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Caustic and hilarious, Candide has ranked as one of the world's great satires since its first publication in 1759. It concerns the adventures of the youthful Candide, disciple of Dr. Pangloss, who was himself a disciple of Leibniz. In the course of his travels and adventures in Europe and South America, Candide saw and suffered such misfortune that it was difficult for him to believe this was "the best of all possible worlds" as Dr. Pangloss had assured him. Indeed, it seemed to be quite the opposite. In brilliantly skewering such naïveté, Voltaire mercilessly exposes and satirizes romance,…mehr

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Produktbeschreibung
Caustic and hilarious, Candide has ranked as one of the world's great satires since its first publication in 1759. It concerns the adventures of the youthful Candide, disciple of Dr. Pangloss, who was himself a disciple of Leibniz. In the course of his travels and adventures in Europe and South America, Candide saw and suffered such misfortune that it was difficult for him to believe this was "the best of all possible worlds" as Dr. Pangloss had assured him. Indeed, it seemed to be quite the opposite. In brilliantly skewering such naïveté, Voltaire mercilessly exposes and satirizes romance, science, philosophy, religion, and government — the ideas and forces that permeate and control the lives of men. After many trials and travails, Candide is reunited with Cunegonde, his sweetheart. He then buys a little farm in Turkey where he and Cunegonde, Dr. Pangloss and others all retire. In the end, Candide decides that the best thing in the world is to cultivate one's own garden. A selection of the Common Core State Standards Initiative.



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  • Produktdetails
  • Verlag: Dover Publications
  • Seitenzahl: 112
  • Erscheinungstermin: 7. März 2012
  • Englisch
  • ISBN-13: 9780486129129
  • Artikelnr.: 39138945
Autorenporträt
Voltaire. [Francois-Marie Arouet]
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 11.05.1998

1776
Voltaire - Wezel "Candide" - "Belphegor"

Ein Jubeljahr für Menschenhasser und Liebhaber der Literatur, und das vereinigt sich ja oft, ein wundervolles Jahr für diese also, dieses Jahr 1776, fast, als wären Pest und Cholera gemeinsam ausgebrochen. In Frankreich war im Jahre 57, aus der Feder des großen Voltaire (der, fast zweiundachtzigjährig, tatsächlich noch lebte), "Candide" erschienen, das lakonischste und brillanteste Buch zur Heilung aller, die immer noch glaubten, es sei Vernunft in der Welt außer in solchen Romanen - und dieses Buch erschien jetzt, 1776, erstmals deutsch, übersetzt und in Riga herausgebracht von einem gewissen Philippi, der sich als Übersetzer Ralph nennt. Und im selben Jahr, und der Autor war erst elf, als Voltaires Buch in Frankreich erschien, kommt, gleich auf deutsch, ganz original, "Belphegor" heraus, von Johann Karl Wezel, der wenige Jahre danach dann "Herrmann und Ulrike" herausbrachte. Sicher kannte Wezel Voltaire, er hat selber auch aus dem Französischen übersetzt, Theaterstücke. Aber Voltaire, als er seinen Candide durch die vernunftlose Welt schickt, war alt, häßlich und entsetzlich abgebrüht; Wezel, Sohn eines fürstlichen Kochs und wer weiß wessen noch, war jung, und schöner sicher - keine Kunst das aber auch - als Voltaire, und eher verzweifelt als abgebrüht, und das heißt, nicht ganz und gar ohne Hoffnung auf Besserung - aber wer auf Besserung hofft, der schiebt ja einen wenigstens halben Haß nur noch ein bißchen auf. Einmal hören sie hinter undurchsichtigen Hecken in Wezels Roman herrliche Musik, aber sie kommen nie dorthin, wo sie spielen müßte und das Glück wäre. Bei Voltaire hat am Ende Candide seine westfälische Kunigunde gefunden, sie ist nicht mehr ganz frisch, aber er ist ihr durch die halbe Welt nachgejagt, nun nimmt er sie eben, wie sie ist, und sie werden nun ihren kleinen Garten bebauen; die Welt hat sie beide belehrt. Den Belphegor Wezels tritt am Anfang seine Geliebte in den Hintern, so beginnt seine Reise durch die Welt, sein Freund Medardus bleibt ewig einfältig fromm (E.T.A. Hoffmanns "Elixiere des Teufels" der so wunderbar zweideutige Held heißt auch Medardus), die tretende Liebste hat längst einer umgebracht, mit Recht wohl, man hätte das viel früher tun sollen, sagt Belphegor, bebaut ein bißchen Land, sogar ein paar schwarze Sklaven hat er, aber das gibt ja auch zu denken - also nun entscheiden Sie: wer wären Sie lieber? Und wer hat den Menschen mehr geliebt? (Voltaire: "Candide oder der Optimismus". Mit Zeichnungen von Paul Klee. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1972. 192 S., br., 14,80 DM; Wezels Buch, früher ebenfalls bei Insel, ist nicht mehr im Handel.) R.V.

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»Ein ironisches und sarkastisches Meisterwerk der Weltliteratur.«
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