New York
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Von der Bronx bis Staten Island, von Greenwich Village bis Rockaway Beach - mit Texten von Woody Allen, Maeve Brennan, Michael Cunningham, Don DeLillo, Allen Ginsberg, Helene Hanff, Jonathan Lethem, Colum McCann, Grace Paley, Richard Price, David Sedaris, Eliot Weinberger, Colson Whitehead, Tom Wolfe u. a.…mehr

Produktbeschreibung
Von der Bronx bis Staten Island,
von Greenwich Village bis Rockaway
Beach - mit Texten von Woody Allen,
Maeve Brennan, Michael Cunningham,
Don DeLillo, Allen Ginsberg, Helene
Hanff, Jonathan Lethem, Colum
McCann,
Grace Paley, Richard Price,
David Sedaris, Eliot Weinberger,
Colson
Whitehead, Tom Wolfe u. a.
  • Produktdetails
  • SALTO 208
  • Verlag: Wagenbach
  • Seitenzahl: 140
  • Erscheinungstermin: 19. August 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 113mm x 17mm
  • Gewicht: 214g
  • ISBN-13: 9783803113078
  • ISBN-10: 3803113075
  • Artikelnr.: 40817133
Autorenporträt
Beatrice Faßbender, geboren 1972 in Reinbek, lebt als Lektorin, Redakteurin und Übersetzerin in Berlin. Ihr erstes selbstverdientes Geld gab sie mit 19 Jahren für eine Reise nach New York aus. Sie hat zwar keinen Koffer, aber immerhin ein Fahrrad in Manhattan.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 02.12.2014

Ein Netz über
der Stadt
New York für Literaturliebhaber
und solche, die es werden wollen
„Ich habe lange überlegt, was sich Gutes über die Sixth Avenue sagen ließe, aber meine Überlegungen waren nicht von Erfolg gekrönt.“ Wie viele New Yorker hegt die irische Journalistin und Schriftstellerin Maeve Brennan eine innige Hassliebe zu ihrer Wahlheimat.
  New York ist die meistgefilmte Stadt der Welt, obwohl man bei Tageslicht nicht behaupten kann, dass sie besonders schön ist. Gemeinsam mit dem Paris des 19. Jahrhunderts ist sie wohl auch die am meisten beschriebene Stadt der Welt. Viele große Städte sind mehr oder weniger wie New York, aber New York selbst ist wie keine andere sonst. Vielleicht haben sich deshalb so viele Journalisten und Autoren an dieser beispiellosen Metropole abgearbeitet.
  Paul Auster ist einer der populärsten New York-Chronisten: In einem seiner ersten Texte, der Kriminalgeschichte „Stadt aus Glas“, läuft ein Mann so durch die Straßen von Manhattan, dass sein Weg gigantische Buchstaben formt – Stadt und Text verschmelzen vor den Augen des Lesers. Auster ist mit einem Text über Brooklyn auch einer der Autoren dieser Sammlung. Mehr als vierzig Auszüge, vom kurzen Gedicht bis zum Romankapitel, werfen Schlaglichter auf die Stadt und ihre Bewohner: von den spanischen Jugendgangs an der Grenze zur Bronx bis nach Chinatown an der Südspitze von Manhattan. Maeve Brennan schimpft auf die hässlichen Seiten der Stadt, Judith Thurman versucht, die verschiedenen Architekturstile – von Neugotisch bis Colonial Revival – der Häuser um den Central Park zu erkennen. Den dramatischen Abschluss der Manhattan-Texte bildet ein Auszug aus Don DeLillos Roman „Falling Man“ über die Anschläge vom 11. September 2001.
  Diese verschiedenen Fragmente verweben sich zu einem engmaschigen Netz über der Stadt. Umso mehr fällt auf, dass ein paar Ecken fehlen: Die Upper West Side ist für Autoren wahrscheinlich zu teuer – oder zu langweilig. Auch die legendären New Yorker Universitäten, NYU und Columbia, kommen gar nicht vor. Dabei spielt sich bekanntermaßen in deren Umfeld ein großer Teil des literarischen Lebens der Stadt ab. Das Bild ist trotzdem stimmig.
  In New York gäbe es keine Ausländer, schreibt Eliot Weinberger, nur Insider und Outsider. Nach diesem literarischen Stadtrundgang gehört man mindestens auf dem Papier zu den Insidern.
NICOLAS FREUND
  
Beatrice Faßbender (Hrsg.): New York. Eine literarische Einladung. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2014. 141 Seiten, 15,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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