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Der dritte Band der Werke Wolfgang Hilbigs sammelt die drei langen Erzählungen »Die Weiber«, »Alte Abdeckerei« und »Die Kunde von den Bäumen«. Herausgewachsen aus den Erfahrungen des Autors in den maroden Industriebetrieben der DDR und der Beobachtung ihres endgültigen Verfalls in der Nachwendezeit, wuchern diese Texte in die nächtliche Landschaft einer ungeheuren Phantasie. Sie gehören zum Beeindruckendsten, was die Literatur der letzten Jahrzehnte hervorgebracht hat und eignen sich zugleich als Leseeinstieg in das Werk. Ein Nachwort von Ingo Schulze ergänzt den Band.…mehr

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Produktbeschreibung
Der dritte Band der Werke Wolfgang Hilbigs sammelt die drei langen Erzählungen »Die Weiber«, »Alte Abdeckerei« und »Die Kunde von den Bäumen«. Herausgewachsen aus den Erfahrungen des Autors in den maroden Industriebetrieben der DDR und der Beobachtung ihres endgültigen Verfalls in der Nachwendezeit, wuchern diese Texte in die nächtliche Landschaft einer ungeheuren Phantasie. Sie gehören zum Beeindruckendsten, was die Literatur der letzten Jahrzehnte hervorgebracht hat und eignen sich zugleich als Leseeinstieg in das Werk. Ein Nachwort von Ingo Schulze ergänzt den Band.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, CY, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, IRL, I, L, M, NL, P, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Seitenzahl: 384
  • Erscheinungstermin: 7. Oktober 2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783104008097
  • Artikelnr.: 41542343
Autorenporträt
Wolfgang Hilbig, geboren 1941 in Meuselwitz bei Leipzig, gestorben 2007 in Berlin, übersiedelte 1985 aus der DDR in die Bundesrepublik. Er erhielt zahlreiche literarische Auszeichnungen, darunter den Georg-Büchner-Preis, den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Bremer Literaturpreis, den Berliner Literaturpreis, den Literaturpreis des Landes Brandenburg, den Lessing-Preis, den Fontane-Preis, den Stadtschreiberpreis von Frankfurt-Bergen-Enkheim, den Peter-Huchel-Preis und den Erwin-Strittmatter-Preis.
Im S. Fischer Verlag erscheint die siebenbändige Ausgabe seiner Werke, »eine der wichtigsten Werkausgaben der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur« (Uwe Schütte, Wiener Zeitung).

Wolfgang Hilbig
WERKE
Band I GEDICHTE
Band II ERZÄHLUNGEN UND KURZPROSA
Band III DIE WEIBER - ALTE ABDECKEREI -
DIE KUNDE VON DEN BÄUMEN (Erzählungen)
Band IV EINE ÜBERTRAGUNG (Roman)
Band V »ICH« (Roman)
Band VI DAS PROVISORIUM (Roman)
Band VII ESSAYS, REDEN, INTERVIEWS

Literaturpreise:

1983 Brüder-Grimm-Preis
1985 Förderpreis der Akademie der Künste, Berlin
1987 Kranichsteiner Literaturpreis
1989 Ingeborg-Bachmann-Preis
1992 Berliner Literaturpreis
1993 Brandenburgischer Literaturpreis
1994 Bremer Literaturpreis
1996 Literaturpreis der Deutschen Schillerstiftung, Dresden
1997 Lessingpreis des Freistaates Sachsen
1997 Fontane-Preis der Berliner Akademie der Künste
1997 Hans-Erich-Nossack-Preis (Kulturkreis d. dt. Wirtschaft)
2001 Stadtschreiberpreis von Frankfurt-Bergen-Enkheim
2002 Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik
2002 Georg-Büchner-Preis
2002 Walter-Bauer-Literaturpreis der Stadt Merseburg
2007 Erwin-Strittmatter-Preis des Landes Brandenburg
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Helmut Böttiger findet es völlig angemessen, dass der Fischer Verlag den 2007 verstorbenen Autor Wolfgang Hilbig mit einer Werkausgabe als Klassiker ehrt. Für den Rezensenten bietet besonders der jetzt erschienene dritte Band mit den Erzählungen "Alte Abdeckerei", "Die Weiber" und "Die Kunde von den Bäumen" Einblick in die literarische Ausnahmeerscheinung Hilbig, dessen Schreiben er als "furiose Sonderform der Arbeiterliteratur" würdigt. Nicht nur in "Alte Adeckerei", die er als "Höhepunkt" von Hilbigs "morbid-industrieller, transproletarischer Ästhetik" feiert, sind autobiografische Erfahrungen geflossen, so Böttiger. Der Autor, der bis 1985 in der DDR als Heizer, Werkzeugmacher und Schriftsteller lebte, wandelt Erfahrungen und Lebenswirklichkeit aber ins Allgemeine, Existentielle und zeigt sich hier nicht zuletzt als faszinierender Geistesverwandter von Franz Kafka, so der Rezensent. Das findet er nicht nur deshalb bemerkenswert, weil Hilbig nach eigenem Bekunden zur Zeit der Niederschrift dieser Erzählungen, Kafka noch gar nicht gelesen hatte. Mit unübertroffener Radikalität habe Hilbig "Schreiben und Leben" verbunden, so Böttiger gefesselt.

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