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Der Begriff Ressentiment hat in der Philosophie Friedrich Nietzsches eine herausragende Bedeutung und ist in neuester Zeit durch das Werk Peter Sloterdijks wieder in den Fokus des philosophischen Interesses geraten. Er bezeichnet einen schleichenden Prozess "seelischer Selbstvergiftung" (Max Scheler), der die Entstehung von Rachewünschen, Missgunst und "Hasskonserven" (Sloterdijk) begünstigt und den freien Lebensvollzug behindert. Die in diesem Buch vorgestellte Ressentimenttheorie eröffnet neue Perspektiven auf und für Helfer und Hilfesuchende im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie, und…mehr

Produktbeschreibung
Der Begriff Ressentiment hat in der Philosophie Friedrich Nietzsches eine herausragende Bedeutung und ist in neuester Zeit durch das Werk Peter Sloterdijks wieder in den Fokus des philosophischen Interesses geraten. Er bezeichnet einen schleichenden Prozess "seelischer Selbstvergiftung" (Max Scheler), der die Entstehung von Rachewünschen, Missgunst und "Hasskonserven" (Sloterdijk) begünstigt und den freien Lebensvollzug behindert. Die in diesem Buch vorgestellte Ressentimenttheorie eröffnet neue Perspektiven auf und für Helfer und Hilfesuchende im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie, und führt dabei auf ungewöhnlichen Denkwegen zu unkonventionellen Einsichten. Als anthropologische Theorie versteht sie sich zudem als Einladung für Fachfremde, die im Sinne Nietzsches Mut zum Selbstexperiment mitbringen. Sie sensibilisiert für eigene Ressentiments und entwirft Möglichkeiten der Überwindung, die als praktische Anwendung von Nietzsches Lebensbejahungsphilosophie verstanden werden können.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Wissenschaftl.Buchgesell.
  • Seitenzahl: 430
  • Erscheinungstermin: 02.12.2019
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783534401826
  • Artikelnr.: 58493229
Autorenporträt
Dr. phil. Barbara Gründler studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie an der Université Lille III (Frankreich) und an der HfG Karlsruhe, und promovierte 2018 bei Peter Sloterdijk. Als Dipl.-Ergotherapeutin (FH), Fachberaterin für Psychotraumatologie und Praktische Philosophin arbeitet sie v.a. in den Bereichen Psychiatrie und Philosophie.
Inhaltsangabe
Inhalt Vorwort 10 1. Einleitung 13 2. Genese und Phänomenologie des Ressentiments 21 2.1 Französische Wortgeschichte 21 2.2 Das Ressentiment nach Friedrich Nietzsche 22 2.3 Das Ressentiment nach Max Scheler 26 2.4 Das Ressentiment nach Peter Sloterdijk 29 3. Das Sprachspiel der Psychiatrie 35 3.1 "Psychische Krankheit" - Versuch einer Begriffsklärung 35 3.2 Exkurs: Die Sprachspieltheorie Ludwig Wittgensteins . 38 3.3 "Psychische Krankheit" vor dem Hintergrund der Sprachspieltheorie 41 3.3.1 Sprachspiele zum Begriff "psychische Krankheit" 42 3.3.2 Der Abschied von Sprachspielen der "psychischen Krankheit" 46 4. Die "Verstimmten" vor dem Hintergrund der Philosophie Peter Sloterdijks 49 5. Angewandte Philosophie: Die "Verstimmten" und das Ressentiment 52 5.1 Die Schwäche des Bruchstück-Menschen - das ADHD, die Borderline-Persönlichkeitsstörung und die Paranoide Psychose 54 5.1.1 Herr R. 67 5.1.2 Herr E. 76 5.2 Die Umkehrung der Zeit im "Es war" - die Posttraumatische Belastungsstörung 84 5.2.1 Frau S. 88 5.3 Die Müdigkeit und die Reaktivität - das Erschöpfungssyndrom 96 5.3.1 Frau A. 97 5.4 Die Furcht - die Soziale Phobie 102 5.4.1 Frau T. 105 5.5 Der schuldige Täter - die Dissoziale Persönlichkeitsstörung 114 5.5.1 Herr B. 119 5.6 Die Wendung nach innen und der Wille zum Nichts - die Depression 131 5.6.1 Frau U. 136 6. Das Ressentiment der Therapeuten als asketische Priester 149 6.1 Nietzsches Figur des asketischen Priesters 149 6.1.1 Der asketische Priester am Beispiel des Klerikers 152 6.2 Das asketische Ideal als Machtmittel des asketischen Priesters 154 6.2.1 Das asketische Ideal am Beispiel des Christentums 154 6.2.2 Der Wille zur Wahrheit und seine historischeEntwicklung vom Christentum bis zum Zeitalter der Wissenschaften 164 6.2.3 Die Gesundheit als Göttin des asketischen Ideals der Wissenschaft 173 6.3 Ressentiment und Wille zur Macht des asketischen Priesters im Gesundheitswesen 175 6.3.1 Die Persönlichkeit des asketischen Priesters: Stärke und Schwäche 175 6.3.2 Der Hass auf die Schwachen: das "Ressentiment der Mächtigen" 178 6.3.3 Die Rache des Priesters: diagnostische Macht und Expertentum 185 6.3.4 Der Hass auf die Gesunden: therapeutische Versorgung als Machtausübung 190 6.3.5 Ohnmacht und Allmacht: der asketische Priester als fleischgewordener Wunsch nach dem "Anders-sein" 6.3.6 Der asketische Priester als "animal laborans" und Opfer seiner eigenen Lehre 197 6.4 Die Richtungs-Umkehrung des Ressentiments in den modernen Gesundheitswissenschaften 199 6.4.1 Die Interpretation des Leidens als Krankheit 200 6.4.2 Der Schuldaspekt in den Krankheitskonzepten der asketischen Priester 204 6.5 Die Medikation des Priesters 212 6.5.1 Die unschuldigen Mittel 212 7. Ansätze zu einer Überwindung des Ressentiments 230 7.1 Die Philosophie als Antidot gegen das Gift des Ressentiments 230 7.2 Der Abschied von Gesten der Erhöhung und Erniedrigung: der Mensch als "unbegreifbares Unwesen" zwischen dem Unendlichen und dem Nichts - Blaise Pascal 231 7.2.1 Die Haltung der "wissenden Unwissenheit", die von sich weiß 238 7.2.2 Die Vermutung, auch der andere könnte recht haben - Hans-Georg Gadamer 245 7.3 Nietzsches Kunst der Transfiguration und der Perspektivismus 251 7.3.1 Der Therapeut der "docta ignorantia" als Armenarzt des Geistes 251 7.3.2 Nietzsches Kunst der Transfiguration 252 7.4 Der Verzicht auf mimetisches Begehren und Rache - René Girard 280 7.5 Die Wendung zu einer Ethik der Großzügigkeit - Peter Sloterdijk 287 7.6 Der Therapeut als "philosophischer Toxikologe" und lachender Verschwender - Nietzsches Zarathustra und Georges Bataille 298 7.7 Ein Plädoyer für die Negativität als Aspekt der Lebensbejahung - Byung-Chul Han 314 8. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen 323 9. Literaturverzeichnis 362 10. Endnoten 384