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Das Tagebuch eines Baumes, das auf ruhige Weise den Blick für Veränderungen schult und sich daher besonders dazu eignet, Kinder zum Erzählen anzuregen.
Die italienische Grafikerin Iela Mari ist eine Wegbereiterin des modernen Bilderbuchs. Schon in den 60er-Jahren beschäftigte sie sich intensiv mit der Bildwahrnehmung von Kindern. Damals erschien Ein Baum geht durch das Jahr zum ersten Mal und wurde als Kunstwerk gefeiert. Seitdem hat es nichts von seiner Frische verloren und verdient endlich eine Neuauflage.
Alles beginnt im tiefen Winter. In seiner Höhle unter dem Schnee schläft ein
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Produktbeschreibung
Das Tagebuch eines Baumes, das auf ruhige Weise den Blick für Veränderungen schult und sich daher besonders dazu eignet, Kinder zum Erzählen anzuregen.

Die italienische Grafikerin Iela Mari ist eine Wegbereiterin des modernen Bilderbuchs. Schon in den 60er-Jahren beschäftigte sie sich intensiv mit der Bildwahrnehmung von Kindern. Damals erschien Ein Baum geht durch das Jahr zum ersten Mal und wurde als Kunstwerk gefeiert. Seitdem hat es nichts von seiner Frische verloren und verdient endlich eine Neuauflage.

Alles beginnt im tiefen Winter. In seiner Höhle unter dem Schnee schläft ein Siebenschläfer, im Baum hängt ein verlassenes Nest. Aber nach und nach, bei jedem Umblättern, geschieht etwas: Der Siebenschläfer erwacht, der Baum treibt aus, ein Vogelpaar besiedelt das Nest. Auf Frühling folgt Sommer. Dies alles ist mit feinstem Pinselstrich erfasst, so liebevoll und akribisch, dass wir das Naturwunder dieser Metamorphose neu zu sehen lernen.

Ein ideales Bilderbuch für Kindergärten, denn es führt - ohne ein einziges Wort - durch das Jahr und regt Kinder zum Sprechen und genauen Hinschauen an. Das Tagebuch eines Baumes, das auf ruhige Weise den Blick für Veränderungen schult und sich daher besonders dazu eignet, Kinder zum Erzählen anzuregen.

Die italienische Grafikerin Iela Mari ist eine Wegbereiterin des modernen Bilderbuchs. Schon in den 60er-Jahren beschäftigte sie sich intensiv mit der Bildwahrnehmung von Kindern. Damals erschien Ein Baum geht durch das Jahr zum ersten Mal und wurde als Kunstwerk gefeiert. Seitdem hat es nichts von seiner Frische verloren und verdient endlich eine Neuauflage.

Alles beginnt im tiefen Winter. In seiner Höhle unter dem Schnee schläft ein Siebenschläfer, im Baum hängt ein verlassenes Nest. Aber nach und nach, bei jedem Umblättern, geschieht etwas: Der Siebenschläfer erwacht, der Baum treibt aus, ein Vogelpaar besiedelt das Nest. Auf Frühling folgt Sommer. Dies alles ist mit feinstem Pinselstrich erfasst, so liebevoll und akribisch, dass wir das Naturwunder dieser Metamorphose neu zu sehen lernen.

Ein ideales Bilderbuch für Kindergärten, denn es führt - ohne ein einziges Wort - durch das Jahr und regt Kinder zum Sprechen und genauen Hinschauen an.
  • Produktdetails
  • Verlag: Moritz
  • Originaltitel: L'albero
  • Artikelnr. des Verlages: 240182
  • 6. Aufl.
  • Seitenzahl: 40
  • Altersempfehlung: ab 4 Jahren
  • Erscheinungstermin: Juli 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 217mm x 10mm
  • Gewicht: 292g
  • ISBN-13: 9783895651823
  • ISBN-10: 3895651826
  • Artikelnr.: 22488144
Autorenporträt
Mari, Iela
Iela Mari, geboren 1932 in Mailand, gehört zu den Pionieren der modernen Grafik-Kunst für Kinder. Zusammen mit ihrem Mann Enzo beschäftigte sie sich als eine der ersten Bilderbuchkünstlerinnen des 20. Jahrhunderts mit visueller Kommunikation und deren Möglichkeiten für Kinder. »Ein Baum geht durch das Jahr« erhielt 1983 den Premio Grafico der Kinderbuchmesse Bologna und »Der Apfel und der Schmetterling« 1981 den Deutschen Jugendbuchpreis.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 21.03.2007

Ein Baum, ein Jahr, ein Siebenschläfer
Wo Worte gar nicht nötig sind: Ein schönes Bilderbuch kehrt zurück

Dies ist ein Bilderbuch, das seinen Namen zu Recht trägt: Iela Mari, Jahrgang 1932, kommt in ihren Büchern vollständig ohne Worte aus. Was sie zu sagen hat, fasst sie in Bilder. Der Effekt ist schön: Sie behauptet nichts, meint nichts, stellt nichts zur Diskussion, sondern gibt zu sehen und zu denken. Das ist für den Anfang mehr als genug, denn so lässt sich anhand ihrer Bücher lernen, wie man Bilder liest.

"Ein Baum geht durch das Jahr" ist ein mehrfach prämierter Klassiker des modernen Kinderbuchs, erstmals erschienen in den sechziger Jahren und hervorgegangen aus der Beschäftigung der Grafikerin mit der Frage, wie die Erkenntnisse der visuellen Kommunikation für das Kinderbuch fruchtbar gemacht werden können. Iela Mari hat zusammen mit ihrem Mann an der Kunstakademie Brera studiert. Aber während Enzo Mari sich zunehmend der Gestaltung von Spielen, Möbeln und Objekten zuwandte, blieb seine Frau dem Kinderbuch treu und schuf eine Reihe von Titeln, die alle eines gemeinsam haben: Sie verzichten vollständig auf das Wort und vertrauen allein auf die Sprache der Bilder und ihre unerschöpfliche Kraft, Assoziationen zu erzeugen. Jetzt erscheint Iela Maris erfolgreichstes Buch in einer Neuausgabe. Und es zeigt sich: Es ist in vierzig Jahren nicht gealtert.

Am Anfang ist der Baum kahl, der Boden schneebedeckt. Erst das zweite Bild zeigt die Höhle des Siebenschläfers. Dann verändert sich die Szene mit jedem Umblättern und gewinnt an Leben: Der Baum blüht, der Siebenschläfer steckt den Kopf aus der Höhle, die Vögel kehren zurück, brüten, schaffen Nahrung für aufgerissene Schnäbel herbei, geben Flugunterricht. Nun ist schon der Hochsommer angebrochen, und wenig später färbt sich das Laub herbstlich rot. Die Eicheln werden in die Höhle des Siebenschläfers geschafft, bevor er sich zusammenrollt und Rauhreif und Nebel dem ersten Schneefall vorangehen. Das letzte Bild gleicht dem ersten: Das Jahr hat sich gerundet.

HUBERT SPIEGEL

Iela Mari: "Ein Baum geht durch das Jahr". Moritz Verlag, Frankfurt am Main 2007. 40 S., geb., 11,80 [Euro]. Ab 4 Jahre.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

In den vierzig Jahren seit dem erstmaligen Erscheinen ist dieser "Klassiker des modernen Kinderbuchs" nicht ein bisschen gealtert, stellt Hubert Spiegel erfreut fest. Ob er selbst mit dem Buch aufgewachsen ist, verrät er nicht, doch überzeugt ihn Iela Maris Ansatz, eine Geschichte ganz ohne Worte zu erzählen, zumindest jetzt voll und ganz. So würden Kinder zu Beginn ihrer Leserkarriere nicht überfordert und lernten erstmal, wie man Bilder entschlüsselt. "Das ist für den Anfang mehr als genug."

© Perlentaucher Medien GmbH
"Was für eine schöne Wiederentdeckung!" Die Welt "Eines der genialsten Sachbücher überhaupt." DIE ZEIT