Die Sonne und der Tod - Sloterdijk, Peter; Heinrichs, Hans-Jürgen
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1983 trat der "philosophische Schriftsteller" Peter Sloterdijk mit der zweibändigen "Kritik der zynischen Vernunft" hervor. Seitdem hat er Untersuchungen zu so unterschiedlichen Themen wie Europa und Eurotaoismus, Nietzsche und Heidegger, Psychologie und Politik veröffentlicht. 2004 ist der letzte Band seines großen "Sphären"-Projekts erschienen. In sechs großen Wechselreden mit Hans-Jürgen Heinrichs legt Sloterdijk hier den roten Faden frei, der sein Werk durchzieht, erläutert die existenziellen und philosophischen Beweggründe seiner Entdeckungsreisen und erklärt die wichtigsten Thesen seiner…mehr

Produktbeschreibung
1983 trat der "philosophische Schriftsteller" Peter Sloterdijk mit der zweibändigen "Kritik der zynischen Vernunft" hervor. Seitdem hat er Untersuchungen zu so unterschiedlichen Themen wie Europa und Eurotaoismus, Nietzsche und Heidegger, Psychologie und Politik veröffentlicht. 2004 ist der letzte Band seines großen "Sphären"-Projekts erschienen. In sechs großen Wechselreden mit Hans-Jürgen Heinrichs legt Sloterdijk hier den roten Faden frei, der sein Werk durchzieht, erläutert die existenziellen und philosophischen Beweggründe seiner Entdeckungsreisen und erklärt die wichtigsten Thesen seiner Bücher. Somit erlaubt "Die Sonne und der Tod" nicht nur eine genaue Verfolgung der Sloterdijkschen Denkbewegung, sondern bietet auch die Möglichkeit einer ersten kompakten Orientierung in seinem Gesamtwerk. "Eine unerhört anregende, auf höchster Reflexionsstufe angesiedelte tour d'horizon durch nahezu alle großen Themen der Gegenwart.""Albert von Schirnding, Süddeutsche Zeitung"
  • Produktdetails
  • Suhrkamp Taschenbücher Nr.3787
  • Verlag: Suhrkamp
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 370
  • Erscheinungstermin: 28. August 2006
  • Deutsch
  • Abmessung: 177mm x 110mm x 25mm
  • Gewicht: 291g
  • ISBN-13: 9783518457870
  • ISBN-10: 351845787X
  • Artikelnr.: 20774471
Autorenporträt
Sloterdijk, Peter
Peter Sloterdijk wurde am 26. Juni 1947 als Sohn einer Deutschen und eines Niederländers geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er in München und an der Universität Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. 1971 erstellte Sloterdijk seine Magisterarbeit mit dem Titel Strukturalismus als poetische Hermeneutik. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay über Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel Die Ökonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution. Im Jahre 1976 wurde Peter Sloterdijk von Professor Klaus Briegleb zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918-1933 promoviert. Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Das 1983 im Suhrkamp Verlag publizierte Buch Kritik der zynischen Vernunft zählt zu den meistverkauften philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts. 1987 legte er seinen ersten Roman Der Zauberbaum vor. Sloterdijk ist emeritierter Professor für Philosophie und Ästhetik der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und war in Nachfolge von Heinrich Klotz von 2001 bis 2015 deren Rektor.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Mit dem Zählen bis drei sei Sloterdijk schon recht weit gekommen, schreibt Reinhard Kahl in seiner Kritik des vorliegenden Buchs, und man möchte es ihm unbesehen glauben, wenn man hört, dass die beiden Bände von Sloterdijks "Sphärenprojekt" - die "Blasen" und die "Globen" - bereits 1700 Seiten umfassen und dass weitere Bände in Planung sind. Warum ein solcher Aufwand nötig ist, um bis drei zu zählen, versucht Kahl in seiner Kritik deutlich zu machen: Sloterdijk versuche im Gespräch mit Hans-Jürgen Heinrichs an den Philosophen Gotthard Günther anzuknüpfen, der versucht habe, die "zweiwertige aristotelische Logik", das Entweder-Oder des abendländischen Denkens, durch das Denken eines Dritten, aber auch eines "Zwischen", das sich in der Spannung zweier Pole befinde, zu übersteigen. Kahl lobt die Offenheit dieses Gesprächsbands, verzeichnet mit Wohlwollen Sloterdijks Annäherung an Niklas Luhmann und seine Gegenposition zu Jürgen Habermas. Er weist auch darauf hin, dass der Band in einem Kapitel den Skandal um Sloterdijks Elmauer "Menschenparkrede" von 1999 aufarbeitet. Und manche Passagen des Buchs empfiehlt der Rezensent gar für künftige Deutschlehrbücher.

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