Gesprächspsychotherapie - Helm
54,99 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
Verlängertes Rückgaberecht bis zum 10.01.2020
0 °P sammeln

    Broschiertes Buch

Vor etwa 7 Jahren haben wir begonnen, die Forschungsarbeit des Lehrbereichs Klinische Psychologie der Sektion Psychologie der Humboldt-Universitat Berlin neu auszurichten, um den Erfordernissen der Praxis· des klinischen Psychologen auf dem Gebiet der Neurosendiagnostik und -therapie besser zu entsprechen. Drei Forschungsgruppen befaBten sich in enger Abstimmung mit Problemen der Klassifizierung, der Veranderungsmessung und der PsychotherapieprozeBforschung, da sowohl die Untersuchungen zur Effektivitatsbestimmung als auch zur Indika tionsdiagnostik in der Psychotherapie auf konkreten…mehr

Produktbeschreibung
Vor etwa 7 Jahren haben wir begonnen, die Forschungsarbeit des Lehrbereichs Klinische Psychologie der Sektion Psychologie der Humboldt-Universitat Berlin neu auszurichten, um den Erfordernissen der Praxis· des klinischen Psychologen auf dem Gebiet der Neurosendiagnostik und -therapie besser zu entsprechen. Drei Forschungsgruppen befaBten sich in enger Abstimmung mit Problemen der Klassifizierung, der Veranderungsmessung und der PsychotherapieprozeBforschung, da sowohl die Untersuchungen zur Effektivitatsbestimmung als auch zur Indika tionsdiagnostik in der Psychotherapie auf konkreten Ergebnissen fiber die Klassifi zierung neurotischen Verhaltens beruhen mfissen. Diese beiden Problemgebiete sind ihrerseits aber abhangig von Erkenntnissen fiber die wirksamen Bedingungen des psychotherapeutischen Prozesses selbst. Die Konzentration unserer Forschungsarbeit auf dieses Gebiet erschien aus ver schiedenen Griinden erforderlich zu sein: Es liegen verschiedene Angaben darfiber vor, daB besonders in den hochindustrialisierten Landem die Zahl neurotisch funktioneller Storungen relativ und absolut zunimmt und dies unabhangig von der jeweiligen okonomischen Struktur des Gesellschaftssystems (SEIDEL 1972). Auch in den Prager Psychotherapiethesen (1973) wird eine Veranderung der Morbiditats struktur mit relativer Zunahme neurotisch-funktioneller Storungen festgestellt.
  • Produktdetails
  • Verlag: Steinkopff
  • 1979.
  • Seitenzahl: 241
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 1979
  • Deutsch
  • Abmessung: 249mm x 172mm x 20mm
  • Gewicht: 500g
  • ISBN-13: 9783798505438
  • ISBN-10: 3798505438
  • Artikelnr.: 24130019
Inhaltsangabe
I: Grundlagen der Gesprächspsychotherapie.- 1. Gesellschaftliche Implikationen der Gesprächspsychotherapie und ihrer Zielstellungen.- 1.1. Psychotherapeutische Zielbestimmungen und gesellschaftliche Normative.- 1.2. Therapeutische Zielstellungen in der sozialistischen Gesellschaft.- 1.3. Zur gesellschaftlichen Relevanz gesprächspsychotherapeutischer Zielstellungen.- 2. Überblick über den methodischen Ansatz und den gegenwärtigen Ergebnisstand der Forschung zur Gesprächspsychotherapie.- 2.1. Das gesprächspsychotherapeutische Basisverhalten und seine Wirkungen.- 2.2. Ergebnisse zu verschiedenen Problemtypen gesprächspsychotherapeutischer Forschung.- 3. Zur Theorie psychotherapeutischer Gespräche und ihrer Wirkungen.- 3.1. Das theoretische Konzept.- 3.1.1. Der psychopathogenetische Ansatz.- 3.1.2. Die Wirkungsweise gesprächspsychotherapeutischer Interventionen.- 3.1.3. Kritische Analyse der theoretischen Annahmen.- 3.2. Kognitive Konzepte zur Wirkungsweise der Gesprächspsychotherapie.- 3.2.1. Verbale Konditionierung im gesprächspsychotherapeutischen Prozeß.- 3.2.2. Die Wirkung sogenannter "reziproker Affekte" als angstinkompatible Reaktionen.- 3.2.3. Wirkungen durch Modellernen.- 3.2.4. Wirkungen durch Diskriminierungslernen.- 3.2.5. Kognitive Strukturierungen.- 3.2.5.1. Kognitive Strukturierungen durch Förderung der sprachlichen Symbolisierung.- 3.2.5.2. Kognitive Strukturierungen durch Förderung informationsverarbeitender Prozesse.- 3.2.6. Wirkungen des Transferlernens.- II: Untersuchungen des gesprächspsychotherapeutischen Prozesses.- 4. Erfassungsmethodik des gesprächspsychotherapeutischen Prozesses.- 4.1. Methodik der Erfassung von Gesprächsvariablen des Psychotherapeuten.- 4.1.1. Erfassung der Variablen "Verbalisierung emotionaler Erlebnisinhalte des Patienten durch den Psychotherapeuten"(V).- 4.1.1.1. Umfang und Lokalisation repräsentativer Stichproben für die Skalenbeurteilung der Verbalisierung.- 4.1.1.2. Modus für die Skalenbeurteilung der Verbalisierung.- 4.1.1.3. Beurteilung der Verbalisierung mit Psychotherapiebegleitbögen (TBB).- 4.1.2. Zur Objektivierung der Variable "Von Bedingungen unabhängige positive Wertschätzung und Wärme" (W).- 4.1.3. Zur Objektivierung der Variable "Selbstkongruenz" (SK).- 4.1.4. Untersuchungen zur Dimensionierung des verbalen Psychotherapeutenverhaltens in der Gesprächspsychotherapie.- 4.1.4.1. Dimensionierung wesentlicher Therapeutenvariablen der Gesprächspsychotherapie.- 4.1.4.2. Dimensionierung des Verbalverhaltens von Gesprächspsychotherapeuten.- 4.2. Methodik der Erfassung von Prozeßvariablen des Patienten.- 4.2.1. Erfassung der Selbstexploration von Patienten (SE).- 4.2.1.1. Umfang und Lokalisation repräsentativer Stichproben für die Selbstexploration.- 4.2.1.2. Modus für die Skalenbeurteilung der Selbstexploration.- 4.2.1.3. Untersuchungen zur semantischen Differenzierung der Selbstexploration.- 4.2.1.3.1. Analyse von internalen SE-Anteilen.- 4.2.1.3.2. Themenanalyse der Selbstexploration.- 4.2.1.3.3. Neuformulierung und -skalierung der Selbstexploration.- 4.2.2. Analyse kognitiver Aspekte des Verbalverhaltens von Patienten.- 5. Der Zusammenhang von Prozeßvariablen in der Gesprächspsychotherapie.- 5.1. Die Wirkung von Gesprächsvariablen des Psychotherapeuten auf die Selbstexploration der Patienten.- 5.1.1. Die SE-induzierende Wirkung der Verbalisierung.- 5.1.1.1. V-SE-Zusammenhang in der Gesprächsgruppenpsychotherapie.- 5.1.2. Die Beziehung zwischen weiteren Psychotherapeutenvariablen und der Selbstexploration der Patienten.- 5.1.2.1. SE-fördernde Kategorien des psychotherapeutischen Verbalverhaltens.- 5.2. Die Auswirkung von Interaktionsmerkmalen in der Gesprächsgruppenspychotherapie auf die SE der Patienten.- III: Untersuchungen zur Bestimmung der Effektivität der Gesprächspsychotherapie.- 6. Erfassungsmethoden zur Effektivitätsbestimmung in der Gesprächspsychotherapie.- 6.1. Die Bestimmung von Effektivitätsvariablen aus persönlichkeits