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"Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen." Albert Camus´ berühmtes Werk kreist um die zentrale Frage, "ob das Leben die Mühe, gelebt zu werden, lohnt oder nicht".

Produktbeschreibung
"Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen." Albert Camus´ berühmtes Werk kreist um die zentrale Frage, "ob das Leben die Mühe, gelebt zu werden, lohnt oder nicht".
  • Produktdetails
  • rororo Taschenbücher Nr.22765
  • Verlag: Rowohlt TB.
  • Originaltitel: Le Mythe de Sisyphe
  • 24. Aufl.
  • Seitenzahl: 208
  • Erscheinungstermin: 2. Juni 2000
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 118mm x 17mm
  • Gewicht: 159g
  • ISBN-13: 9783499227653
  • ISBN-10: 3499227657
  • Artikelnr.: 08635541
Autorenporträt
Für sein philosophisches und literarisches Gesamtwerk erhielt der den Existenzialisten nahestehende Albert Camus (* Mondovi/Algerien 1913, † Villeblevin/Frankreich 1960) den Nobelpreis für Literatur des Jahres 1957. Camus, der während der deutschen Besatzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg in der Résistance aktiv war, schrieb in dieser Zeit seinen wohl berühmtesten Roman: "Die Pest" (1947). Zuvor war 1942 "Der Fremde" erschienen - in beiden Werken reflektiert er über die Absurdität menschlichen Daseins inmitten all des Leides von Krieg und Katastrophen. Die Sinnlosigkeit der Existenz, die Sinnsuche in einer Welt ohne Sinn, beschäftigten Camus zeitlebens. Albert Camus sah sich als linker Pazifist und engagierte sich journalistisch z. B. gegen die französische Kolonialpolitik oder für die Gleichstellung der Araber in Algerien. Mit Jean-Paul Sartre verband ihn eine kurze Freundschaft. Camus starb bei einem Autounfall.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 25.02.1999

Sisyphos zieht in den Krieg
Ein vorläufiger Abschied von Licht und Schatten: Albert Camus und sein Versuch über das Absurde in einer neuen Übersetzung

Es gebe nur ein wirklich ernstes Problem, und das sei der Selbstmord. Mit diesem Satz beginnt ein berühmtes Buch, "Der Mythos von Sisyphos". Es wurde im Krieg geschrieben und in Paris, das von deutschen Truppen besetzt war, veröffentlicht. Der Autor hieß Albert Camus. Er hatte schon auf sich aufmerksam gemacht, nur wenige Monate vorher war sein Roman "Der Fremde" erschienen. Dieses Buch sei, so bemerkte Roland Barthes, "ein gesellschaftliches Ereignis" gewesen. Man habe sich mit diesem Roman verbunden gefühlt "wie mit einem dieser vollkommenen und bedeutungsvollen Werke, die an gewissen Wendepunkten der Geschichte auftauchen und einen Bruch, eine neue Empfindungsfähigkeit bekunden". Als wenige Monate darauf "Der Mythos von Sisyphos" vorlag, erklärte Jean-Paul Sartre, es handele sich hier um eine "Theorie des absurden Romans", ein argumentierendes Nachspiel zum "Fremden".

Im "Mythos von Sisyphos" ging es darum herauszufinden, was es bedeute, ein Leben ohne Hoffnung auf eine erfüllte Zukunft, ohne ewige Wahrheiten und Illusionen zu führen. Ein Sprung in eine rettende Einheit mit der Welt, ob im Lebensplan, in den ideologischen Zielen einer politischen Partei oder im Glauben an einen Weltenlenker, war in den Augen von Camus ein Verrat an der Lebenserfahrung. Er suchte unmittelbare Wahrheiten, eindeutige Grunderfahrungen, von denen man nicht absehen konnte, wollte man sich nicht selbst betrügen. Das Gefühl des Absurden, des unauflösbaren Zwiespalts zwischen der Sehnsucht des Menschen und den Grenzen des Lebens, war eine solche Gewißheit des Herzens. "Aber ich habe mit Ideen oder mit der Ewigkeit nichts zu schaffen. Die Wahrheiten, die mir entsprechen, kann ich mit Händen greifen." Das Wissen um das Absurde gebot, die Auflehnung, die Freiheit und die Leidenschaft zu wählen. Camus erarbeitete sich eine "Lebensregel". Er verwarf die Vorstellung, zu Lasten der Gegenwart einen Wechsel auf die Zukunft auszustellen: "Sein Leben, seine Auflehnung und seine Freiheit so stark wie möglich empfinden, das heißt: so intensiv wie möglich leben."

Im Jahr 1960 hat Günther Rühle in seinem Nachruf auf Albert Camus beschrieben, welche Bedeutung diesem Buch in den fünfziger Jahren in Deutschland zukam. Camus habe den Mythos von Sisyphos, "dem sich stets vergebens Mühenden, zu unserem Spiegel gemacht: Da war der vom Glauben an Gott und Fortschritt leergebrannte Mensch, der lächelnd die Sinnlosigkeit seines Daseins ertrug . . . Es traf uns als Sinnbild in den hoffnungslosen Jahren nach der Katastrophe. Die Gedanken aus der Résistance schlugen nach Deutschland zurück. Sie erwiesen sich als mächtiger als die deutschen Uniformen." Karl Korn erklärte in seinem Nachruf auf Albert Camus, "der moderne Mensch" müsse in diesem Buch von Sisyphos "eine der dichtesten Darstellungen des Verlustes der Innerlichkeit, seit Gott tot ist", erkennen. Camus lege "die menschliche Existenz als die schlechthin vergebliche" aus. Drei Jahre früher, im Oktober 1957, als Camus den Nobelpreis für Literatur erhalten hatte, verstand Karl Korn vor dem Hintergrund "unserer Lage, die durch Einsicht und Verzicht, durch Wissen und Fatalismus zugleich gekennzeichnet ist", Sisyphos "als eine treffende Figur, als ein Sinnbild unserer selbst".

Die deutsche Übersetzung des "Mythos von Sisyphos" erschien 1950 im Karl Rauch Verlag. Neun Jahre darauf übernahm sie der Rowohlt Verlag für eine Taschenbuchausgabe in der von Ernesto Grassi herausgegebenen Reihe "rowohlts deutsche enzyklopädie". Das Bändchen wurde in dieser Ausgabe in den ersten fünfzehn Jahren rund zweihunderttausendmal verkauft. Wie bei den Büchern dieser Reihe üblich, so gab es auch im "Mythos" ein enzyklopädisches Stichwort. Die Religionsphilosophin Liselotte Richter hatte es geschrieben und in ihren abschließenden Bemerkungen der Hoffnung Ausdruck gegeben, Camus werde es gelingen, "durch das Skandalon seines Absurden den Spießer und Manager unseres Übergangszeitalters emporzuschrecken und ihm die Abgründe unseres Daseins in Sinnlosigkeit und Widerspruch zu zeigen. Die Konfrontierung mit dem Tod als der großen Entscheidungsfrage, die der Mensch sich immer wieder zudecken möchte in der Lawine seiner Geschäftigkeit, ist die konzentrierteste Form der Begegnung mit dem Absurden."

Nun liegt eine neue Übersetzung des Buches vor. Auf den ersten Blick fällt auf, daß nicht nur das alte Nachwort von Liselotte Richter fehlt. Es wurden auch alle Zwischenüberschriften fortgelassen, mit denen die deutsche Übersetzung in der Rowohltausgabe, über das Original hinausgehend, den Gedankenlauf unterbrochen hatte. Zwischen den Kapiteln "Die absurden Mauern" und "Der philosophische Selbstmord", um nur ein Beispiel zu nehmen, erstreckt sich ein Text von rund zwanzig Seiten. In der Ausgabe in "rowohlts deutscher enzyklopädie" hatte man diesen Text mit den Kolumnentiteln "Das Klima der Absurdität", "Verfremdung", "Die blutige Mathematik, die über uns herrscht", "Bedürfnis nach Klarheit", "Heimweh und Unwissenheit", "Auch das Denken führt nicht weiter", "Das Absurde als Leidenschaft", "Der Angriff gegen die Vernunft", "Heidegger", "Jaspers", "Schestow", "Kierkegaard", "Husserl und die Phänomenologen" versehen. Das Klima eines Buches verändert sich durch solche kleinen Eingriffe. Aus einer vor allem wegen des angeschlagenen Tons überraschenden Darstellung wurde ein, wie es im damaligen Untertitel hieß, philosophischer Essay, ein "Versuch über das Absurde". Die neue Übersetzung vermeidet Wörter, die aus dem engen Umkreis des Existentialismus kommen. Sie betont den entschiedenen, vorwärtsdrängenden Stil des Textes. Aus einem Klassiker des verallgemeinerbaren philosophischen Nachdenkens wird wieder ein Essay, eine persönliche intellektuelle Standortbestimmung.

Als vor fünf Jahren Camus' letztes Buch "Der erste Mensch" von seiner Tochter herausgegeben wurde, zeichnete sich sofort ab, daß man im Lichte dieses nicht abgeschlossenen Spätwerkes Camus' Bücher anders würde lesen können. Die Zeitschrift "L'Evénement du Jeudi" behauptete sogar, daß alle Biographien über Camus "korrigiert" werden müßten, alle ihm gewidmeten Studien "lückenhaft bis falsch" seien, nun, da man mit "Der erste Mensch" Camus' "Alpha und Omega", "Ausgangspunkt und Vollendung" besitze. Aber auch die Tagebücher konnten einen lehren, daß Leben und Reflexion bei Camus dichter miteinander verwoben waren, als man das vorher, vor allem in der unmittelbaren Nachkriegszeit, annehmen mochte. Man wird nicht vergessen dürfen, daß Camus in frühen Jahren, er war siebzehn, eine Lungentuberkulose diagnostiziert wurde. In "Der erste Mensch" schrieb er: "Jugend. Seine Lebenskraft, sein Glaube an das Leben. Aber er spuckt Blut. Das Leben würde also das sein, das Krankenhaus, der Tod, die Einsamkeit, diese Absurdität. Daher die Zersplitterung. Und ganz tief in seinem Innern: nein, nein, das Leben ist etwas anderes."

Auf den "Mythos von Sisyphos" fällt, schaut man aus der Perspektive der Biographie, ein anderes Licht, wodurch das Buch wieder an Farbe gewinnen kann. Man muß sich einen von früher Todeserfahrung gezeichneten und im französischen "Exil" lebenden Autor vorstellen, der im intellektuellen Klima von Paris ein unbeschriebenes Blatt war, anders als in seiner algerischen Heimat; einen Menschen, der einen regelmäßigen Beruf ausschlug und sich damit dem Zwang unterwarf, ein schöpferischer Mensch zu werden. Er habe die "Aussicht . . . ein wirkliches Leben zu führen, einem gesicherten Leben" vorgezogen. Seinem Tagebuch vertraute er am 10. Oktober 1937 an: "Wert haben oder keinen Wert haben. Schöpferisch sein oder nicht. Im ersten Fall ist alles gerechtfertigt. Alles, ohne Ausnahme. Im zweiten Fall herrscht vollkommene Absurdität. Bleibt die Wahl des ästhetischen Selbstmords: Heirat + 40 Stunden oder Revolver." Das sich auf die Entstehung und die unmittelbare Rezeption des Buches beschränkende besonnene Nachwort in der neuen Übersetzung hätte hierzu noch einiges sagen können. Das neue Nachwort lanciert den "Mythos von Sisyphos" nicht mehr in einem philosophischen Terrain. Das Buch wird wieder in seine historischen und lebensgeschichtlichen Ursprünge gestellt. In der neuen Übersetzung heißt das Buch sogar "Der Mythos des Sisyphos". Schon durch diesen Titel wird man darauf aufmerksam, daß man Camus' Buch weniger als eine philosophische Reflexion über Sisyphos verstehen kann denn als einen Text von "Sisyphos" selbst. Der neue Titel hebt den autobiographischen Charakter des Buches hervor.

Der Mythos von Sisyphos" ist nicht nur eine persönliche intellektuelle Standortbestimmung, sondern auch ein Versuch über den Krieg. Hier erprobte ein Autor nicht nur einen Stil und einen Ton, die geeignet sein konnten, ein Bekenntnis ohne literarische Maske öffentlich vorzutragen. Vieles, was Camus in seinem Essay vorbrachte, hatte er sich in seinen Tagebüchern schon in Stichworten vor Augen gerückt. Aber erst im "Mythos von Sisyphos" gab er seinen Gedanken eine Gestalt, mit der er sich in eine intellektuelle Öffentlichkeit wagen konnte, die nicht seine Heimat war. Der "Mythos" ist ein Buch aus der Ferne der Heimat, ein Brückenschlag in den Zweiten Weltkrieg. Ab 1940 arbeitete Camus vor allem in Algerien an diesem Buch, das er am 21. Februar 1942 beendete. Nur zweimal ist in dem gesamten Text vom Krieg die Rede: "Man verneint den Krieg nicht. Man muß durch ihn sterben oder durch ihn leben. So ist es auch mit dem Absurden: es handelt sich darum, mit ihm zu atmen, seine Lehren zu erkennen und ihr Fleisch und Blut wiederzufinden." Und dann: "Ich sage euch, morgen werdet ihr mobilisiert werden." Doch der Krieg steht drohend im Hintergrund des gesamten Buches. Ins Monströse wächst die Gestalt des Sisyphos, wenn man sie als eine reine Gedankenfigur versteht und nicht vor den Horizont des Krieges stellt. In seinem Buch "Der Mensch in der Revolte", das 1951 erschien, gestand Camus ein, daß nicht am individuellen Selbstmord, sondern am gesellschaftlichen Morden die Geister sich trennen.

Mitten im Krieg aber suchte Camus eine Grundfigur für den Menschen, der sich den Anforderungen der Zeit nicht entzog und ohne Aufbegehren die Aufgabe erfüllte, den Stein unermüdlich den Berg hinaufzuwälzen. In sein Tagebuch schrieb Camus 1939: "Der Krieg ist ausgebrochen. Wo ist der Krieg? Wo können wir, abgesehen von den Nachrichten, die wir glauben, von den Anschlägen, die wir lesen sollen, die Zeichen dieses absurden Ereignisses wahrnehmen? . . . Man möchte an ihn glauben. Man möchte sein Antlitz erkennen, aber er läßt sich nicht fassen." Der Krieg sei, heißt es weiter, "in dieser fürchterlichen Einsamkeit des Kämpfenden und des nicht Kämpfenden, in dieser demütigenden Verzweiflung, die allen gemeinsam ist, und in jeder Erniedrigung . . ." Camus meldete sich freiwillig zum Militärdienst, wurde aber wegen seiner schlechten körperlichen Konstitution vom Dienst an der Waffe freigestellt.

Ganz anders als Karl Korn und Günther Rühle las Ende der sechziger Jahre Karl Heinz Bohrer, der Freund aller ästhetischen Schrecken, Albert Camus in einer Rezension der Tagebücher von Januar 1942 bis März 1951. Er sah in ihm, vor allem im Tagebuchschreiber, einen "Unzeitgemäßen", der von der grassierenden Moderne sagte, sie sei ein Krebs und "zerfrißt auch mich". Camus zeige hier die Züge eines melancholischen konservativen Kulturkritikers, der den Pariser Schriftstellern vorwarf, sie hätten "keine Ahnung von der Natur" und besäßen keine "Grundwahrheiten". Camus habe, so Bohrer, in den fünfziger Jahren den "erhabenen, monologischen Stil aufgegeben und seine Ästhetik zu einer Ästhetik der individuellen Revolte formuliert". Vom "Mythos von Sisyphos" als einem Buch über den Krieg, dem mit "Der Fremde" die Geschichte über einen Mörder unter der Sonne vorausgegangen war, ist leider auch hier die Rede nicht gewesen.

Das Pathos des "Mythos von Sisyphos" soll ihm Schwere geben, Bodenhaftung. Camus zieht direkte Linien von Gedanken zu Erfahrungen, von Ideen zum Alltag. Er scheint fest davon überzeugt zu sein, daß es intellektuelle Gewißheiten gibt, auf die man bauen kann, Gewißheiten, die seinen Erfahrungen in Frankreich, in Paris entsprechen. Spät erst hat er diese Suche als einen Verrat an seiner Heimat und seiner Herkunft verstanden. "Müßte ich sterben, von der Welt vergessen, in der Tiefe eines kalten Kerkers, würde das Meer im letzten Augenblick meine Zelle ausfüllen, mich über sich selbst hinausheben und mir helfen, ohne Haß zu sterben", lautet ein Eintrag im Tagebuch, März im Jahr 1951. Im "Mythos von Sisyphos" suchte jemand in der modernen Welt der Gedanken und Überzeugungen, was ihm Licht und Schatten in der verlassenen alten Lebenswelt waren. "Der Mythos von Sisyphos" ist ein Buch über diese Irritation, die zu überwinden Camus einen Ton fand, der den Alltagserfahrungen ihr philosophisches, und das heißt im Falle Camus', ihr individuelles Recht zurückgeben sollte. Das bedeutete mehr. Camus konnte hier seine intellektuellen Erfahrungen zum legitimen Ausgangspunkt einer Standortbestimmung innerhalb einer fremden Gesellschaft erklären, in der Krieg herrschte.

Man muß den "Mythos von Sisyphos" als eine rasch überholte Etappe der Selbstvergewisserung oder als Antwort auf den Krieg zu lesen lernen, nicht als einen philosophischen Klassiker. Man sollte dieses Buch vor allem wegen seines Tons lesen, der vermessen und demütig zugleich ist. Es bleibt ein befremdlicher Versuch, eine Verstörung vielleicht sogar. Je näher es seiner Entstehungszeit gerückt wird, je enger es in die Lebensgeschichte von Camus hineingeflochten wird, um so deutlicher wird man erkennen, daß die Figur des Sisyphos ein Holzschnitt ist, hergestellt von einem, der genügend Ausdruckskraft besaß, um bleibende Figuren in den Sand zu zeichnen. EBERHARD RATHGEB

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