Die verspielte Freiheit - Mommsen, Hans
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Die Weimarer Republik gilt als erster Versuch Deutschlands, auf demokratischen Füßen zu stehen. Dem großen Historiker Hans Mommsen, bekannt dafür, "unbequeme Blicke auf die deutsche Geschichte" zu werfen (Franziska Augstein, SZ), gelang es in seinem bis heute wegweisenden Standardwerk, pointiert zu verdeutlichen, weshalb diese erste deutsche Demokratie keine reelle Chance hatte, sich zu etablieren. Zu sehr machten die verklärende Rückwärtsgewandtheit der Eliten, kompromisslose Parteien, der ökonomischer Frust und wachsender Populismus in der Bevölkerung dem jungen Staat zu schaffen - was der…mehr

Produktbeschreibung
Die Weimarer Republik gilt als erster Versuch Deutschlands, auf demokratischen Füßen zu stehen. Dem großen Historiker Hans Mommsen, bekannt dafür, "unbequeme Blicke auf die deutsche Geschichte" zu werfen (Franziska Augstein, SZ), gelang es in seinem bis heute wegweisenden Standardwerk, pointiert zu verdeutlichen, weshalb diese erste deutsche Demokratie keine reelle Chance hatte, sich zu etablieren. Zu sehr machten die verklärende Rückwärtsgewandtheit der Eliten, kompromisslose Parteien, der ökonomischer Frust und wachsender Populismus in der Bevölkerung dem jungen Staat zu schaffen - was der Machtentfaltung der NSDAP und dem Untergang der Republik den Weg bereitete. "Das Werk Hans Mommsens wird lange über seinen Tod hinaus Bestand haben. Er veröffentlichte eine Reihe wichtiger Bücher - "Die verspielte Freiheit" zählt zu meinen liebsten." Ian Kershaw, Die Zeit "Streitbar, unbequem und unendlich klug: Hans Mommsen war der bedeutendste deutsche Zeithistoriker. Er schreckte nie davor
zurück, den Deutschen die Leviten zu lesen." Marc von Lüpke, Spiegel Online
  • Produktdetails
  • Verlag: Propyläen
  • Seitenzahl: 857
  • Altersempfehlung: ab 30 Jahren
  • Erscheinungstermin: 7. September 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 235mm x 159mm x 50mm
  • Gewicht: 1105g
  • ISBN-13: 9783549074992
  • ISBN-10: 3549074999
  • Artikelnr.: 52522782
Autorenporträt
Mommsen, Hans§Hans Mommsen, geboren 1930; Studium in Marburg und Tübingen; 1959 Promotion, Referent im Institut für Zeitgeschichte in München; 1963 bis 1968 wissenschaftlicher Assistent in Heidelberg; 1968 Professor für Neuere Geschichte II an der Ruhr-Universität Bochum; Fellow des Institute for Advanced Study in Princeton und des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Gastprofessuren in den USA und in Israel. Publikationen zur mitteleuropäischen Arbeitsbewegung und zur politischen und sozialen Entwicklung Deutschlands in der Zwischenkriegszeit.Hans Mommsen verstarb am 5. November 2015.
Rezensionen
'Mommsen verliert sich nicht im Dickicht der Daten und Details. Er schreibt anschaulich, ohne demonstrative Attitüde. Mit großer Übersicht und Kennerschaft versteht er es vorzüglich, den Leser durch den komplizierten Ablauf des eng verflochtenen innen und außenpolitischen Geschehens zu führen. Das wird unterstützt von einer präzisen Sprache, aber auch dadurch, daß Mommsen bei allem moralischen Engagement ein hohes Niveau durchhält. Die Urteile sind knapp formuliert, gleichsam in die Darstellung integriert, aber stets nachvollziehbar und vom Predigerpathos der 'neuen Unschuld' (K.H. Bohrer) ebenso weit entfernt wie von der Selbstgerechtigkeit des neudeutsch-nationalgeschichtlichen Diskurses.' (Die Zeit)