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Eine mitreißende Familiensaga, die den Clan der wohlhabenden New Yorker Patrizier-Familie Carnochan über anderthalb Jahrhunderte hinweg durchleuchtet und zerfetzt - komponiert aus zwölf Lebensporträts, die jeweils einen in jeder Generation wiederkehrenden Typus repräsentieren: ein Buch voll insgeheim rebellischer Söhne, dünnlippig-calvinistischer Väter, voll Erbinnen, die sich viel zu vernünftig verheiraten. Und hin und wieder, zwischen amerikanischem Bürgerkrieg und Vietnam, taucht in der Familie ein grandios Scheiternder auf, ein zynischer Tunichtgut oder eine wirklich kluge Frau.
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Produktbeschreibung
Eine mitreißende Familiensaga, die den Clan der wohlhabenden New Yorker Patrizier-Familie Carnochan über anderthalb Jahrhunderte hinweg durchleuchtet und zerfetzt - komponiert aus zwölf Lebensporträts, die jeweils einen in jeder Generation wiederkehrenden Typus repräsentieren: ein Buch voll insgeheim rebellischer Söhne, dünnlippig-calvinistischer Väter, voll Erbinnen, die sich viel zu vernünftig verheiraten. Und hin und wieder, zwischen amerikanischem Bürgerkrieg und Vietnam, taucht in der Familie ein grandios Scheiternder auf, ein zynischer Tunichtgut oder eine wirklich kluge Frau.

Am Modell der Carnochans, auf die das Geld stets wirkt wie ein Enzym, ergründet Auchincloss mit seiner scharfen Beobachtungsgabe und pointierten Sprache die innere Dynamik der amerikanischen Oberschicht.
  • Produktdetails
  • DuMont Taschenbücher Nr.6135
  • Verlag: Dumont Buchverlag
  • Originaltitel: East Side Story
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 288
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 125mm x 25mm
  • Gewicht: 287g
  • ISBN-13: 9783832161354
  • ISBN-10: 383216135X
  • Artikelnr.: 29523873
Autorenporträt
Louis Stanton Auchincloss wurde 1917 in Lawrence/New York geboren und studierte Jura in Yale. Bis 1986 war er Anwalt in einer großen Wall-Street-Sozietät. Er publizierte 60 Werke - Romane, Short-Story-Bände, Biografien, Essays sowie seine Autobiografie. Bei DuMont erschienen 'Die Manhattan Monologe' (2006), 'East Side Story' (2007) und 'Eine Frau mit Möglichkeiten' (2009). Auchincloss starb im Januar 2010 im Alter von 92 Jahren. Karl A. Klewer übertrug u.a. Werke von Vladimir Nabokov, Unai Elorriaga und Jean-Jacques Servan-Schreiber. Er hat an verschiedenen Hochschulen unterrichtet und lebt in Reutlingen und Südfrankreich.
Rezensionen
"Sein scharfer, zuweilen auch bissig kritischer Blick hinter die Fassaden der amerikanischen Upperclass ist weit mehr als eine bloße Chronik und Sammlung anekdotischer Episoden. Auchincloss versetzt den Leser gekonnt in seine Welt. Er schreibt einen eleganten Stil und sprüht vor Geist. [....] Auchincloss verfügt neben der tief greifenden soziologischen Kenntnis seiner Umgebung über ein ausgeprägtes Gespür für die Psychologie seiner Figuren." -- TAZ

"Die Blicke, die Louis Auchincloss auf seinesgleichen wirft, sind durchdringend, aber nicht kritisch. [...] Die elegante Sprache dieses Schriftstellers, der überdies eine Begabung zum Bonmot hat, ist die vielleicht langlebigste, für den Leser unbedingt erfreulichste Errungenschaft seiner eigenen langen Familiengeschichte." -- FAZ

"Fesselndes und unterhaltsamse Lektüreerlebnis. [...] Stets ein Gewinn." -- FRANKFURTER RUNDSCHAU

"Mit sprachlicher Eleganz und ganz feiner Ironie verknüpft Auchincloss Biografien zu einem präzisen Familienporträt, das von einem zarten Hauch Melancholie durchweht wird. Auchincloss ist kein Spötter, aber einer der ganz großen amerikanischen Erzählern." -- HEILBRONNER STIMME

"Feinsinnig." -- MYSELF

"Man kann für Auchincloss viele Adjektive finden, hier nur einige wenige: geistreich, elegant, subtil - wunderbar." -- JOURNAL FRANKFURT

"'East side story' liest sich dank eines gut gelaunten, beschwingten Schreibstils flüssig." -- RUHR NACHRICHTEN

"Er zeichnet - in einer eleganten, geschliffenen Sprache und immer wieder mit amüsanten Bonmots aufwartend - ein Porträt einer Familie der Upper Class." -- DRESDNER NEUSTE NACHRICHTEN

"Er weiß, worüber er schreibt. [...] Präzis, nüchtern aber niemals kalt. Aus der Innensicht 'seziert' er sie gewissermaßen, demontiert sie aber nicht. [...] Die geschliffene, elegante Sprache [...] tut das ihre dazu." -- NEUE RUHR ZEITUNG

"Auchincloss schreibt präzise, klug und mit einem erstaunlich seismographischen Gefühl für dunkle Zweifel und Unruhen, die es so reichlich wie heimlich hinter dem glitzernden Schimmer des Geldes gibt." -- DEUTSCHLANDRADIO

"Sein Roman ist das spannende, hochdramatische Generationenporträt der Familie Carnochan. [...] Auchincloss ist ein scharfer, unerbittlicher Beobachter, der Details betont und aus der kritischen Distanz tiefgründige Porträts von sensiblen und feinfühligen, durchsetzungsfähigen und starken Menschen. [...] Gruselig und doch realistisch ist diese Innensicht in das System der amerikanischen Oberschicht." -- MAIN ECHO
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensentin Felicitas von Lovenberg kann sich über die verspätete Beachtung, die Louis Auchincloss beim deutschsprachigen Lesepublikum gefunden hat, nur wundern und ist zumindest froh, dass pünktlich zum 90. Geburtstag des amerikanischen Autors nun sein vorletztes Buch auf Deutsch vorliegt. Auchincloss, der sein enorm umfangreiches Werk neben seinem Beruf als Anwalt geschaffen hat, bleibt auch mit seiner "East Side Story" im etablierten amerikanischen Ostküstenmilieu, einer Gesellschaftsschicht, in der er sich bestens auskennt, weil er ihr selbst entstammt, erklärt die Rezensentin. Erzählt wird die Familiengeschichte der Carnochans durch ein ganzes Jahrhundert hindurch und aus den wechselnden Perspektiven von 11 Familienmitgliedern, die sich auch als in sich geschlossene Geschichten lesen lassen, wie Lovenberg meint. Wie schon in seinen anderen Werken gelinge Auchincloss ein sehr präzises Familienporträt der gehobenen Gesellschaft der Ostküste, das - ohne zu verurteilen - dennoch die "leise Melancholie" einer an Bedeutung verlierenden Gesellschaftsschicht einfange. Die sprachliche Eleganz und die gelungenen "Bonmots" werden diese ohnehin überdauern, resümiert Lovenberg, auch wenn sie an der Übersetzung ins Deutsche von Karl A. Klewer anscheinend nur die Ausgewogenheit zu loben findet.

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