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Eine Hochebene mit silbernen Seen, in denen sich Schneegipfel spiegeln, ein Tal, in dem der junge Inn durch Blumenauen fließt, Schluchten, über denen Europas höchste Arvenwälder gegen das tiefblaue Firmament steigen - mit seiner extremen Gebirgslandschaft und dem schon südlichen Licht gehört das Engadin zu den spektakulärsten Regionen der Alpen. Angelika Overath führt an legendäre Orte von Sent bis Sils, vom Corvatsch bis ins Münstertal. Sie erzählt, warum die Alpenpässe Eisenbahnfans begeistern und Autofahrer erblassen lassen. Wieso sich Engadiner Spezialitäten nicht zum Abnehmen eignen und…mehr

Produktbeschreibung
Eine Hochebene mit silbernen Seen, in denen sich Schneegipfel spiegeln, ein Tal, in dem der junge Inn durch Blumenauen fließt, Schluchten, über denen Europas höchste Arvenwälder gegen das tiefblaue Firmament steigen - mit seiner extremen Gebirgslandschaft und dem schon südlichen Licht gehört das Engadin zu den spektakulärsten Regionen der Alpen. Angelika Overath führt an legendäre Orte von Sent bis Sils, vom Corvatsch bis ins Münstertal. Sie erzählt, warum die Alpenpässe Eisenbahnfans begeistern und Autofahrer erblassen lassen. Wieso sich Engadiner Spezialitäten nicht zum Abnehmen eignen und wie die uralte romanische Sprache, in der es "Bun di" und "A revair" heißt, in dieser Kulturregion weiterlebt.
  • Produktdetails
  • Gebrauchsanweisung
  • Verlag: Piper
  • Seitenzahl: 254
  • Erscheinungstermin: 1. September 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 195mm x 120mm x 27mm
  • Gewicht: 310g
  • ISBN-13: 9783492276702
  • ISBN-10: 3492276709
  • Artikelnr.: 44881382
Autorenporträt
Overath, Angelika
Angelika Overath wurde 1957 in Karlsruhe geboren. Sie arbeitet als Reporterin, Literaturkritikerin und Dozentin und wurde u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis und dem Ernst-Willner-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann seit neun Jahren in Sent, Graubünden; die beiden haben drei Kinder. 2010 erschien ihr hochgelobtes Senter Tagebuch: »Alle Farben des Schnees«.
Rezensionen
Besprechung von 02.02.2017
Manfred als Musikverhinderer

Wer über das Engadin schreibt, kann nicht einfach drauflos fabulieren. Denn kein anderes Schweizer Tal ist von deutschen Geistesgrößen, etwa von Friedrich Nietzsche, derart hymnisch beschrieben worden. Da empfiehlt es sich für minder begabte Schreiber, bei den Worten nach Bodenhaftung zu suchen, statt unbedingt virtuose Sprachbilder formen zu wollen. Die erwartet man freilich auch nicht in einem Buch, das in einer Reihe mit dem Titel "Gebrauchsanweisung" erscheint. An der Sprache der Autorin gibt es auch gar nichts zu mäkeln, sie schreibt meist anschaulich, formt gelegentlich wunderbare Sätze über das Rätoromanische, wird einmal sogar poetisch, als sie den Engadiner Schnee ("La Naiv") wirbeln lässt. Was indes weniger überzeugt, sind Aufbau und Art des Buches. Seine alphabetische Gliederung (von Alpenpässe bis Zuckerbäcker) ist zwar originell, aber für den Leser verwirrend, der eher ein praktisch-touristisches Interesse hat. Prompt fragt man sich, für wen das Buch eigentlich gedacht ist. Denn immer wieder gibt die Autorin persönliche Anekdoten und Erlebnisse zum Besten, schlittert entweder mit Mann und Kindern im Auto über den Flüelapass ("Manfred schaltete die Musik aus") oder geht mit ihrer Freundin in St. Moritz zum Jazz ("Franziska organisiert zwei Barhocker"). Um eine Gebrauchsanweisung für Touristen zu verfassen, ist es offenbar nicht unbedingt hilfreich, wenn man seit neun Jahren im Engadin lebt, die neue Heimat aber kurioserweise immer noch als "Glückserschrecken" bezeichnet.

km.

"Gebrauchsanweisung für das Engadin" von Angelika Overath. Piper Verlag, München/Berlin 2016. 254 Seiten. Broschiert, 15 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"Erstaunlich, wie sie dem schon so oft beschriebenen Engadin neue, überraschende Seiten abgewinnt. Die 43 Geschichten lesen sich leicht und stimmen so richtig ein auf den Moment, da man aus dem Tunnel in die Sonne des Engadins fährt.", Die Alpen (CH), 04.03.2017