20,00
versandkostenfrei*

Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Broschiertes Buch

Mutter-Tochter-Beziehungen sind häufig problematisch. Oft fühlen sich Töchter entweder überbehütet und nie losgelassen oder vernachlässigt und abgewertet. So wie ihre Mutter wollen sie jedenfalls nicht werden. Marianne Krüll läßt Töchter die Lebensgeschichte ihrer eigenen Mutter in der Ichform erzählen und zeigt, wie sie dadurch zu einem neuen und besseren Verständnis ihrer gemeinsamen Beziehung gelangen können.
Enttäuschung, Trauer, Wut, manchmal sogar Hass - das sind einige der heftigen Emotionen, die viele Töchter ihrer eigenen Mutter entgegenbringen. "Warum hat sie mich nicht geliebt?"
…mehr

Produktbeschreibung
Mutter-Tochter-Beziehungen sind häufig problematisch. Oft fühlen sich Töchter entweder überbehütet und nie losgelassen oder vernachlässigt und abgewertet. So wie ihre Mutter wollen sie jedenfalls nicht werden. Marianne Krüll läßt Töchter die Lebensgeschichte ihrer eigenen Mutter in der Ichform erzählen und zeigt, wie sie dadurch zu einem neuen und besseren Verständnis ihrer gemeinsamen Beziehung gelangen können.

Enttäuschung, Trauer, Wut, manchmal sogar Hass - das sind einige der heftigen Emotionen, die viele Töchter ihrer eigenen Mutter entgegenbringen. "Warum hat sie mich nicht geliebt?" oder "Warum hat sie mich völlig vereinnahmt und damit missbraucht?", solche Fragen stehen häufig als Anklage im Raum; die Töchter bleiben mit ihren negativen Gefühlen allein. Wie aber kann es zu einer Versöhnung mit der Mutter kommen?

In 24 Geschichten erzählen Töchter mit ihren eigenen Worten in der Ichform die Lebensgeschichte ihrer Mutter. Durch diesen Perspektivwechsel gelingt es ihnen, ihre Mutter in einem völlig neuen Licht zu betrachten. Der Konflikt, die Vorwürfe, die unverstandenen Gefühle - all das löst sich auf in einem befreienden Verständnis. Es gelingt, die eigene Mutter sozusagen von innen zu erspüren - eben als die "Mutter in mir" - und sich mit ihr zu versöhnen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Klett-Cotta
  • 5. Aufl.
  • Seitenzahl: 354
  • Erscheinungstermin: Februar 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 205mm x 123mm x 30mm
  • Gewicht: 455g
  • ISBN-13: 9783608944747
  • ISBN-10: 3608944745
  • Artikelnr.: 22497816
Autorenporträt
Dr. Marianne Krüll, geb. 1936 in Berlin, Schriftstellerin und ehemals akademische Rätin am Seminar für Soziologie der Universität Bonn, forscht in den Grenzgebieten zwischen Psychologie und Soziologie und arbeitet als feministische Wissenschaftlerin. Sie ist Mutter von zwei erwachsenen Töchtern und lebt in Bonn. 2007 wurde Marianne Krüll "BücherFrau des Jahres".
Inhaltsangabe
Einleitung Die "Mutter in mir" Wie die Geschichten entstanden sind Mütter der Jahrgänge vor 1920 Mütter der Kriegsjahre 1 Hedwig (1914-2001) und Christa (1944) Die Mutter mußte alles aushalten und war in all ihrer Traurigkeit doch irgendwie auch glücklich 2 Gerda (1918) und Antje (1942) Der Sohn war und ist der Liebling der Mutter 3 Elfriede (1913-1992) und Edeltraud (1939) Der frühe Tod von Elfriedes Eltern als Schatten über ihrem Leben - Mutter und Tochter machen etwas daraus 4 Mathilde (1911-1987) und Rosa (1954) Die Tochter als ungeplanter Nachkömmling der alten Mutter 5 Antonia (1895-1923) und Ingeborg (1923) Die Mutter starb bei der Geburt der Tochter 6 Gertrude (1909-1980) und Maria (1940) Die Mutter liebt den Sohn über alles, die Tochter ist nur "Ersatz" für eine verstorbene Tochter 7 Lina (1910-2001) und Inge (1948) Die Mutter ist auf Männer fixiert, die Tochter begehrt auf und schafft es allein Mütter der Jahrgänge zwischen 1921 und 1930 Mütter der Nachkriegsjahre 8 Hildegard (1928-1982) und Christine (1948) Das Geheimnis der Eltern, das nach drei Generationen allmählich gelüftet wird 9 Ingrid (1929) und Marika (1957) Die Tochter kam angeblich ins Waisenhaus 10 Mia (1925) und Angelika (1952) Die Mutter lebt nach dem Krieg in einer "Frauen-Enklave" - die Tochter befreit sich schrittweise immer mehr 11 Ilse (1926) und Jutta (1953) Die Tochter tritt in Mutters Fußstapfen in starker Verbundenheit und Frauensolidarität 12 Babett (1922) und Dorothea (1955) Die Mutter hält fünfzig Jahre bei einem ungeliebten Mann aus, die Tochter weint noch immer mit ihr 13 Petronella (1930) und Gudrun (1954) Mutter und Tochter sind krebskrank Mütter der Jahrgänge nach 1931 Mütter der Wohlstandsjahre 14 Gisela (1936) und Inga (1961) Die emanzipierte Mutter und die lesbische Tochter 15 Ulla (1938-2002) und Beate (1978) Die Mutter nimmt ein Geheimnis mit ins Grab 16 Carla (1938-1992) und Judith 1965) Der unerfüllte Kinderwunsch der Tochter und die von der Mutter übernommene Traurigkeit 17 Elisabeth (1934) und Anke (1960) Die Tochter, ein Einzelkind, spielt mit dem Vater das "Mutter-ärgern-Spiel" 18 Irmgard (1939) und Michaela (1968) Die ohne Vater aufgewachsene Mutter wollte ein Kind, nicht aber den Mann 19 Annegret (1952) und Marlies (1970) Ein Kind wird Mutter, und die Tochter macht was daraus 20 Annette (1946) und Jana (1964) Die haltlose Mutter hat ihre Kinder "ausgesetzt", die Tochter sucht ein positives Mutterbild, um selbst gute Mutter sein zu können Zwei Mutter-Tochter-Paare: Ulrike - Sarah und Ursula - Grit 21 Ulrike (1947) und Sarah (1976) Die Tochter mit zwei Müttern in einer lesbischen Lebensgemeinschaft der Mutter 22 Charlotte (1917) und Ulrike (1947) Die Stärke der Frauen in den beiden Weltkriegen, die ihren Töchtern - und der Enkelin! - den Weg bereiten 23 Ursula (1940) und Grit (1967) Tochter Grit und Mutter Ursula nehmen gemeinsam am Mütter-Töchter-Seminar teil - die Tochter erlebt ihre Mutter und Großmutter neu 24 Frieda (1908-1977) und Ursula (1940) Die Mutter (mit beinamputiertem Mann) war "jeden Tag am Ende ihrer Kräfte", die Tochter erstarkt daran Neue Wege zur Versöhnung Die Erzählung der Muttergeschichte in der Ichform - ein vergleichender Überblick Prägende Erlebnisse in den Kriegsjahren Generationenfolge von Müttern und Töchtern Ungewollte Schwangerschaften Sexualität - das große Tabu Männer im Leben der Frauen Das "verpaßte" Leben Der Blick aufs Ganze - die Mythen von der "perfekten" Mutter und dem "starken" Mann Der Muttermythos - eine gefährliche Falle Die männerzentrierte Gesellschaft und der Mythos vom "starken" Mann Folgen des Männlichkeitsmythos Solidarität unter Frauen Ausblick - für Töchter und Mütter Was wir als Töchter tun können Die Rolle der Väter Was wir als Mütter tun können Die Mutter als geistig-spirituelles Prinzip Dank Literatur