Fette Fische (eBook, ePUB) - Hiaasen, Carl
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  • Format: ePub

6 Kundenbewertungen


»So hinreißend komisch, mitfühlend und augenzwinkernd, dass man das Buch und seine Protagonisten einfach lieben muss.« Buchmarkt Türkisblaues Wasser in den Florida Keys? Mitnichten! Der skrupellose Dusty Muleman leitet die Abwässer seines Kasinoschiffs ins Meer. Und Noahs Vater sitzt im Gefängnis. Denn all seine Versuche, gegen Muleman anzugehen, waren gescheitert - da hatte er das Schiff kurzerhand versenkt. So müssen Noah und seine Schwester Abbey selbst für Gerechtigkeit sorgen und dem Umweltverbrecher das Handwerk legen. Unerwartet bekommen sie Hilfe und schmieden einen Plan, der so ungeheuerlich ist, dass es richtig brenzlig wird.…mehr

  • Geräte: eReader
  • mit Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 2.64MB
Produktbeschreibung
»So hinreißend komisch, mitfühlend und augenzwinkernd, dass man das Buch und seine Protagonisten einfach lieben muss.« Buchmarkt Türkisblaues Wasser in den Florida Keys? Mitnichten! Der skrupellose Dusty Muleman leitet die Abwässer seines Kasinoschiffs ins Meer. Und Noahs Vater sitzt im Gefängnis. Denn all seine Versuche, gegen Muleman anzugehen, waren gescheitert - da hatte er das Schiff kurzerhand versenkt. So müssen Noah und seine Schwester Abbey selbst für Gerechtigkeit sorgen und dem Umweltverbrecher das Handwerk legen. Unerwartet bekommen sie Hilfe und schmieden einen Plan, der so ungeheuerlich ist, dass es richtig brenzlig wird.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Beltz GmbH, Julius
  • Seitenzahl: 304
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahre
  • Erscheinungstermin: 29.09.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783407747624
  • Artikelnr.: 45745901
Autorenporträt
Hiaasen, CarlCarl Hiaasen studierte Journalismus und lebt mit seiner Familie in Florida. Seine journalistische Karriere begann er beim Miami Herald, für den er nach wie vor Kolumnen schreibt, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. In Deutschland wurde Hiaasen durch viele Romane bekannt, die in insgesamt 21 Sprachen übersetzt wurden, darunter die bei Goldmann erschienenen Bestseller »Dicke Fische«, »Krumme Hunde« und »Letztes Vermächtnis«.Kirches, KanutKanut Kirches arbeitet als freier Lektor, Ghostwriter und Übersetzer in Köln. www.lektorat-kanut-kirches.de
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 24.04.2009

Müde und triefnass
Carl Hiaasen: „Fette Fische”
Noah und seine jüngere Schwester Abbey sind Kummer mit ihrem Vater gewohnt. Immer wieder schießt Paine Underwood in seinem Kampf gegen Umweltsünder übers Ziel hinaus, wird handgreiflich, übt Selbstjustiz: „Manchmal gehen mir eben einfach die Pferde durch.” Diesmal jedoch hat sich Paine selbst übertroffen. Er hat die „Coral Queen”, das Kasinoschiff des schmierigen Dusty Muleman, in der Bucht der Florida Keys versenkt. Weil er sich sicher ist, dass Dusty die Abwassertanks einfach in den Hafen kippt, anstatt sie kostspielig zu entsorgen. Jetzt sitzt er im Gefängnis, gibt Interviews, in denen er seine Tat als „Akt zivilen Ungehorsams” preist und sich mit Nelson Mandela vergleicht.
Es geht in Carl Hiaasens Jugendökokrimi „Fette Fische” um die Wahl der rechten Mittel. Um den Fieslingen dieser Welt, geldgierigen Geschäftsleuten wie korrupten Beamten und betriebsblinden Politikern, das Handwerk zu legen, ist militanter Weltverbesserungsaktionismus ein schlechter Ratgeber. Nicht zuletzt haftet ihm etwas Lächerliches an – Noah und Abbey schämen sich immer auch ein wenig für ihren Vater, der mit seinem Übereifer nur sich selbst und seiner Familie schadet. Schließlich kommt er gegen Kaution und mit der Auflage, einen Aggressionsberater aufzusuchen, wieder frei. Von der Schuld Dustys sind natürlich die Heranwachsenden ebenso überzeugt wie ihr Dad. Allerdings gehen sie mit List und Tücke vor, um ihm seine Verbrechen nachzuweisen: Sie legen eine weithin sichtbare, verräterische Spur. Unterstützung finden sie in der abgehalfterten Bardame Shelly, die noch eine Rechnung mit Dusty offen hat. Und in einem mysteriösen Mann, der, wie ein deus ex machina, immer dann auftaucht, wenn es für die beiden ungemütlich wird. Etwa wenn sie Dustys Sohn Jasper begegnen, einem Schläger. Der Fremde erinnert Noah an einen Piraten.
„Fette Fische” aus dem Jahre 2005 ist Carl Hiaasens zweites Jugendbuch nach „Eulen”. Auch in dem drei Jahre zuvor erschienenen „Eulen” geht es um Umweltzerstörung im Sunshine State; ein Thema, das Hiaasen beschäftigt, seit er Mitte der siebziger Jahre zu schreiben begonnen hat. Erst für den Miami Herold, für den er noch heute regelmäßig als Kolumnist tätig ist; dann als freier Schriftsteller. Bereits sein Debüt „Tourist Season” von 1986 geißelt Skrupellosigkeit im Umgang mit der Natur. Doch Hiaasen ist kein miesepetriger Moralist. In erster Linie will er unterhalten, der Observer nannte ihn einmal den „Meister der Krimi-Comedy”. Hiaasen weiß, wie man Spannung erzeugt. So erhöht er in „Fette Fische” stetig das Erzähltempo, bis die Geschichte in jenen zwei Kapiteln kulminiert, in denen Noah seine Falle stellt, ertappt wird und um sein Leben rennen und schwimmen muss. Danach sind erst einmal Held wie Leser gleichermaßen außer Atem: „Zuerst konnte ich kein Wort sagen – ich saß einfach da, triefnass, und keuchte wie ein müder alter Hund.”
FLORIAN WELLE
Eine verräterische Spur Abb: Christoph Hoppenbrock
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.sz-content.de
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"Ein toller Umweltthriller." Schweizer Familie

"...so hinreißend komisch, mitfühlend und augenzwinkernd, dass man dieses Buch und seine Protagonisten einfach lieben muss." Buchmarkt

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 25.11.2005

Hilfloser Helfer des Meeres
"Fette Fische" von Carl Hiaasen

Ein Schiff zu versenken ist selbst mit einer nachvollziehbaren Motivation keine gute Idee. Das dämmert auch Noahs Vater, als er wieder einmal im Gefängnis sitzt, nachdem er die "Coral Queen", das Kasinoschiff des skrupellosen Dusty Muleman, auf den Grund des Hafenbeckens von Thunder Beach befördert hat. Hinzu kommt, daß er seine Vorwürfe, Dusty leite die Abwässer seines schwimmenden Dekadenztempels direkt in die Bucht der Florida Keys, nicht beweisen kann, daß seine Frau von seinem Weltverbesserergehabe die Nase voll hat und an Scheidung denkt und daß die "Coral Queen" nach wenigen Tagen gehoben und wieder in Betrieb ist. Jetzt liegt es an Noah und seiner jüngeren Schwester Abbey, Dusty Mulemans dreckige Machenschaften zu beweisen.

"Fette Fische" heißt der zweite Jugendkrimi des amerikanischen Autors Carl Hiaasen, der mit "Eulen" schon einen hochgelobten Jugendroman veröffentlicht hat. Noah, der Ich-Erzähler des neuen Werks, hat Probleme, die an den Vorgänger erinnern: Auch er wird plötzlich mit Vertretern der unbarmherzigen Kapitalismusmaschinerie konfrontiert, die den Lebensraum bedrohter Lebewesen zu zerstören drohen (hier trifft es statt einer kleinen Eulenansiedlung gleich den gesamten Fischbestand vor Thunder Beach). Trotz dieser Themenvorliebe ist "Fette Fische" zu eigenständig, um als Kopie zu gelten. Noah hat neben dem Umweltschutz wahrhaftig noch andere Sorgen: Da ist sein gutmütiger, aber sturer und impulsiv handelnder Vater, und da gibt es die Scharmützel mit Jasper, dem Sohn Dusty Mulemans, und seinem grobschlächtigen Anhängsel Bull. Noahs Leben auf den Florida Keys ist nicht gerade einfach.

Detailreich und bunt beschreibt Hiaasen die kleine Inselgruppe im südlichsten Osten Amerikas mit ihrem türkisblauen Wasser, den Mangrovenwäldern, Delfinen, Schildkröten und vielen Fischarten. Leider vernachlässigt er über der Liebe zu seiner Heimat die Figuren, die er in ihr angesiedelt hat, ein wenig. So ist Jasper Muleman, Noahs Gegenspieler, einfach böse und brutal, weil er böse und brutal ist. Lediglich Noah und sein Vater Paine sind komplexere Persönlichkeiten. Vor allem Paine überrascht durch seinen zwiespältigen Charakter. Sein Entschluß, seine Ideale mit aller Gewalt durchzusetzen, und das Scheitern aufgrund dieser Einstellung machen ihn zur Personifikation des Heranwachsens und zugleich zur Warnfigur.

Seine mustergültige Wandlung vom egozentrischen Widerständler zum friedfertigen Familienvater macht ein weiteres Problem deutlich, das den Spaß an Hiaasens fesselnder Geschichte ein wenig bremst: die allzu offensichtliche Moral. Ob klassische Familienwerte, Rücksichtnahme auf Mitmenschen und Umwelt oder Gewaltlosigkeit - der Autor wirbt für diese zweifellos unterstützenswerten Tugenden in einer Weise, daß man sich fühlt, als habe man den Knigge für Gutmenschen vor sich. Gelegentlich bemüht er sich noch dazu um eine betont jugendliche Sprache, um sein Anliegen zu vermitteln: "Dad glaubte, daß der Scheiß hektoliterweise direkt von Dusty Mulemans Boot ins Hafenbecken abgelassen wurde, was nicht nur eklig ist (wie Abbey sagen würde), sondern auch ein fettes Verbrechen."

Glücklicherweise kontrastiert Hiaasen derlei sprachliche und moralische Überbetonungen mit genügend Humor und Ironie, was den Fokus wieder auf den spannenden und oft überraschenden Plot lenkt. Dessen Dynamik zeichnet "Fette Fische" aus und läßt über die etwas klischeehaften Figuren und sogar das nahezu unerträglich süßliche Happy-End hinwegsehen.

CHRISTIAN SUCHARD

Carl Hiaasen: "Fette Fische". Aus dem Amerikanischen übersetzt von Birgitt Kollmann. Beltz & Gelberg Verlag, Weinheim 2005. 300 S., geb., 14,90 [Euro]. Ab 12 J.

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