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  • Format: PDF


Auslandseinsätze deutscher Soldaten sind kein neues Phänomen. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert waren Offiziere auf den Schlachtfeldern des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, im Osmanischen Reich, in Afrika oder im Kaukasus im Einsatz - als Söldner in Diensten fremder Staaten, als militärische Beobachter oder unter dem Deckmantel von Forschung und Entdeckung. Das Buch beleuchtet diese weitgehend vergessene Vorgeschichte des deutschen Kolonialismus. Es folgt den oftmals abenteuerlichen Reisen und utopischen Planspielen deutscher Offiziere und fragt nach den langen historischen Linien des…mehr

Produktbeschreibung
Auslandseinsätze deutscher Soldaten sind kein neues Phänomen. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert waren Offiziere auf den Schlachtfeldern des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, im Osmanischen Reich, in Afrika oder im Kaukasus im Einsatz - als Söldner in Diensten fremder Staaten, als militärische Beobachter oder unter dem Deckmantel von Forschung und Entdeckung. Das Buch beleuchtet diese weitgehend vergessene Vorgeschichte des deutschen Kolonialismus. Es folgt den oftmals abenteuerlichen Reisen und utopischen Planspielen deutscher Offiziere und fragt nach den langen historischen Linien des Zusammenhangs von Gewalt und Globalisierung. Krieg und Konflikt: Herausgegeben von Martin Clauss, Marian Füssel, Oliver Janz, Sönke Neitzel und Oliver Stoll

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 414
  • Erscheinungstermin: 7. September 2018
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783593437439
  • Artikelnr.: 48216439
Autorenporträt
Christoph Kamissek, Dr. phil., studierte Geschichte, Philosophie und Völkerrecht und ist Referent im Auswärtigen Amt in Berlin.
Inhaltsangabe
ngskampf 63
3. Die preußische "Waterloo-Generation" zwischen geopolitischer Restauration und militärischem Imperialismus (1815-1835) 84
3.1. Demobilisierung und Kolonialpläne nach 1815 84
3.2. Militärischer Bellizismus und internationales Gleichgewicht 97
3.3. Doppelter Militarismus:
Richtungskämpfe um Kriegsbild und institutionelle Verfassung des preußischen Militärs nach 1815 107
3.4. Weltwissen und militante Geographie: Die Erhaltung globaler Kriegsbereitschaft im militärischen Ausbildungsideal 118
3.5. Das preußische Militär und die Schauplätze der internationalen Mächtekonkurrenz (1820-1835) 131
3.5.1. Ein General im Orient: Die erste preußische Ägypten-Expedition (1820/21) 131
3.5.2. Imperialer Philhellenismus: Nationaler Unabhängigkeitskampf und militärische Kolonisationsprojekte im Osmanischen Reich 1454. Informeller Imperialismus: Die Kriegsjugendgeneration der Napoleonischen Kriege 176
4.1. Kampferfahrung als soziales Kapital: Generationelle Schichtung, Bewährungssehnsuc

ngskampf 63
3. Die preußische "Waterloo-Generation" zwischen geopolitischer Restauration und militärischem Imperialismus (1815-1835) 84
3.1. Demobilisierung und Kolonialpläne nach 1815 84
3.2. Militärischer Bellizismus und internationales Gleichgewicht 97
3.3. Doppelter Militarismus:
Richtungskämpfe um Kriegsbild und institutionelle Verfassung des preußischen Militärs nach 1815 107
3.4. Weltwissen und militante Geographie: Die Erhaltung globaler Kriegsbereitschaft im militärischen Ausbildungsideal 118
3.5. Das preußische Militär und die Schauplätze der internationalen Mächtekonkurrenz (1820-1835) 131
3.5.1. Ein General im Orient: Die erste preußische Ägypten-Expedition (1820/21) 131
3.5.2. Imperialer Philhellenismus: Nationaler Unabhängigkeitskampf und militärische Kolonisationsprojekte im Osmanischen Reich 1454. Informeller Imperialismus: Die Kriegsjugendgeneration der Napoleonischen Kriege 176
4.1. Kampferfahrung als soziales Kapital: Generationelle Schichtung, Bewährungssehnsuc
Rezensionen
»Der Verfasser [gewährt] einen tiefen Einblick in ein spezielles Thema der militärischen Voraussetzungen für den deutschen Kolonialerwerb in Afrika, in China und in der Südsee .« Ulrich van der Heyden, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 19.06.2019»Kamissek [leistet] mit seiner Studie zum imperialistischen Militarismus des langen 19. Jahrhunderts einen bedeutenden Beitrag zur Schließung einer eklatanten Forschungslücke. An diesen Erkenntnissen wird die Forschung zur Neuauslotung langfristiger Kontinuitätsstränge zu kolonialen und genozidalen deutschen Gewaltkulturen des 20. Jahrhunderts nicht vorbeikommen. Nicht zuletzt liest sich die Studie auch als Aufforderung an Militärhistoriker_innen, sich stärker für globalgeschichtliche Perspektiven zu öffnen wie auch als Appel an Globalhistoriker_innen, sich militärgeschichtliche Themen nicht zu verschliessen.« Tanja Bührer, Connections, 05.02.2021»Kamissek liefert [...] einen wesentlichen Beitrag zu der inzwischen weit ausdifferenzierten Forschungsdiskussion um Kontinuität und Kolonialismus.« H-Soz-Kult, 11.02.2021