Totenauberg - Jelinek, Elfriede

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"Auf der Kulisse der österreichischen Alpenwelt liegt der Schatten von Auschwitz; das Waldheimatland wird heimgesucht von Fremden (Touristen aus dem geöffneten europäischen Osten); das in langen Ansprachen und zahlreichen Filmprojektionen sich entfaltende Tableau wird allmählich zum Schlachtfeld. Im Zentrum stehen, reden, widersprechen einander: die jüdische Emigrantin, Philosophin und Politologin Hannah Arendt (als ''Die Frau'') und der deutsch-völkische, hochmanieristisch tiefgrübelnde Existenzphilosoph Martin Heidegger (Der alte Mann), in der Realität einst angesiedelt im schwarzwäldischen…mehr

Produktbeschreibung
"Auf der Kulisse der österreichischen Alpenwelt liegt der Schatten von Auschwitz; das Waldheimatland wird heimgesucht von Fremden (Touristen aus dem geöffneten europäischen Osten); das in langen Ansprachen und zahlreichen Filmprojektionen sich entfaltende Tableau wird allmählich zum Schlachtfeld. Im Zentrum stehen, reden, widersprechen einander: die jüdische Emigrantin, Philosophin und Politologin Hannah Arendt (als ''Die Frau'') und der deutsch-völkische, hochmanieristisch tiefgrübelnde Existenzphilosoph Martin Heidegger (Der alte Mann), in der Realität einst angesiedelt im schwarzwäldischen Todtnauberg. Der Text gleicht einer Gratwanderung zwischen philosophischen Anspielungen, poetisch verdichteter Weltwahrnehmung und lockerer Travestie, zwischen feierlichem Pathos und traurigem (tauererfülltem) Kalauer."
  • Produktdetails
  • Verlag: Rowohlt, Reinbek
  • 2. Aufl.
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 96 S. 195 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 196mm x 121mm x 15mm
  • Gewicht: 165g
  • ISBN-13: 9783498033262
  • ISBN-10: 3498033263
  • Artikelnr.: 04223223
Autorenporträt
Elfriede Jelinek, geboren 1946 in Mürzzuschlag/Steiermark, wuchs in Wien auf; mit vier Jahren Ballett- und Französischunterricht, in der Folgezeit umfassende musikalische Ausbildung; 1960 Klavier- und Kompositions-Studium am Wiener Konservatorium; 1964 Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien; 1967 Abbruch des Studiums, beginnt zu schreiben; Lyrik und Prosatexte erscheinen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Elfriede Jelinek erhielt zahlreiche Literaturpreise, darunter den Georg-Büchner-Preis (1998). 2004 wurde ihr der Literatur-Nobelpreis verliehen.