Ein österreichischer General gegen Hitler - Jansa, Alfred
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Alfred Jansa schildert sein Leben als Generalstabsoffizier bei österreichischen, deutschen und bulgarischen Armeekommanden im Ersten Weltkrieg und im Bundesheer der Republik Österreich, sowie als Militärdiplomat in Berlin, schließlich als militärischer Mitarbeiter des österreichischen Bundeskanzlers Kurt Schuschnigg. Er war mit seiner Familie im Zweiten Weltkrieg in Erfurt interniert und brachte 1946 seine politisch und militärisch aufschlussreichen Erlebnisse mit österreichischen Staatsmännern zu Papier. Auch die Auseinandersetzung mit dem deutschen Generalfeldmarschall im Verlauf des Zweiten…mehr

Produktbeschreibung
Alfred Jansa schildert sein Leben als Generalstabsoffizier bei österreichischen, deutschen und bulgarischen Armeekommanden im Ersten Weltkrieg und im Bundesheer der Republik Österreich, sowie als Militärdiplomat in Berlin, schließlich als militärischer Mitarbeiter des österreichischen Bundeskanzlers Kurt Schuschnigg. Er war mit seiner Familie im Zweiten Weltkrieg in Erfurt interniert und brachte 1946 seine politisch und militärisch aufschlussreichen Erlebnisse mit österreichischen Staatsmännern zu Papier. Auch die Auseinandersetzung mit dem deutschen Generalfeldmarschall im Verlauf des Zweiten Weltkrieges Erich v. Manstein, der in seinen Memoiren einem nicht im Amt befindlichen österreichischen Chef des Generalstabes der Bewaffneten Macht im März 1938 Fahnenflucht vorwarf, wird dokumentiert und kommentiert.
  • Produktdetails
  • Verlag: Böhlau Wien
  • Seitenzahl: 830
  • Erscheinungstermin: Juni 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 252mm x 181mm x 53mm
  • Gewicht: 1590g
  • ISBN-13: 9783205781486
  • ISBN-10: 3205781481
  • Artikelnr.: 23877782
Autorenporträt
Peter Broucek, geb. 1938; Studium der Geschichte und Germanistik sowie der Historischen Hilfswissenschaften an der Universität Wien; 1963-2003 im Österreichischen Staatsarchiv/Kriegsarchiv als Referent für Kriegsakten und persönliche Aufzeichnungen der Angehörigen des Offizierskorps tätig.
Inhaltsangabe
Einleitung und Danksagung des Herausgebers Einführung in die militärisch-politische Lage Österreichs Aus meinem leben Vorwort des Autors I. Kindheit (Stanislau - Wien - Lemberg - Prag - Wien, 1884-1898) II. Militärische Erziehung (Wien/Breitensee, 1898-1902) III. Beim Infanterie-Regiment Nr. 72 (Wien - Pressburg, 1902-1907) IV. Kriegsschule (Wien 1907-1910) V. Sarajevo (1910-1914) VI. Der Erste Weltkrieg A Beim 6. Armeekommando (25. 7. 1914-25. 12. 1914) B Beim 5. Armeekommando, dann beim Kommando der Südwestfront (25. 12. 1914-24. 9. 1915) C Beim Oberkommando Mackensen (24. 9. 1915-5. 2. 1916) D Verbindungsoffizier bei der 1. bulgarischen Armee, dann beim Oberkommando v. Below in Makedonien (6. 2. 1916-31. 3. 1917) E Bei der 18. Gebirgsbrigade und beim XXVI. Korpskommando an der russischen Front (1. 4. 1917-9. 10. 1917) F Beim deutschen Armeeoberkommando 14 in Italien, dann Urlaub in Wien und Verlobung (9. 10. 1917-15. 3. 1918) G Bevollmächtigter Stabsoffizier des AOK beim 6. k. u. k. Armeekommando in Italien, dann Krankenurlaub, schließlich Generalstabschef der 10. Kavalleriedivision und Kriegsende (15. 3. 1918-15. 11. 1918). VII. Stabschef und Brigadekommandant (Wien - Salzburg - St. Pölten, 1918-1932) VIII. Vorstand der 1. Abteilung im Bundesministerium für Landesverteidigung und Militärischer Vertreter bei der Abrüstungskonferenz in Genf (Wien, 1932-1933) IX. Militär- und Luftattaché für Deutschland und die Schweiz (Berlin, 1933-1935) X. Leiter der Sektion III im Bundesministerium für Landesverteidigung und Chef des Generalstabes für die Bewaffnete Macht (Wien, 1935-1938) XI. Nachwort zur Dienstzeit XII. Im Ruhestand (Wien - Erfurt - Wien, 1938-1962) Anhang: Dokumente aus dem Nachlass Alfred Jansa I Denkschrift über den Ausbau des Bundesheeres, 2. 10. 1934 II Dokumentation des Österreichischen Staatsarchivs/Kriegsarchivs: Abschriften von Korrespondenzen, die von FML a. D. Alfred Jansa übergeben worden sind Abkürzungsverzeichnis Quellen- und Literaturverzeichnis Abbildungsnachweis. Personenregister Ortsregister
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Einigermaßen erstaunt zeigt sich Manfred Nebelin angesichts der in den Erinnerungen des k. und k. Generals Alfred Jansa sich offenbarenden Widerstandsszenarien in Wien nach der Ermordung des Bundeskanzlers Dollfuß. Dass ein kleiner Kreis von Militärs und Diplomaten um Jansa Hitler trotzen wollte, findet er umso überraschender, als Jansa selbst höchste Protektion von Mussolini genoss und erst nach Hitlers Machtergreifung umschwenkte. Über Jansas Bekehrung und seine Abscheu vor Hitler informieren den Rezensenten die von Peter Broucek mit Sorgfalt edierten nach dem Krieg entstandenen Erinnerungen des Generals.

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