Musik und Bild - Tammen, Björn R.

86,00
versandkostenfrei*
Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
Bequeme Ratenzahlung möglich!
ab 4,19 monatlich
0 °P sammeln

  • Buch mit Leinen-Einband

Jetzt bewerten

Für Kunsthistoriker, Musikwissenschaftler und Mediävisten ein unverzichtbares Kompendium, ausgestattet mit zahlreichen Abbildungen, Katalog und umfangreichem Register. Der Chorraum ist das ideelle Zentrum des mittelalterlichen Kirchengebäudes: Ort der Verschmelzung himmlischer und irdischer Liturgie. Oftmals wird Musikalisches in den hier angebrachten Bildprogrammen thematisiert. Im Gegensatz zur kirchenmusikalischen Gesangspraxis greifen die Bildprogramme bevorzugt auf Motive der instrumentalen Musik zurück: der Lobpreis König Davids, das Engelskonzert, die weltliche Instrumentalmusik, aber…mehr

Produktbeschreibung
Für Kunsthistoriker, Musikwissenschaftler und Mediävisten ein unverzichtbares Kompendium, ausgestattet mit zahlreichen Abbildungen, Katalog und umfangreichem Register. Der Chorraum ist das ideelle Zentrum des mittelalterlichen Kirchengebäudes: Ort der Verschmelzung himmlischer und irdischer Liturgie. Oftmals wird Musikalisches in den hier angebrachten Bildprogrammen thematisiert. Im Gegensatz zur kirchenmusikalischen Gesangspraxis greifen die Bildprogramme bevorzugt auf Motive der instrumentalen Musik zurück: der Lobpreis König Davids, das Engelskonzert, die weltliche Instrumentalmusik, aber auch das groteske Treiben musizierender Tiere. Die Musikdarstellungen werden nicht aus ihrem Kontext gelöst, sondern in ihren Bezügen zu Architektur, Kirchenmusik und raumgebundenen Bildprogrammen analysiert. Neben bekannten Bildwerken wie den Darstellungen der acht Kirchentöne in Cluny oder den Engelsfiguren im Aachener Münster wird eine Vielzahl bisher kaum beachteter Schnitzereien an Chorgestühlen des 14. und 15. Jahrhunderts untersucht. Der Verfasser verfolgt die Entwicklung der Programmidee von den wenigen erhaltenen Beispielen aus romanischer Zeit bis hin zu den für das Spätmittelalter so charakteristischen Engelskonzerten. Auf diese Weise entsteht ein facettenreiches Panorama europäischer Kulturgeschichte. Ausgezeichnet mit dem Akademie-Preis der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften für 1999.