Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie systematisch - Mattejat, Fritz;Schulte-Markwort, Michael
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Die Kinder- und Jugendpsychiatrie ist ein eigenständiges Fachgebiet mit komplexer und vielgestaltiger Thematik. Das mittlerweile in der 5. Auflage vorliegende Lehrbuch ist ein Leitfaden, an dem sich der Leser in der verwirrenden Vielfalt der Sichtweisen, Ideologien und Strömungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie orientieren und mit dem er sich gesichertes Fachwissen aneignen kann. Dieses Buch stellt die diagnostischen Instrumente einschließlich der bewährten testpsychologischen Verfahren ebenso wie die therapeutischen Methoden ausführlich dar und beschreibt die einzelnen Krankheitsbilder…mehr

Produktbeschreibung
Die Kinder- und Jugendpsychiatrie ist ein eigenständiges Fachgebiet mit komplexer und vielgestaltiger Thematik. Das mittlerweile in der 5. Auflage vorliegende Lehrbuch ist ein Leitfaden, an dem sich der Leser in der verwirrenden Vielfalt der Sichtweisen, Ideologien und Strömungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie orientieren und mit dem er sich gesichertes Fachwissen aneignen kann.
Dieses Buch stellt die diagnostischen Instrumente einschließlich der bewährten testpsychologischen Verfahren ebenso wie die therapeutischen Methoden ausführlich dar und beschreibt die einzelnen Krankheitsbilder unter Berücksichtigung der ICD-10 systematisch. Es enthält Checklisten für eine spezifische Diagnostik, die diagnostischen Leitlinien, typische Fallbeispiele, Leitlinien für die Elternberatung sowie Hinweise auf Fehlerquellen in Diagnostik und Therapie.
  • Produktdetails
  • Klinische Lehrbuchreihe
  • Verlag: Uni-Med, Bremen
  • 5., neu bearb. Aufl.
  • Seitenzahl: 462
  • Erscheinungstermin: 13. Dezember 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 177mm x 25mm
  • Gewicht: 1008g
  • ISBN-13: 9783837413700
  • ISBN-10: 3837413705
  • Artikelnr.: 36156343
Autorenporträt
Prof. Dr. med. Michael Schulte-Markwort, geboren 1956 in Osnabrück, studierte Medizin und Philosophie in Marburg und Kiel. Nach seiner Ausbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lübeck erwarb er den Zusatztitel Psychotherapeut mit Schwerpunkt Psychoanalyse und Psychodrama. 1997 habilitierte er und wurde Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität Hamburg. Seit 2004 ist er Ärztlicher Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und dem Altonaer Kinderkrankenhaus. Nach Fachveröffentlichungen u.a. zum Thema Magersucht widmet er sich nun dem brennenden Problem des Burnout bei Kindern- und Jugendlichen, das er erstmalig für Deutschland diagnostiziert hat.

Prof. Fritz Mattejat ist leitender Psychologe der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie/ Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters in Marburg.
Inhaltsangabe
1. Einführung 16 1.1. Historische Entwicklung und heutige Bedeutung der Kinder
und Jugendpsychiatrie 16 1.2. Normale Entwicklung und psychische Störungen im Kindes
und Jugendalter 22 1.2.1. Die Definition von psychischen Störungen 22 1.2.2. Die Erklärung von psychischen Störungen 25 1.2.3. Entwicklungsbedingungen: Pathogene und protektive Faktoren 26 1.2.4. Entwicklungsbereiche: Normale und gestörte Entwicklung in verschiedenen Bereichen 33 1.2.5. Entwicklungsaufgaben und ihre Bewältigung 39 1.2.6. Zusammenfassung: Ein allgemeines Modell der Entwicklungspsychopathologie 46 1.3. Klassifikation 48 2. Diagnostik 58 2.1. Übersicht: Aufgaben und Bereiche der Diagnostik 58 2.2. Anamneseerhebung 64 2.3. Exploration, Verhaltensbeobachtung und psychopathologischer Befund 70 2.4. Körperliche Untersuchung und ergänzende Diagnostik 76 2.5. Psychologische Untersuchung 82 2.5.1. Überblick 82 2.5.2. Psychologische Tests 85 2.5.3. Verhaltensdiagnostik 96 2.6. Familien
und Umfelddiagnostik 98 2.6.1. Überblick 98 2.6.2. Das gemeinsame familiendiagnostische Interview 101 2.6.3. Familiendiagnostische Selbstberichtsmethoden 104 3. Therapie 108 3.1. Übersicht: Beratung, Behandlung, Rehabilitation und Prävention 108 3.1.1. Beratung 108 3.1.2. Behandlung 111 3.1.3. Rehabilitation 116 3.1.4. Prävention 117 3.2. Tiefenpsychologische und personzentrierte Therapieformen 118 3.2.1. Grundlagen 118 3.2.1.1. Tiefenpsychologische Therapie 118 3.2.1.2. Personzentrierte Therapie 118 3.2.1.3. Modifikation tiefenpsychologischer und personzentrierter Therapiemethoden für Kinder und Jugendliche 120 3.2.1.4. Gemeinsamkeiten tiefenpsychologischer und personzentrierter Ansätze 120 3.2.2. Gesprächstherapie mit Jugendlichen 121 3.2.3. Spieltherapie mit Kindern 124 3.2.4. Körperorientierte, kreative, imaginative und Entspannungsverfahren 126 3.2.4.1. Übersicht 126 3.2.4.2. Autogenes Training 126 3.2.4.3. Katathymes Bilderleben 127 3.3. Verhaltenstherapie 128 3.3.1. Grundlagen 128 3.3.1.1. Die Entwicklung der Lerntheorie 128 3.3.1.2. Definitionsmerkmale der Verhaltenstherapie 128 3.3.1.3. Verhaltensmodelle 129 3.3.2. Problemanalyse 129 3.3.2.1. Abfolgeschritte 129 3.3.2.2. Funktionale Verhaltensanalyse 129 3.3.2.3. Vertikale Verhaltensanalyse 130 3.3.2.4. Analyse von Interaktionen 131 3.3.3. Interventionsmethoden 132 3.3.3.1. Überblick 132 3.3.3.2. Entspannungstraining und Biofeedback
Verfahren 133 3.3.3.3. Systematische Desensibilisierung 133 3.3.3.4. Konfrontationsverfahren 133 3.3.3.5. Operante Methoden 134 3.3.3.6. Kognitive Methoden 135 3.3.3.7. Selbstkontrollverfahren 135 3.3.3.8. Komplexe Methoden und Breitbandverfahren 136 3.3.3.9. Familienbezogene Methoden 136 3.4. Gruppentherapeutische Verfahren 138 3.4.1. Definition 138 3.4.2. Zielsetzungen 138 3.4.3. Indikation 138 3.4.4. Beispiel: Psychodrama
Therapie 139 3.5. Familien
und Systemtherapie 140 3.5.1. Grundlagen 140 3.5.1.1. Geschichtliche Entwicklung 140 3.5.1.2. Familientherapeutische Ansätze 140 3.5.1.3. Grundannahmen und Definition 140 3.5.1.4. System
und Entwicklungsorientierung 141 3.5.1.5. Das Konzept des Entwicklungsraums, die Zielsetzung der Familientherapie 142 3.5.2. Ebenen der Zusammenarbeit 143 3.5.3. Indikationsstellung 144 3.5.4. Therapeutische Methoden 145 3.5.4.1. Die therapeutische Einstellung 145 3.5.4.2. Spezielle familientherapeutische Techniken 147 3.5.4.2.1. Umdeuten (reframing) 147 3.5.4.2.2. Familienskulptur 147 3.5.4.2.3. Familienverträge 148 3.5.4.2.4. Symptomverschreibung 149 3.6. Heilpädagogische und sozialtherapeutische Maßnahmen 150 3.6.1. Heilpädagogische Übungsbehandlungen 150 3.6.2. Spezielle psychotherapeutische Übungsbehandlungen 151 3.6.3. Ergotherapie 152 3.6.4. Spezielle schulische Förderung 153 3.6.5. Milieutherapie 154 3.6.6. Sozialpädagogische und sozialorganisatorische Hilfestellungen 154 3.7. Psychopharmakotherapie 155 3.7.1. Stimulanzien 156 3.7.2. Antidepressiva 157 3.7.3. Neuroleptika 157 3.7.4. Tranquilizer 158 3.7.5. Weitere Wirkstoffe 158 4. Kinder
und Jugendpsychiatrie und Recht 162 4.1. Begutachtung 162 4.1.1. Jugend
und Strafrecht 163 4.1.2. Zivil
und Familienrecht 166 4.1.3. Sozialrecht und Versorgungsrecht 174 4.1.4. Praktische Begutachtungsfragen 178 4.2. Ethische Aspekte der Kinder
und Jugendpsychiatrie 180 5. Entwicklungsstörungen 188 5.1. Umschriebene Entwicklungsstörung des Sprechens und der Sprache 188 5.1.1. Artikulationsstörung 189 5.1.2. Expressive Sprachstörung (F80.1) 191 5.1.3. Rezeptive Sprachstörung (F80.2) 191 5.1.4. Erworbene Aphasie mit Epilepsie (Landau
Kleffner
Syndrom F80.3) 192 5.2. Umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten 193 5.2.1. Lese
und Rechtschreibstörung (F81.0) 194 5.2.2. Isolierte Rechtschreibstörung (F81.1) 196 5.2.3. Rechenstörung (F81.2) 197 5.3. Umschriebene Entwicklungsstörungen motorischer Funktionen 198 5.4. Tiefgreifende Entwicklungsstörungen 202 5.4.1. Frühkindlicher Autismus (Kanner) 202 5.4.2. Autistische Psychopathie (Asperger) 208 5.4.3. Desintegrative Störung des Kindesalters (Heller
Syndrom, Dementia infantilis) 210 5.4.4. Rett
Syndrom 212 6. Intelligenz und ihre Variationen 216 7. Psychische Störungen und sozialmedizinische Aspekte der Anfallskrankheiten (Epilepsien) 230 7.1. Definition und Klassifikation der Epilepsien 230 7.2. Psychische Störungen bei Anfallskrankheiten 231 7.3. Sozialmedizinische Aspekte 232 8. Hirnorganische Psychosyndrome 240 8.1. Organische Persönlichkeitsstörungen (F07.0) 240 8.2. Postenzephalitisches Syndrom (F07.1) 241 8.3. Organisches Psychosyndrom nach Schädel
Hirn
Trauma (F07.2) 242 9. Psychosen und Persönlichkeitsstörungen 246 9.1. Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen 246 9.2. Affektive Störungen 262 9.3. Persönlichkeitsstörungen 270 10. Aufmerksamkeits
und Aktivitätsstörungen mit und ohne Hyperaktivität (ADHS) 280 11. Emotionale Störungen 296 11.1. Angststörungen 296 11.2. Phobische Störungen 302 11.3. Depressive Störungen 306 11.4. Zwangsstörungen 318 12. Psychische Störungen mit körperlicher Symptomatik 326 12.1. Essstörungen 326 12.1.1. Anorexia nervosa (F50.0) 326 12.1.2. Bulimia nervosa (F50.2) 333 12.1.3. Adipositas (F50.4 und E66.0) 339 12.1.4. Fütterstörung im frühen Kindesalter (F98.2) 341 12.2. Pica (F98.3) 343 12.3. Enuresis (F98.0) 344 12.4. Enkopresis (F98.1) 348 12.5. Tic
Störungen (F95) 350 12.6. Schlafstörungen (F51) 352 12.6.1. Ein
und Durchschlafstörungen (Insomnie, F51.0) 356 12.6.2. Hypersomnie (F51.1) 357 12.6.3. Störungen des Schlaf
Wach
Rhythmus (F51.2) 357 12.6.4. Alpträume (F51.5) und Schlaflähmung 358 12.6.5. Pavor nocturnus (F51.4) 359 12.7. Somatoforme und dissoziative Störungen (F44 und F45) 359 12.8. Sprechstörungen 363 12.8.1. Stottern und Poltern 363 12.9. Münchhausen
by
proxy
Syndrom 366 13. Deprivation und Misshandlung 372 14. Störungen sozialer Funktionen und des Sozialverhaltens 378 14.1. Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in Kindheit und Jugend 378 14.1.1. Elektiver Mutismus 378 14.1.2. Reaktive Bindungsstörung des Kindesalters 380 14.2. Störungen des Sozialverhaltens 381 15. Psychotrope Substanzen: Missbrauch, Abhängigkeit und Intoxikation 390 16. Autoaggressionen und Suizidalität 404 16.1. Autoaggressivität 404 16.2. Suizidalität und Suizid 407 17. Störungen der Sexualentwicklung und der Sexualität 416 17.1. Störungen der psychosexuellen Entwicklung 416 17.2. Störungen der Geschlechtsidentität 421 17.2.1. Störung der Geschlechtsidentität des Kindesalters 421 17.2.2. Transsexualismus 423 17.3. Störungen der Sexualpräferenz 424 18. Abkürzungen und Fachausdrücke 428 19. Tabellenanhang 434 Index 458