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Eine innige Geschichte von großer Nähe und Zugewandtheit
Die 14 jährige Mirjam schreibt ihrem Opa regelmäßig E-Mails. Sie berichtet ihm von Freunden, die sie enttäuscht haben, von Streitereien mit ihren Eltern und ihrem letzten Schulwechsel. Der Opa antwortet und erzählt, wie es für ihn in der Nachkriegszeit war, die richtigen Freunde zu finden. Er gibt seiner Enkelin Ratschläge und versichert ihr, das Gästebett stehe immer für sie bereit. Mirjam erfährt von ihrem Opa, wie es ist, wenn man alt wird und das Gefühl hat, alles sei vielleicht ein letztes Mal. Eines Tages antwortet er Mirjam…mehr

Produktbeschreibung
Eine innige Geschichte von großer Nähe und Zugewandtheit

Die 14 jährige Mirjam schreibt ihrem Opa regelmäßig E-Mails. Sie berichtet ihm von Freunden, die sie enttäuscht haben, von Streitereien mit ihren Eltern und ihrem letzten Schulwechsel. Der Opa antwortet und erzählt, wie es für ihn in der Nachkriegszeit war, die richtigen Freunde zu finden. Er gibt seiner Enkelin Ratschläge und versichert ihr, das Gästebett stehe immer für sie bereit. Mirjam erfährt von ihrem Opa, wie es ist, wenn man alt wird und das Gefühl hat, alles sei vielleicht ein letztes Mal. Eines Tages antwortet er Mirjam nicht mehr. Nie mehr. Aber Mirjam schreibt weiter "Hallo Opa"...
  • Produktdetails
  • Gulliver Taschenbücher Bd.74580
  • Verlag: Beltz
  • Artikelnr. des Verlages: 74580
  • Seitenzahl: 67
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Erscheinungstermin: 24. August 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 123mm x 7mm
  • Gewicht: 85g
  • ISBN-13: 9783407745804
  • ISBN-10: 340774580X
  • Artikelnr.: 42689808
Autorenporträt
Härtling, Peter
Peter Härtling (1933 - 2017), in Chemnitz geboren, lebte bis zu seinem Tod in Mörfelden-Walldorf/Hessen. Er ist einer der vielseitigsten und renommiertesten Autoren Deutschlands - er veröffentlichte Lyrik, Erzählungen, Essays und Romane - für Kinder und Erwachsene. Seine Bücher für Kinder erscheinen bei Beltz & Gelberg, darunter die berühmten Romane 'Das war der Hirbel', 'Oma', 'Ben liebt Anna' und zuletzt 'Djadi, Flüchtlingsjunge'. Sein literarisches Gesamtwerk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter auch mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. 'Härtling ist unzweifelhaft eine Schriftsteller-Persönlichkeit, von der die deutschsprachige Kinderliteratur der letzten 30 Jahre maßgeblich geprägt wurde', so die Jury zum Deutschen Jugendliteraturpreis in ihrer Begründung.
Rezensionen
"Ein echter Leseschatz." Südwest Presse "Der 80-jährige Härtling trifft den Ton seiner Mail-Schreiber ganz wunderbar - ein sehr berührendes Buch - witzig, nachdenklich, tröstlich." dpa "Eine kleine Geschichte über große Gefühle und eine ganz besondere Beziehung." FOCUS-SPEZIAL/ Die besten Bücher 2013
Besprechung von 08.01.2016
GUT UND GÜNSTIG
Taschenbücher
Aus Argentinien kommt dieser ungemein eindringliche und berührende Jugend-Roman, der im Kopf des Lesers viele schöne, traurige und auch schreckliche Bilder hinterlässt. Er spielt in den 1970er Jahren und wird rückblickend von der nun erwachsenen Alma erzählt. Sie erinnert sich wehmütig an die Sommerferien ihrer Kindheit und Jugend in dem Ferienhaus ihrer Eltern auf einer Insel im Flussdelta des Rio Parana, in der Nähe von Buenos Aires, die sie als paradiesisch, wild und glücklich erlebt hat. Ihre Freunde sind Carmen und Marito, Nachbarkinder aus einfachen Verhältnissen. Auf der Insel und solange sie Kinder sind spielen die sozialen Unterschiede keine Rolle. Als Almas Eltern aber merken, dass das Mädchen sich in Marito verliebt hat, verbieten sie ihr den Umgang. Doch es ist nicht dieses Verbot, es sind die politische Realität und der Terror der Militärjunta, die die Liebe der jungen Menschen zerstört.
  Die ungewöhnliche Mischung aus poetischen Landschaftsschilderungen, Erinnerungen an eine glückliche Kindheit, verbotene Liebe und die in die Idylle einbrechende, tödliche Realität der Militär-Diktatur macht diesen (von Ilse Layer sehr gut übersetzten) Roman zu einem besonderen Leseerlebnis. (ab 14 Jahren und Erwachsene)
Inés Garland: Wie ein unsichtbares Band. Aus dem argentinischen Spanisch von Ilse Layer. Fischer Taschenbuch (81117) 2015. 250 Seiten, 7,99 Euro. Nominiert zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2014.
Ein schmales Bändchen mit einer Geschichte über große Gefühle, ist diese E-Mail-Korrespondenz eines Großvaters – das Alter Ego des Autors - mit seiner 14jährigen Enkelin. Der 80Jährige ist der einzige Erwachsene, dem Mirjam vertraut. In ihrer schnodderigen Sprache lässt sie ihn teilhaben an ihren Problemen mit Freunden, ihren Eltern und der Schule. Aber sie interessiert sich auch für seine vergangene Welt. „Hallo Opa, das ist krass, was du da von dir erzählst.“ Er antwortet ihr in seinem eigenen Ton, liebevoll, einfühlsam und elegisch, denn er spürt den nahen Tod. Als die E-Mails des Großvaters ausbleiben, will Mirjam den endgültigen Abschied nicht wahrhaben und schreibt weiter an ihn, bis ihre Mutter ihr diese tröstliche Korrespondenz verbietet.
 Ein berührendes Alterswerk, das die Emotionen der beiden in einem durch die knappe Form der Mails bestimmten, literarischen Ton eindringlich darstellt. (ab 12 Jahre und Erwachsene)
HILDE ELISABETH MENZEL
Peter Härtling: Hallo Opa – Liebe Mirjam. Eine Geschichte in E-Mails. Gulliver (74580) 2015. 69 Seiten, 5,95 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Einen gewitzten und zugleich witzigen E-Mail-Roman hat Peter Härtling da vorgelegt, findet Christian Staas. So realistisch und genau seien seine Beobachtungen, dass der Rezensent ihn beinahe der Dokumentarliteratur zuordnen würde. Mit "zärtlicher Nüchternheit" nähere sich Härtling dem autobiografischen Thema der Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln. Dass der Ton zwischen Opa und Mirjam dabei auch mal ruppiger wird, gefällt Staas, der sich noch ein paar E-Mails mehr zwischen den beiden gewünscht hätte.

© Perlentaucher Medien GmbH
»In ›Hallo Opa – Liebe Mirjam‹ übt Peter Härtling sich nun beinah in einer Art Dokumentarliteratur. Die E-Mails sind sachte, aber präzise Bearbeitungen eines tatsächlichen Mailwechsels zwischen ihm und seiner Enkeltöchter. (...) Ihm geht es ganz um das Wechselspiel zwischen Opa und Enkeltochter, um ihre Neugier aufeinander, ihr Staunen, Wundern, gegenseitiges Foppen. ›Hallo Opa – Liebe Mirjam‹ ist dadurch ein äußerst gewitztes, witziges Buch.« Die Zeit »Der 80-jährige Härtling trifft den Ton seiner Mail-Schreiber ganz wunderbar – ein sehr berührendes Buch – witzig, nachdenklich, tröstlich.« dpa »Eine kleine Geschichte über große Gefühle und eine ganz besondere Beziehung.« FOCUS-SPEZIAL/ Die besten Bücher 2013 »Dass Peter Härtling die Sprache und die Haltung einer 13-Jährigen präzise und bis in stilistische Feinheiten glaubhaft darzustellen weiss, zeigt, welch grosser Literat er ist. Seine innige Kommunikation zweier Lebensalter: faszinierend.« Tages-Anzeiger »Peter Härtling weiß, was junge Menschen bewegt. Das zeigt er auch in dieser berührenden E-Mail-Geschichte.« chrismon plus »Mischung aus jugendlichem Feuer und Altersweisheit« Eselsohr »Eine berührende Geschichte von der Freundschaft zwischen Großvater und Enkelin, die mit dem Tod nicht aufhört.« WAZ »Ein sprachschönes Buch über ein Kind, das langsam erwachsen wird und einen Erwachsenen, der langsam wieder zum Kind wird.« wireltern »Peter Härtling hat einen lebendigen und zunehmend berührenden Briefroman geschrieben, der nicht nur zwei Generationen mit all ihren Erinnerungen, Ängsten und Hoffnungen ins Gespräch bringt, sondern auch von Seelenverwandtschaft und Abschiednehmen erzählt.« Badische Zeitung »Von der Kraft des Erzählens und der Phantasie – ein unbeirrbarer Peter Härtling.« Offene Spielräume »Ein bezauberndes Buch.« dasgefluegeltewort.de »Ein echter Leseschatz.« Südwest Presse »Ein einfühlsamer Beitrag zum Gespräch der Generationen. [...] Das ist Härtling.« Der evangelische Buchberater »Kein Buch zur Erheiterung oder betulichen Betrachtung [...], ist es jedoch sicherlich höchst interessante Gesprächsgrundlage über die großen Unterschiede zwischen den Generationen und wie sie sich bei uns heute zeigen. [...] Spannend.« Leseweis-Facebookseite…mehr