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Ein literarischer Italien-Streifzug des Büchner-Preisträgers Martin Mosebach.
Italien - "das kälteste Land der Welt"? Wirklich? Martin Mosebach hat sich auf die Suche nach der "italienischen Essenz" begeben. Und er hat sie gefunden. Er lässt sich durch Venedig treiben, folgt Auf- und Untergang der Sonne in Rom, beschwört das Bild der Piazza, des Herzens der italienischen Stadt, und erlebt den sinnlichen Zauber und die Lebensfreude der Commedia dell'arte. Man möchte in den nächsten Zug steigen, die beschriebenen Orte aufsuchen und sich selbst diesem Orchester der Sinne…mehr

Produktbeschreibung
Ein literarischer Italien-Streifzug des Büchner-Preisträgers Martin Mosebach.

Italien - "das kälteste Land der Welt"? Wirklich? Martin Mosebach hat sich auf die Suche nach der "italienischen Essenz" begeben. Und er hat sie gefunden. Er lässt sich durch Venedig treiben, folgt Auf- und Untergang der Sonne in Rom, beschwört das Bild der Piazza, des Herzens der italienischen Stadt, und erlebt den sinnlichen Zauber und die Lebensfreude der Commedia dell'arte. Man möchte in den nächsten Zug steigen, die beschriebenen Orte aufsuchen und sich selbst diesem Orchester der Sinne hingeben.

Italienische Kultur und italienische Sinnlichkeit - hier werden sie lebendig. Italien: Land der Sehnsucht - und so viel mehr. Martin Mosebach hat sich auf die Suche nach der "italienischen Essenz" begeben. Und er hat sie gefunden: im Geruch des Meeres vor Venedig und im Klang Roms während der frühen Morgenstunden; im sinnlichen Zauber der Commedia dell'arte und in Sprichwörtern; im Anblick des Maurers, der nach getaner Arbeit Muscheln von den Steinen nahe des Strandes klaubt - im Hier und Jetzt. Und wer weiß, wie man dort ankommt, der versteht zu leben.
  • Produktdetails
  • rororo Taschenbücher Nr.27338
  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • Seitenzahl: 187
  • Erscheinungstermin: 24. Januar 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 115mm x 20mm
  • Gewicht: 179g
  • ISBN-13: 9783499273384
  • ISBN-10: 3499273381
  • Artikelnr.: 48125896
Autorenporträt
Mosebach, Martin
Martin Mosebach, geboren 1951 in Frankfurt am Main, war zunächst Jurist, dann wandte er sich dem Schreiben zu. Seit 1983 entstanden elf Romane, dazu Erzählungen, Gedichte, Libretti und Essays über Kunst und Literatur, über Reisen, über religiöse, historische und politische Themen. Dafür hat er zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten, etwa den Heinrich-von-Kleist-Preis, den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, den Georg-Büchner-Preis und die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt. Er ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung, der Deutschen Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg sowie der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und lebt in Frankfurt am Main.
Rezensionen
Auf den Gipfeln deutscher Erzählkunst spaziert Martin Mosebach mit unnachahmlicher Eleganz und Leichtigkeit.
Besprechung von 01.10.1997
Hinweis

"Das kälteste Land der Welt" wird Italien im Prolog eines Buches genannt, das Martin Mosebach den Phänomenen dieser Region deutscher Sehnsucht gewidmet hat. Mosebach, Mitarbeiter im Literaturblatt dieser Zeitung, sucht hier unter der Oberfläche westlicher Modernität nach Spuren eines vormodernen, "ewigen" Italien. Er entdeckt im Süden des Landes die Mentalität eines "misogynen Matriarchats", er schildert die lebendige Fortdauer vorchristlicher Totenkulte und definiert die Commedia dell'arte als italienische Lebensform. Seine Veduten italienischer Städte rufen eine Welt hervor, in der "Gewohnheit" ein anderes Wort für "Glück" war. In Sprichwörtern vom Golf von Neapel schließlich kommt das Land selbst zu Wort, in den drastischen Einsichten einer versinkenden Kultur der "gesteigerten Anschaulichkeit". (Martin Mosebach: "Die schöne Gewohnheit zu leben. Eine italienische Reise". Berlin Verlag, Berlin 1997. 189 S., geb., 36,- DM.) F.A.Z.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Auf sanft altmodische Weise belehrt fühlte sich Helmut Böttiger beim Lesen dieses Buchs, in dem Martin Mosebach seiner Information zufolge anhand Italiens einen Streifzug durch die Kulturgeschichte des Abendlandes unternimmt. Allerdings quittiert der Kritiker die bildungsbeflissenen Belehrungen dieses Autors mit amüsiertem, bisweilen verwundertem Wohlwollen. Mit verbotenen, weil reaktionären Glücksgefühlen springt er mit Mosebach auch schon mal hinter die Grenzen der Aufklärung zurück, und findet im römisch-katholischen Treiben des Mittelalters und der frühen Neuzeit ein imaginäres Zentrum Mosebach'scher Lebenslust. Immer wieder findet er in der Beschreibung Altes und Neues kunstvoll ineinander greifen. Eine Technik kostbarer Addition gar macht der Kritiker in kleinen Beschreibungen scheinbar alltäglicher Dinge aus, in denen Mosebach dann Schicht um Schicht Bildung und Wissen anhäuft und besonders Bedeutsames dabei noch mal mit extra Häkchen versieht, wie der Kritiker tadelnd hinzufügt.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Eine wunderbar einfühlsame, sehr genaue und dabei niemalsfolkloristische oder falsch sentimentale Studie." - NZZ