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Dieser Titel gehört zu einer Romanreihe, auf der die bekannte Krimifernsehserie >Der Wolf verschwundenes Mädchen wiederzufinden. Kurz darauf wird ihm eine Todesanzeige zugeschickt: seine eigene. Wenn er glaubt, was da steht, hat er noch genau eine Woche zu leben. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)…mehr

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Produktbeschreibung
Dieser Titel gehört zu einer Romanreihe, auf der die bekannte Krimifernsehserie >Der Wolf< um den Privatdetektiv Varg Veum basiert. Die Erstausstrahlung der beiden Staffeln erfolgte in Deutschland 2008 bei Das Erste und 2013/2014 beim ZDF. Privatdetektiv Varg Veum aus Bergen erhält den Auftrag, ein verschwundenes Mädchen wiederzufinden. Kurz darauf wird ihm eine Todesanzeige zugeschickt: seine eigene. Wenn er glaubt, was da steht, hat er noch genau eine Woche zu leben. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

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  • Produktdetails
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Seitenzahl: 286
  • Erscheinungstermin: 15.10.2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783105604632
  • Artikelnr.: 43937856
Autorenporträt
Gunnar Staalesen wurde 1947 im norwegischen Bergen geboren. Er studierte Literaturwissenschaft und arbeitete als Dramaturg. Mit dem Privatdetektiv Varg Veum schuf er eine der populärsten Figuren der norwegischen Krimi-Landschaft.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 05.08.2006

Band 30
Frühling, Säurebad
Gunnar Staalesen: „Die Schrift an der Wand”
Februar. Das Wort kommt mehr als einmal vor zu Beginn dieses Kriminalromans. Februar, das ist nicht einfach ein Monatsname, wenn man in Norwegen am Fjord wohnt. Februar ist die Angst, der winterliche Schleier von Kälte und Dunkel könnte für immer über dem Dasein hängen bleiben. Es ist ein existenzielles Gefühl. Es drückt sich hier auch in der Sorge aus, jene Machenschaften könnten unaufgedeckt bleiben, welche die scheinbar beschauliche Küstenstadt Bergen in einen unerwartet bösen und düsteren Ort verwandelt haben.
Doch irgendwann bewegt sich auch in Bergen die Zeit: Es wird März. „Die Stadt war bereit für eine Reinigung in einem Säurebad aus weißem Frühlingslicht”, heißt es dann am Ende von „Die Schrift an der Wand”, und das ist durchaus auch im Sinne der sittlichen Besserung gemeint. „Aber der Frühling hat es auch an sich, alle Fenster in einem selbst zu öffnen, auch die, die man am liebsten für immer verschlossen halten würde.”
So wie in diesem letzten Satz hätte es auch eine Figur von Henrik Ibsen formulieren können, des Dramatikers, der in diesem Jahr in Bergen, wo er einige Jahre am Theater wirkte, gefeiert wird. Hier spricht so der Privatdetektiv Varg Veum, der Protagonist vieler Krimis des norwegischen Autors Gunnar Staalesen, der seinerseits in Bergen am Theater gearbeitet hat und dessen Bücher alle in Bergen spielen. Und wenn sich auch das Milieu geändert hat seit Ibsens Zeiten, so gibt es bei Staalesen doch wie bei Ibsen ein Bürgertum, das unter einer ordentlichen Oberfläche Schrecken und Schuld verbirgt. Zwei Paare aus der Mittelschicht: Sie mögen ihre Partnerschaftsprobleme haben, aber sie haben nicht gemerkt oder nicht wahrhaben wollen, dass ihre Töchter, noch Schülerinnen, Drogen nehmen und sich prostituieren.
Und dann ist eine von ihnen tot. Erst ist sie nur vermisst, und Veum wird beauftragt, sie zu finden. Doch er kommt zu spät. Nun muss er stattdessen, teils in Reibung, teils in Zusammenarbeit mit der Polizei, einen Mordfall aufklären. Es kommen der Tod eines Richters und der Mord an einer Journalistin hinzu. Auch sie hat, wie Veum, einem Geschäftsmann nachgespürt, der in der überschaubaren Stadt ein mafiöses System aufgebaut hat. Zudem erhält der Privatdetektiv einen Brief mit seiner eigenen Todesanzeige, die ihm für die folgende Woche sein Ende verheißt.
Dieser Varg Veum ist nicht neu im Geschäft. Aber bevor er es aufnahm, hatte er als Sozialarbeiter im Jugendamt gearbeitet. Und so blickt er mit einer eigentümlich gemischten Weltsicht auf seine unschönen Gegenstände: Sein berufstypisch abgewetzter Zynismus verbindet sich mit echtem moralischen Impetus, die Jugendlichen vor dem Schmutz des Lebens zu bewahren. Dieser Privatdetektiv, der illusionslose, will für sich und seine Stadt das Licht des Frühjahrs. Denn er weiß: Hier am Fjord kommt der Herbst schnell genug.
JOHAN SCHLOEMANN
Gunnar Staalesen
Foto: S. Fischer Verlag
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