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Zum Buch Alle sprechen vom Wetter. Darüber, wie es werden wird, gibt es derzeit mehr Voraussagen als je zuvor. Aber was wissen wir über Klimaschwankungen vor 500 oder vor 5000 Jahren? Wie können wir überhaupt etwas über die Geschichte des Wetters herausfinden? Schließlich: Wie haben sich die Klimaschwankungen der Vergangenheit auf den Menschen, seine Lebensweise und seine Kultur ausgewirkt? Der Historiker Wolfgang Behringer erschließt uns in einem faszinierenden Streifzug, was wir über Klimaänderungen und ihre kulturellen Konsequenzen vom Holozän bis ins 21. Jahrhundert wissen. Er führt uns…mehr

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  • Größe: 8.6MB
Produktbeschreibung
Zum Buch Alle sprechen vom Wetter. Darüber, wie es werden wird, gibt es derzeit mehr Voraussagen als je zuvor. Aber was wissen wir über Klimaschwankungen vor 500 oder vor 5000 Jahren? Wie können wir überhaupt etwas über die Geschichte des Wetters herausfinden? Schließlich: Wie haben sich die Klimaschwankungen der Vergangenheit auf den Menschen, seine Lebensweise und seine Kultur ausgewirkt? Der Historiker Wolfgang Behringer erschließt uns in einem faszinierenden Streifzug, was wir über Klimaänderungen und ihre kulturellen Konsequenzen vom Holozän bis ins 21. Jahrhundert wissen. Er führt uns ein in die historische Forschung zur Klimaentwicklung und zeigt uns, welche Schwankungen es gab und wie sie das Fortkommen des Homo sapiens behinderten oder beförderten. Sein spannendes Buch führt uns plastisch vor Augen, mit welchen Schwierigkeiten, manchmal aber auch mit welch angenehmen Wetterepochen unsere Vorfahren konfrontiert waren und wie sie damit umgingen. Das lehrt uns nicht zuletzt Mut zu fassen, den Klimawandel als die Herausforderung unserer Gegenwart zu begreifen und in einem besseren Sinne als bisher zu beeinflussen.


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  • Produktdetails
  • Verlag: Beck C. H.
  • Seitenzahl: 352
  • Erscheinungstermin: 09.11.2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783406625053
  • Artikelnr.: 44081983
Autorenporträt
Über den Autor Wolfgang Behringer, geb. 1956, ist Professor für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität des Saarlandes. Bei C.H.Beck sind von ihm u.a. erschienen: Hexen. Glaube, Verfolgung, Vermarktung (62015) und Tambora und das Jahr ohne Sommer. Wie ein Vulkan die Welt in die Krise stürzte (2015).

Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 01.02.2008

Sachbücher des Monats Februar
Empfohlen werden nach einer monatlich erstellten Rangliste Bücher der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie angrenzender Gebiete.
1. INGO HARDEN: Epochen der Musikgeschichte. Die Geschichte der europäischen Musik. Gerstenberg Verlag, 480 Seiten, 4 CDs, 79,90 Euro.
2. RICHARD SENNETT: Hand-werk. Übersetzt von Michael Bischoff. Berlin Verlag, 432 Seiten, 22 Euro.
3. EVA HORN: Der geheime Krieg. Verrat, Spionage und moderne Fiktion. S. Fischer Verlag, 544 Seiten, 14,95 Euro.
4. WOLFGANG BEHRINGER: Kulturgeschichte des Klimas. Von der Eiszeit bis zur globalen Erwärmung. C.H.Beck Verlag, 352 Seiten, 22,90 Euro.
5. JOHN BLAKE: Die Vermessung der Meere. Historische Seekarten. Konrad Theiß Verlag, 160 Seiten, 34,90 Euro.
6. GEORGE STEINER: Meine ungeschriebenen Bücher. Übersetzt von Martin Pfeiffer. Edition Akzente, Carl Hanser Verlag, 272 Seiten, 21,50 Euro.
7.-10. LUDWIG BINSWANGER/ ABY WARBURG: Die unendliche Heilung. Aby Warburgs Krankengeschichte. „Sequenzia”. Herausgegeben von Davide Stimilli und Chantal Marazia. Diaphanes Verlag, 272 Seiten, 28,90 Euro.
HANS MAGNUS ENZENSBERGER: Hammerstein oder der Eigensinn. Eine deutsche Geschichte. Suhrkamp Verlag, 375 Seiten, 22,90 Euro.
LORRAINE DASTON/ PETER GALISON: Objektivität. Übersetzt von Christa Krüger. Suhrkamp Verlag, 530 Seiten, 34,80 Euro.
WOLFRAM PYTA: Hindenburg. Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler. Siedler Verlag, 1120 Seiten, 49,95 Euro.
Besondere Empfehlung des Monats Februar 2008 von Hans Martin Lohmann: HELMUT HEIT: Der Ursprungsmythos der Vernunft. Zur philosophiehistorischen Genealogie des griechischen Wunders. Contradictio – Studien zur Philosophie und ihrer Geschichte, Bd. 7, Verlag Königshausen & Neumann, 284 Seiten, 39,80 Euro.
Die Jury: Rainer Blasius, Eike Gebhardt, Fritz Göttler, Wolfgang Hagen, Daniel Haufler, Otto Kallscheuer, Matthias Kamann, Petra Kammann, Guido Kalberer, Elisabeth Kiderlen, Jörg-Dieter Kogel, Hans Martin Lohmann, Ludger Lütkehaus, Herfried Münkler, Wolfgang Ritschl, Florian Rötzer, Johannes Saltzwedel, Albert von Schirnding, Norbert Seitz, Eberhard Sens, Hilal Sezgin, Volker Ullrich, Andreas Wang, Uwe Justus Wenzel.
Redaktion: Andreas Wang (NDR Kultur)
Die nächste SZ/NDR/BuchJournal-
Liste der Sachbücher des Monats erscheint am 29. Februar.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Franz Mauelshagen findet es durchaus löblich und Gewinn bringend, dass sich auch Historiker mit dem Klimawandel befassen, von Wolfgang Behringers Buch, das auf knapp 300 Seiten eine ganze "Kulturgeschichte des Klimas" bieten will, ist er enttäuscht, manches hat ihn sogar ziemlich aufgebracht. Zunächst ärgert den Rezensenten, dass Behringer nirgends das Scharnier begründet, über das er die kulturellen und die klimatischen Wandlungen der Weltgeschichte miteinander verbindet. Zudem habe der Autor häufig auch noch Beispiele gewählt, bei denen nachweislich nicht das Klima, sondern politische und soziale Gründe vorliegen, wie beispielsweise die große Hungersnot in Irland im 19. Jahrhundert, so der Rezensent irritiert. Besser gefallen haben Mauelshagen die Kapitel, die sich mit Behringers Spezialgebiet der Frühen Neuzeit befassen, insbesondere die Überlegungen zu Totentanzdarstellungen des 14. Jahrhunderts, die wie der Autor nachweist, nicht aus den Pesterfahrungen der Zeit hervorgegangen sind, sondern einen Bezug zur Hungersnot der Kleinen Eiszeit nahe legen. Richtig geärgert hat sich Mauelshagen hingegen über den untergründigen Relativismus, mit dem Behringer der Klimaerwärmung entgegentritt und auch im Mittelalter eine globale Erwärmung behauptet und damit den Lesern Gelassenheit angesichts der, wie der Rezensent betont, von Menschen verursachten und katastrophalen Klimaveränderungen empfiehlt.

© Perlentaucher Medien GmbH
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