Pathogenese und Klinik der Harnsteine II
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Bei metabolisch-aktiver Konkrementbildung der Nieren (Hypercalciurie und Harnsaure lithiasis) finden sich im Vergleich zu klinisch Gesunden eine Reihe von diskreten Unterschie den beziiglich der renalen Saureelimination. Unter allopurinolbedingter Harnsauresuppression sieht man einen Abfall der Titrationsaziditat, und bei Hypercalciurie findet sich deutlich ver mindertes Urinzitrat. Bei primarem Hyperparathyreoidismus sind diese Symptome starker ausgepragt, wiihrend Patienten mit Harnsaurelithiasis offenbar anderen Gesetzmiilligkeiten unterliegen, die vorwiegend iiber den Kohlenhydrat-und…mehr

Produktbeschreibung
Bei metabolisch-aktiver Konkrementbildung der Nieren (Hypercalciurie und Harnsaure lithiasis) finden sich im Vergleich zu klinisch Gesunden eine Reihe von diskreten Unterschie den beziiglich der renalen Saureelimination. Unter allopurinolbedingter Harnsauresuppression sieht man einen Abfall der Titrationsaziditat, und bei Hypercalciurie findet sich deutlich ver mindertes Urinzitrat. Bei primarem Hyperparathyreoidismus sind diese Symptome starker ausgepragt, wiihrend Patienten mit Harnsaurelithiasis offenbar anderen Gesetzmiilligkeiten unterliegen, die vorwiegend iiber den Kohlenhydrat-und Fettstoffwechsel der meist adiposen Patienten gesteuert werden. Literatur 1. Elliot, J. S. und M. E. Ribeiro, Invest. Urol. 10, 102-106 (1972). - 2. Schwille, P. O. und U. Jiigelt, Urologe A 11, 185-189 (1972). Anschrift des V erfassers: Dr. P. O. Schwille Chirurgische Klinik und Abteilung Urologie, Hormon-und Mineralstofflaboratorium der Universitat Erlangen-Niirnberg 852 Erlangen, Maximiliansplatz C. F. Rothauge u. S. F. Grebe, Nierendurchblutung und Harnsteingenese 127 14. Lehrstuhl und Abt. f Urologie der Universitiit Giej3en Nierendurchblutung und Harnsteingenese C. F. Rothauge und S. F. Grebe Mit 4 Abbildungen und 8 Tabellen Seit den klinischen Untersuchungen von Boshamer und den Tierexperimenten von F. E. Koch gilt die Durchblutungsstorung der Niere als wesentliches Merkrnal einer Steinentstehungskrise. Bekanntlich kann man aus den Ergebnissen der kon ventionellen Clearanceuntersuchungen gewisse Rtickschltisse auf die Nierendurch blutung ziehen. Ich mochte deshalb zuniichst Ergebnisse seitengetrennter Clearance untersuchungen bei Patienten mit einseitiger Urolithiasis mitteilen. Methodik und Durchflihrung seitengetrennter Clearanceuntersuchungen kann in diesem Kreis als bekannt vorausgesetzt werden. Zur Methodik mochte ich nur so viel sagen, daB wir die PAH-und Inulin-Clearance im sog. stady state bestimmen.
  • Produktdetails
  • Fortschritte der Urologie und Nephrologie .4
  • Verlag: Steinkopff
  • 1974.
  • Seitenzahl: 184
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 1974
  • Deutsch
  • Abmessung: 244mm x 170mm x 10mm
  • Gewicht: 350g
  • ISBN-13: 9783798504127
  • ISBN-10: 3798504121
  • Artikelnr.: 25018494
Inhaltsangabe
1. Aussagemöglichkeiten und technischer Aufwand verschiedener Methoden der Harnsteinanalyse.- 2. Tierexperimentelle Untersuchungen zur formalen Steingenese.- 3. Harnsteinbildung aus mineralogischer Sicht.- 4. Die Aggregation von Calciumoxalatkristallen.- 5. Uromukoidausscheidung und ihre Bedeutung für die Steinpathogenese.- 6. Die Bedeutung des Aussalzeffektes für die Harnsteinentstehung, -prophylaxe und -therapie.- 7. Magnesiumstoffwechsel bei Harnsteinkranken.- 8. Diphosphonate und Harnsteinbildung.- Diskussion zu den Vorträgen 1-8.- 9. Hyperparathyreoidismus und Harnsteingenese.- 10. Renale tubuläre Acidosen als Ursache der Harnsteinbildung.- 11. Pathogenese der Harnsäuresteinbildung.- 12. Pathogenese der Cystin- und Xanthinsteinbildung.- 13. Urin-pH, Titrationsazidität, Ammonium und einige organische Säuren (Harnsäure, Zitrat, Kreatinin) bei Nierensteinkranken.- 14. Nierendurchblutung und Harnsteingenese.- 15. Hyponatriurie, Hypokaliurie, Hypokaliämie und rezidivierende Urolithiasis.- 16. Urologische Krankheitsbilder als Kausalfaktor der Steinpathogenese.- 17. Lysozymurie und Harnsteinbildung.- 18. Ureaseaktivität und ihre Beeinflußbarkeit bei verschiedenen Harninfekterregern.- Diskussion zu den Vorträgen 9 - 16.