Personenwahrnehmung - Bierhoff, Hans-Werner
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Im Alltag und in der Wissenschaft vom Menscr. en hat die Personenwahrnehmung eine große Bedeutung. Die Beurteilung der Eigenschaften und Intentionen anderer Personen ist wichtig fUr eine erfolgreiche Planung von Handlungen in der sozialen Welt. Die Frage n~ch Eindrucksbildung und Ursachenzuschreibung hat einen zentralen Stellen wert fUr die Sozialpsychologie und die diagnostische Urteilsbildung. Das Thema der Personenwahrnehmung umfaßt Fragen danach, wie die Eiridrucksbildung abläuft, wel che Eigenschaften und Intentionen anderen Menschen zugeschrieben werden und welche Rolle vorgeformte…mehr

Produktbeschreibung
Im Alltag und in der Wissenschaft vom Menscr. en hat die Personenwahrnehmung eine große Bedeutung. Die Beurteilung der Eigenschaften und Intentionen anderer Personen ist wichtig fUr eine erfolgreiche Planung von Handlungen in der sozialen Welt. Die Frage n~ch Eindrucksbildung und Ursachenzuschreibung hat einen zentralen Stellen wert fUr die Sozialpsychologie und die diagnostische Urteilsbildung. Das Thema der Personenwahrnehmung umfaßt Fragen danach, wie die Eiridrucksbildung abläuft, wel che Eigenschaften und Intentionen anderen Menschen zugeschrieben werden und welche Rolle vorgeformte Schemata und Stereotype fUr den ersten Eindruck spielen. Die Forschung zur Personenwahrnehmung entwickelte sich nach dem zweiten Welt krieg mit großer Geschwindigkeit. In den fUnfziger Jahren wurde das Thema der Genauigkeit der Personenwahrnehmung besonders beachtet, ohne daß die Probleme ge löst werden konnten, die sich im Hinblick auf die Frage ergaben, ob die Beurtei lung einer Persönlichkeit genau war oder nicht. Ein anderer Ansatz, der schon in den vierziger Jahren entstanden war und der sich aus der gestaltpsychologischen Tradition ableitete, befaßte sich mit der Eindrucksbildung aufgrund ausgewählter sozialer Hinweisreize. Dieser Ansatz, der sich als sehr nUtzlich erwies, bestimmte wesentlich sowohl die Untersuchungsmethoden als auch die theoretische Orientierung der Forscher. Einerseits wurde versucht, durch die Kombination von einzelnen Hin weisreizen (wie Eigenschaften) zu erfassen, wie ein Eindruck von einer Person ge bildet wird. Andererseits fUhrte die gestaltpsychologische Orientierung zu einem Interesse an dem Prozeß der Personenwahrnehmung, das sich in den letzten zehn Jah ren auf Fragen nach der Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung konzen trierte.
  • Produktdetails
  • Lehr- und Forschungstexte Psychologie Bd.20
  • Verlag: Springer, Berlin
  • 1986.
  • Seitenzahl: 560
  • Erscheinungstermin: 1. April 1986
  • Deutsch
  • Abmessung: 200mm x 250mm x 43mm
  • Gewicht: 906g
  • ISBN-13: 9783540154433
  • ISBN-10: 3540154434
  • Artikelnr.: 24176183
Autorenporträt
Hans W. Bierhoff, seit 1992 Professor am Lehrstuhl Sozialpsychologie an der Ruhr-Universität Bochum
Inhaltsangabe
1. Der erste Eindruck.- 1.1. Zentrale Merkmale und Gestaltwahrnehmung.- 1.1.1. Wie Widersprüche eine Einheit bilden können.- 1.1.2. Zentrale und periphere Eigenschaften.- 1.2. Implizite Persönlichkeitstheorien runden den ersten Eindruck ab.- 1.3. Verwegenheit: Mut oder Leichtsinn? - Das Bedeutungsspektrum von Eigenschaften.- 1.4. Kognitive Repräsentation von Personen.- 1.5. Algebraische Modelle der Eindrucksbildung.- 1.5.1. Durchschnittsmodell für diagnostische Kommunikationen.- 1.5.1.1. Merkmale eines Durchschnittsmodells.- 1.5.1.2. Diagnostische Kommunikationen.- 1.5.2. Cross-over und Mengeneffekt.- 1.5.3. Summationsmodell kontra Durchschnittsmodell.- 1.6. Halo-Effekte: Wenn die allgemeine Bewertung die Einzelheiten überschattet.- 1.6.1. Illusionäre Zusammenhänge zwischen Eigenschaften.- 1.6.2. Halo-Effekt vs. Bedeutungswandel.- 1.7. Reihenfolge der Informationsdarbietung.- 1.7.1. 'Wer zuerst kommt, mahlt zuerst'.- 1.7.2. Perseveranz.- 1.7.3. Ankerheuristik.- 1.7.4. Konfirmatorische Attribution.- 1.7.5. Einstellungsänderung und Reihenfolge der Informationen.- 1.7.6. Eindrucksbildung und Reihenfolge der Informationen.- 1.7.7. Vorrangeffekt vs. Neuheitseffekt.- 1.8. Der erste Eindruck: Praktische Anwendungsbereiche.- 1.8.1. Genauigkeit.- 1.8.2. Diagnostische Kommunikationen.- 1.8.3. Vorsicht bei retrospektiven Urteilen.- 2. Schlußfolgern in der Eindrucksbildung.- 2.1. Zusammenhänge aufdecken.- 2.1.1. Welche Daten sind für die Einschätzung eines Zusammenhangs relevant?.- 2.1.2. Welche Stichproben sollen aus den relevanten Daten gezogen werden.- 2.1.3. Wie sollen die erfaßten Daten klassifiziert werden?.- 2.1.4. Wie wird der Zusammenhang abgeschätzt?.- 2.2. Subjektive Wahrscheinlichkeiten und Eindrucksbildung.- 2.2.1. Subjektive Wahrscheinlichkeiten in der sozialen Urtei1sbildung.- 2.2.2. Subjektives Wahrscheinlichkeitsmodell für Stereotype.- 2.2.3. Wie läßt sich von einer Eigenschaft auf eine andere schließen?.- 2.3. Implizite Logik als Grundlage von Stereotypen.- 2.4. Beurteilertypen.- 2.4.1. Gegenüberstellung von a priori gebildeten Beurteilergruppen.- 2.4.2. Gegenüberstellung von impliziten Beurteilergruppen.- 2.5. Schlußfolgerungen in der Personenwahrnehmung: Praktische Anwendungsbereiche.- 2.5.1. Orientierung an positiven Fällen.- 2.5.2. Konkrete Daten vs. abstrakte Informationen.- 2.5.3. Wie man Fragen stellt.- 3. Stereotype.- 3.1. Definitionen und Forschungsgeschichte.- 3.1.1. Definitionen.- 3.1.2. Forschungsgeschichte.- 3.2. Bereiche der Stereotypenforschung.- 3.2.1. Geschlechterstereotype.- 3.2.1.1. Männliche und weibliche Prototypen.- 3.2.1.2. Diagnostische Information vs. Geschlechterstereotype.- 3.2.2. Physische Attraktivität.- 3.2.2.1. Soziale Wünschbarkeit.- 3.2.2.2. Physische Attraktivität und soziale Interaktion.- 3.3. Theorien über Stereotype.- 3.3.1. Unangemessenheit von Stereotypen.- 3.3.2. Soziokulturelle Orientierung.- 3.3.3. Motivationale Orientierung.- 3.3.3.1. Psychodynamische Orientierung.- 3.3.3.2. Soziale Identität.- 3.3.4. Kognitive Orientierung.- 3.3.4.1. Kategorisierung von Personengruppen.- 3.3.4.2. Retrospektive Irrtümer und illusionäre Korrelationen.- 3.4. Stereotype: Praktische Anwendungsbereiche.- 3.4.1. Die Rolle von Kontakten zwischen Gruppen.- 3.4.2. 'Label' effekte.- 3.4.3. Diagnostische Einzelfallinformationen.- 3.4.4. Mehrere Prototypen anstelle eines globalen Stereotyps.- 3.4.5. Kontrasteffekte.- 4. Messung der Personenwahrnehmung: Kontexteffekte und Skalierung.- 4.1. Kognitives Kontinuum und Urteilssprache: Wenn das, was gesagt wird, wichtig ist.- 4.1.1. Der Kontext beeinflußt die Kommunikation.- 4.1.2. Kontexteinflüsse in der Psychophysik.- 4.1.3. Kontexteffekte der sozialen Urteilsbildung.- 4.1.4. Bereich-Häufigkeits-Theorie: Kompromiß zwischen objektiven und subjektiven Urteilsfaktoren.- 4.2. Soziale Skalierung.- 4.2.1. Größenschätzung.- 4.2.2. Funktionale Messung und die Einschätzung sozialer Sachverhalte.- 4.2.2.1. Parallelismus als Voraussag