wilhelm Friedrich Hegel, geb. am 27. August 1770 in Stuttgart, gest. am 14. November 1831 in Berlin. Er wuchs in einem pietistischen Elternhaus auf. Vermutlich ab 1776 besuchte Hegel ein Gymnasium in Stuttgart, seit 1784 das Obergymnasium. Seine Interessen waren breit gestreut. Besonderes Augenmerk widmete er der Geschichte, insbesondere der Antike und den alten Sprachen. Ein weiteres frühes Interesse bildete die Mathematik. 1788 nahm Hegel an der Tübinger Universität das Studium der Theologie auf. Im September 1790 erhielt er den Grad eines Magisters der Philosophie, 1793 wurde ihm das theologische Lizenziat verliehen. Hegel profitierte viel von dem intellektuellen Austausch mit seinen später berühmten Zimmergenossen Hölderlin und Schelling. Sie hegten große Sympathie für die revolutionären politischen Ereignisse in Frankreich. Jedoch fand später durch das Scheitern Napoleons eine politische Umorientierung bei Hegel statt. Er wurde ein Anhänger der konstitutionellen Monarchie Preußens und söhnte sich mit den politischen Gegebenheiten aus. Hegels Philosophie erhebt den Anspruch, die gesamte Wirklichkeit in der Vielfalt ihrer Erscheinungsformen einschließlich ihrer geschichtlichen Entwicklung zusammenhängend, systematisch und definitiv zu deuten. In ihrer Wirkung auf die westliche Geistesgeschichte ist sie mit dem Werk von Platon, Aristoteles und Kant vergleichbar. Sein philosophisches Werk Phänomenologie des Geistes aus dem Jahre 1807 zählt zu den wirkmächtigsten Werken der Philosophiegeschichte überhaupt.