Die Murau Identität - Schimmelbusch, Alexander
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"Die Wirklichkeit spotte jeder Beschreibung, sagte Bernhard. Das sei die Wahrheit." Am 12. Februar 1989 starb der legendenumwobene Schriftsteller Thomas Bernhard in Oberösterreich. So lautet zumindest die offizielle Version. In Wahrheit war sein Tod, wie alles andere in seinem Leben, eine Inszenierung, die er von New York aus verfolgte, wo er sich unter strengster Geheimhaltung einer experimentellen Antikörperbehandlung unterzogen hatte, um sich von seiner lange für unheilbar gehaltenen Autoimmunkrankheit zu befreien. Zur Rehabilitation buchte er sich in Plaza ein, unter dem Namen Murau,…mehr

Produktbeschreibung
"Die Wirklichkeit spotte jeder Beschreibung, sagte Bernhard. Das sei die Wahrheit."
Am 12. Februar 1989 starb der legendenumwobene Schriftsteller Thomas Bernhard in Oberösterreich. So lautet zumindest die offizielle Version. In Wahrheit war sein Tod, wie alles andere in seinem Leben, eine Inszenierung, die er von New York aus verfolgte, wo er sich unter strengster Geheimhaltung einer experimentellen Antikörperbehandlung unterzogen hatte, um sich von seiner lange für unheilbar gehaltenen Autoimmunkrankheit zu befreien. Zur Rehabilitation buchte er sich in Plaza ein, unter dem Namen Murau, Franz- Josef, terrorisierte den Roomservice und las im Bett seine Nachrufe. Er wusste, er war entkommen, seinem Ruhm, seiner Heimat, seinen alten Geschichten. Es war Zeit ein neues Leben zu beginnen.
  • Produktdetails
  • Ullstein Taschenbuch Nr.28744
  • Verlag: Ullstein Tb
  • Seitenzahl: 205
  • Erscheinungstermin: 7. August 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 118mm x 22mm
  • Gewicht: 224g
  • ISBN-13: 9783548287447
  • ISBN-10: 3548287441
  • Artikelnr.: 41783721
Autorenporträt
Schimmelbusch, Alexander
Alexander Schimmelbusch, Österreicher, geboren 1975, wuchs in Frankfurt am Main und in New York auf und studierte an der Georgetown University in Washington. 2009 wurde sein Roman "Blut im Wasser" mit dem Preis der Hotlist ausgezeichnet. Er lebt als Autor und Journalist in Berlin.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 17.06.2014

Thomas Bernhard lebt heute auf Mallorca
Nächte mit Gin und Genie: Aexander Schimmelbuschs Literatursatire "Die Murau Identität" macht Tote lebendig

Alle im Roman beschriebenen realen Personen seien mit den Mitteln der Kunst quasi neu erfunden, teilt die Romananleitung des Metrolit Verlags mit: Siegfried Unseld, Thomas Bernhard, Peter Handke, Andrew Wylie, die Rezensenten der "Süddeutschen", dieser Zeitung oder der "Zeit", dann das Beisl, in dem das, was der durchlauferhitzte Betrieb zu bieten hat, virtuos niedergetrunken wird, kurz: der ganze kulturpessimistische Schmäh zwischen Frankfurt, Wien und New York.

Ein Desperado-Reporter namens Alexander Schimmelbusch, dem realen Autor nachgebildet, ist ebenfalls mit von der Partie. Durch Zufall werden ihm versiegelte Reiseberichte aus der Feder Unselds zugespielt. Aus ihnen geht Folgendes hervor: Thomas Bernhard ist nicht, wie bisher angenommen, 1989 an den Folgen einer Lungeninfektion verstorben. Er hat sich unter dem Namen seiner berühmtesten Romanfigur Franz-Josef Murau zu einer Antikörpertherapie begeben. In New York konnte er auf Kosten seines Verlegers geheilt werden, um sich anschließend nach Mallorca abzusetzen und dort mit seiner Frau Esmeralda und seinem 1990 geborenen Sohn Esteban ein neues Leben zu beginnen - in alter Form, versteht sich: ",Look at the Bluefin', sagte Esmeralda, einen roten Thun, acht Kilo etwa, den der Fischer für sie in die ,El País' einwickelte, ,look at the Lizard Fish, Mr. Publisher Man', der - wer sonst - Handke unter den Fischen, sagte Bernhard, zart von Statur, rabiat von Gemüt, aus der Familie der Geckenfische, der deswegen einfach zu fangen, da sein Verhalten vorhersehbar sei, da er zum Beispiel dazu tendiere, elegisch und in geringer Tiefe durch Halme der Seegraswiesen zu schweben, den Blick nach oben gerichtet, darauf erpicht, sich im Anblick des eigenen Abbildes auf der Unterseite der Oberfläche zu verlieren."

Die Finanzierung seiner Hacienda an der Steilküste nahe Deià, genannt Huevo del Lobo (eine spanische Adaption von Schloss Wolfsegg aus Bernhards Meisterwerk "Auslöschung"), obliegt dem selbst vom postumen Bernhard noch als "knauserig" verunglimpften Verleger. Und in dieser irrwitzigen Reanimierung einer mythisch verklärten Literaturepoche wird so elitär gesoffen, dass unter dem Schleier der Rückblende - die Betonung liegt auf "Blende" - all das von Schimmelbusch Behauptete auf einmal möglich erscheint. Man kennt diese Mischung aus Genius und Gin aus langen "Mad Men"-Nächten: Albariño, Chardonnay von Hazell aus Sonoma, Veuve Clicquot - solche Sachen. Nebenbei wird originell lamentiert und gegen alle zeitgeistigen Widerstände noch einmal gründlich gemeisterwerkt. Bernhard arbeitet an einem letzten großen Wurf. Arbeitstitel (nach einem mallorquinischen Rotwein): "Ànima Negra". Inhalt: die Ehe. Ergebnis: "Er hatte eine Familie, jetzt habe er einen Familienroman."

Alexander Schimmelbusch, ein aus Wien stammender Journalist mit dem kennerhaften Vokabular der höheren Kulturstände, hat eine Satire verfasst. Im Roman wechseln sich memorierende Unseld-Passagen (in Schreibmaschinentype verfasst) mit den dilettantischen Versuchen des Journalisten Schimmelbusch ab, dem totgeglaubten Autor auf die Schliche zu kommen. Diese Mission führt ihn zunächst zu Bernhards fiktivem Sohn Esteban, einem Wall-Street-Broker (Wolfsegg Capital!). Die beiden lassen sich besinnungslos in einem Szenelokal namens "Wolfsegg" volllaufen. Alsbald wird Schimmelbusch ein dreißigminütiges Interview mit Bernhard auf Mallorca in Aussicht gestellt. Es kommt zur apokalyptischen Transatlantikreise, zum Koitus mit einer diebischen Journalistin, die Kopien der Reiseberichte für die "New York Times" anfertigt, schließlich zum großen Bernhard-Interview, in dessen Mittelpunkt nichts weniger als die "Auslöschung" steht - nicht Bernhards Roman, sondern die Auslöschung der Literatur.

Es ist dann am Schluss dieser sehr insiderischen Lektüre Andrew Wylies Talent zur Adaption überlassen, den Begriff des Literarischen selbst neu zu entwerfen. Denn Bernhards Credo, wonach nicht mehr das literarische Schreiben das Leben auslösche, sondern das Leben das Schreiben unterlaufe, bringt den smarten Agenten auf den entscheidenden Einfall: "Eradicate Literature!" Oder auch: iMind. So heißt das neue Wylie-Produkt, und es soll den Menschen ermöglichen, das Bewusstsein anderer zu erfahren: etwa das von Wladimir Putin, den Wylie bereits unter Vertrag habe. "Die Menschen würden sich gegenseitig verstehen können, sagte Bernhard, was naturgemäß die Auslöschung der Literatur bedeuten würde." Inside of Vladimir Putin? Ànima Negra in Echtzeit? Ein Glück, dass Bernhard das alles nicht mehr erleben muss. Ein Glück, dass er die "Auslöschung" bereits geschrieben hat. Lasst die Toten ruhen!

KATHARINA TEUTSCH.

Alexander Schimmelbusch: "Die Murau Identität". Roman.

Metrolit Verlag, Berlin 2014. 206 S., geb., 18,- [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 12.02.2014

Der Stimmenimitator
Vor 25 Jahren starb Thomas Bernhard. Oder doch nicht? In Alexander Schimmelbuschs Roman
„Die Murau Identität“ lebt das österreichische Grantlergenie weiter und arbeitet an einem neuen Buch
VON KATHLEEN HILDEBRAND
Thomas Bernhard lebt. Ja ja, denkt der Leser jetzt – in unseren Herzen. In Seminararbeiten vielleicht und in den Texten mitteljunger Bachmannpreis-Vorleser, die mit wütenden Bandwurmsätzen versuchen, die Bernhard-Suada zu imitieren. Denn man hört das ja gern, immer wieder, so ein schönes Sich-Auskotzen und eloquentes Genughaben, so einen ordentlichen Grantelhass aus dem Ohrensessel heraus. Bei Bernhard, da wurde nicht selbstoptimiert, nicht erst mal der Fehler bei sich selbst gesucht. Nee. Die Unerträglichen, die Verlogenen, die waren schuld.
  Im neuen Roman des Journalisten und Autors Alexander Schimmelbusch lebt Thomas Bernhard. Das ist nicht nur eine großartige Plotidee, die viele entzugsgeplagte Bernhard-Leser sehr glücklich machen wird. Die Wiederbelebung des Großschimpfers erlaubt Schimmelbusch auch eine stilistische Annäherung, mit der er sonst leicht als Epigone dagestanden hätte: Wer über einen zurückgekehrten Thomas Bernhard schreibt, darf auch hemmungslos den Bernhardschen Duktusnachahmen, er muss es sogar.
  Der Ich-Erzähler, er heißt ebenfalls Alexander Schimmelbusch, ist ein schnöseliger österreichischer Kulturjournalist, dem sein Industriellen-Vater ein stilbewusstes Leben zwischen Erste-Klasse-Flügen und einer überteuerten Wiener Innenstadtwohnung finanziert. Eines verkaterten Morgens bekommt er einen Packen Aufzeichnungen zugespielt – und als er ihn öffnet, fällt ihm fast das Glas Meursault aus der Hand: Es sind Reiseaufzeichnungen von Siegfried Unseld, in denen er von Treffen mit Thomas Bernhard berichtet – Treffen, die allesamt nach Bernhards offiziellem Tod im Februar 1989 stattfanden.
  Denn dieser Tod ist nur inszeniert gewesen. Unseld hat seinem „interessantesten Autor“ in New York eine teure, experimentelle Antikörpertherapie finanziert, die Bernhard von seinem Lungenleiden genesen ließ. Während die Welt um ihn trauert und Österreich den Nestbeschmutzer nach und nach zum Nationalheiligtum erhebt, erholt sich Bernhard – befreit von Prominenz und Hassverpflichtung – bei dekadenten Schmausereien im New Yorker Plaza – schön auf Unselds Kosten, und passenderweise unter dem Namen „Franz-Josef Murau“, dem Erzähler aus „Auslöschung“. Danach richtet er sich in einer marmornen Hacienda auf Mallorca ein, der er den sehr lustigen Namen „Hueva del Lobo“ gibt, in Anspielung auf Schloss Wolfsegg, Muraus Familiensitz im selben Roman. Sogar einen neuen „Lebensmenschen“ hat Bernhard dort, die schöne und kluge Spanierin Esmeralda, die er heiratet (!) und mit der er einen Sohn bekommt.
  Der Roman-Schimmelbusch nimmt, trainierter Jet-Setter, der er ist, den nächsten Flug nach New York und beginnt mit der Recherche. Um an ein Interview mit Bernhard zu kommen, trifft er dessen mittlerweile erwachsenen Sohn Esteban, einen Investmentbanker, der einsam im fahlen Schein seines iPhones Millionen macht. Wie dieser Esteban in einem österreichischen Restaurant, das er eigentlich hasst, sitzt und in langen Relativsätzen klagt, „dass sein Vater ihm keinerlei Respekt entgegenbringe, obwohl er ja Unmengen an Geld verdiene“, ist überzeugend bernhardesk und sehr unterhaltsam. Thomas Bernhard als Vater, das wünscht man eigentlich niemandem.
  Viel mehr als für die Vater-Sohn-Beziehung interessiert sich der Roman aber für die zwischen Verleger und Autor. Oszillierend zwischen echter Freundschaft und Professionalität lässt Unseld dem bewunderten Bernhard alle finanziellen Eskapaden durchgehen, freut sich wie ein Verliebter auf die Wiedersehen und hofft still auf den angekündigten neuen Roman. Bernhard bleibt distanziert, bandelt mit dem Literaturagentenstar Andrew Wylie an und wirft Unseld regelmäßig vor, dass er ihm nicht jene gewünschten acht Monate im Plaza finanziert und die Welt so um seinen New-York-Roman gebracht habe.
  Unseld wiederum ist rührend gekränkt, als er beim gemeinsamen Ausflug in ein österreichisches Provinzbordell entdeckt, dass Bernhard die chinesische Vase, die als Geschenk seines Lieblingsautors auf Unselds Kamin steht, ebendort geklaut hat: „Bernhard hatte mir in Wahrheit also eine Ramsch-Vase aus dem Asia-Balkan-Bordell geschenkt.“ So was rüttelt am Selbstvertrauen, sogar an dem eines Siegfried Unseld: „Wie hatte Bernhard das mit der Vase gemeint?“ Schimmelbusch trifft mit dieser nagenden Frage die Eitelkeit des echten Unseld genau, dreht sie aber zugleich sanft ins Satirische weiter.
  Die Gegenwart, in die Schimmelbusch seine Fiktion einbettet, ist im Vergleich enttäuschend armselig. Es spricht für den Autor, dass er seine gleichnamige Erzählerfigur nur larmoyant vor sich hin klagen und ein bisschen peinliches Kulturbetriebsnamedropping betreiben lässt. Sein Alter Ego ist ein reiches Würstchen mit verletzlichem Kern, das sich aber nie in Bernhardsche Hasstiraden hochzuschrauben vermag. Über die Verachtung seiner Exfrau jammert er noch immer, und bald dreht Papa auch noch den Geldhahn zu.
  Viel cooler ist natürlich Thomas Bernhard selbst. Beim Interview mit dem Erzähler, zu dem es am Ende endlich kommt, lässt er noch mal eine schöne Suada ab, die auch das eigene neue Buch nicht schont: „Ánima Negra sei ein reifes Alterswerk, andererseits sei es unehrlich, arrogant, manipulativ und scheinheilig, sagte er.“ Lesen würde man es trotzdem gern. Und falls es nicht in einem geheimen Tresor in Unselds Villa verborgen liegt, soll doch bitte Alexander Schimmelbusch es schreiben.  
Unterhaltsam ist sie allemal,
diese Literaturbetriebssatire
im Bernhard-Sound
Kein Fake: Thomas Bernhard und sein Verleger Siegfried Unseld in der Umgebung der „Kruka“, einem der Bernhard-Häuser bei Gmunden.
Foto: Suhrkamp Verlag
  
  
  
  
  
Alexander Schimmelbusch: Die Murau Identität.
Roman. Metrolit Verlag, Berlin 2012. 208 Seiten,
18 Euro, E-Book 12,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Für Katharina Teutsch ist und bleibt Thomas Bernhard tot, sanft ruhend. Dass Alexander Schimmelbusch den Autor buchstäblich aus der Versenkung holt, wiederbelebt und nach Mallorca zur Antikörperkur schickt, alles bezahlt von Unseld, was sonst, entlockt der Rezensentin zwar mitunter durchaus Ohs und Ahs ob der originellen Irrwitzigkeit, mit der hier der gute alte kulturpessimistische Schmäh einer alten Literaturepoche Urständ feiert. Als Satire, meint Teutsch, geht das durch, als Roman von Bernhardscher Wucht eher nicht.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Thomas Bernhard, der als Jetset-Greis überlebt hat und von einem Markensnob aufgespürt wird. Das ist raffiniert. Das hat was." (Die Zeit) "Ein Buch, das mit umwerfender Überzeugungskraft davon erzählt, dass Thomas Bernhard keineswegs gestorben ist." (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) "Überzeugend bernhardesk und sehr unterhaltsam." (Süddeutsche Zeitung) "Die Ich-Erzählung von Schimmelbuschs Spurensuche ist eine aberwitzige Suada, ein Fear and Loathing auf Mallorca, einer der komischsten, unbarmherzigsten und intelligentesten Romane des Frühjahrs." (Welt am Sonntag) "Ein äußerst unterhaltsames Buch, das in seiner gemeingefährlichen Smartness an den jungen Christian Kracht erinnert." (Spiegel Online) "Was für ein großartiges, schillerndes Buch! Man möchte sich suhlen in Schimmelbuschs Suada, sofort Flüge nach New York oder Mallorca buchen, Bernhard lesen, ein neues Manuskript beginnen oder wenigstens ein Glas Römerquelle trinken- kurz, die Lektüre versetzt in jene Unrast der Inspiration, die einen nach dem Genuss exquisiter Bücher überkommt. Es muss etwas unternommen werden, und zwar sofort." (Sabrina Janesch) "Sie hat was besonders unterhaltsam ist den Ton Bernhard scher Übertreibungen. Es wird abgeschweift und ordentlich geschimpft über Medien und sogar über Tomatensoße. [Dem Autor] ist Irrwitziges und Einmaliges gelungen; und so nebenbei ist das Buch eine Hommage an Bernhard geworden." (Kurier) "Zum 25. Todestag des Schriftstellers Thomas Bernhard erscheint der Roman "Die Murau Identität" von Alexander Schimmelbusch, der den Tod des großen Literaten unterhaltsam infrage stellt." (ZeitMagazin) "Diese Reiseberichte lesen sich echter als die echten Reiseberichte des Suhrkamp-Verlegers und lustiger. Es stimmt alles, Ton, Selbstbewusstsein, Liebe zu Bernhard. Alles minimal kunstvoll übertreiben, so dass alles unglaublich komisch ist." (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) "Ein Buch, das sich was traut, sich weit aus dem Fenster lehnt, aber am Ende doch nicht herausfällt. [...] "Die Murau-Identität" kann schon vorab zum gelungensten, originellsten Beitrag zu Thomas Bernhards 25. Todestag erklärt werden. Thomas Bernhard lebt!" (RBB Kulturradio)…mehr