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Die sogenannte >konsensuale lebte nicht zuletzt von ihrer Intransparenz. Dennoch wird in den Führungsspitzen geradezu ständig beraten. Aber erst in der neueren Forschung findet das Thema breites Interesse.Gerd Althoff analysiert in einem großen Überblick Quellen zur Beratung systematisch. Mit Schwerpunkt auf dem Früh- und …mehr

Produktbeschreibung
Die sogenannte >konsensuale< Herrschaft' des Mittelalters beruht auf dem Prinzip, dass Entscheidungen einvernehmlich und nach Beratungen gefällt werden sollten. Angesichts der Vertraulichkeit dieser Beratungen sind sie in den Quellen jedoch selten genau beschrieben. Die mittelalterliche Herrschaft lebte nicht zuletzt von ihrer Intransparenz. Dennoch wird in den Führungsspitzen geradezu ständig beraten. Aber erst in der neueren Forschung findet das Thema breites Interesse.Gerd Althoff analysiert in einem großen Überblick Quellen zur Beratung systematisch. Mit Schwerpunkt auf dem Früh- und Hochmittelalter weist er unterschiedliche Formen der Beratung nach und macht die Regeln deutlich, denen sie verpflichtet waren. So gelingt es, Möglichkeiten und Grenzen von politischer Partizipation aufzuzeigen. Für Theorie und Praxis mittelalterlicher Herrschaft ist dieser Zugang neu und dementsprechend reich an Einsichten. Das Buch ist die Summe seiner langjährigen Beschäftigung mit dem Thema.
Autorenporträt
Gerd Althoff, geb. 1943, ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Münster. Bei der WBG erschienen von ihm zahlreiche Bücher; u.a. "Die Macht der Rituale. Symbolik und Herrschaft im Mittelalter" (2. Aufl. 2014), die Biographie "Heinrich IV." (2. Aufl. 2008) sowie "'Selig sind, die Verfolgung ausüben'. Päpste und Gewalt im Hochmittelalter" (2013).
Rezensionen
»Es ist ein anregendes, lesenswertes Buch, für Fachkollegen genauso wie für historisch interessierte Laien.« Damals

»Althoffs Werk [zeigt] wichtige Befunde und überraschende, vielfach weiterführende Erkenntnisse und neue Einsichten.« H/Soz/Kult

»Wer sich für formalisierte oder informelle Modi politischer Willensbildung von der Merowinger- bis zur Stauferzeit interessiert, liest hier ein wichtiges und stimulierendes Buch.« Zeitschrift für Historische Forschung