Die beiden Quellen der Moral und der Religion - Bergson, Henri
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In seinem letzten größeren Werk entwirft Bergson, ausgehend von seinem zentralen Begriff des "élan vital", eine Ethik und Religionsphilosophie, die die beiden Kulturphänomene Moral und Religion auf deren interne Veränderungskräfte prüft. Unter Rückgriff auf christliche Mystik, buddhistische Kontemplation, aber auch die Alleinheitslehren von Platon und Plotin verweist Bergson 1932, am Vorabend des Faschismus und der europäischen Katastrophe, auf die Möglichkeit einer offenen, den Prinzipien des Universalismus verpflichteten Gesellschaft. Beigegeben ist der Aufsatz, den Ernst Cassirer…mehr

Produktbeschreibung
In seinem letzten größeren Werk entwirft Bergson, ausgehend von seinem zentralen Begriff des "élan vital", eine Ethik und Religionsphilosophie, die die beiden Kulturphänomene Moral und Religion auf deren interne Veränderungskräfte prüft. Unter Rückgriff auf christliche Mystik, buddhistische Kontemplation, aber auch die Alleinheitslehren von Platon und Plotin verweist Bergson 1932, am Vorabend des Faschismus und der europäischen Katastrophe, auf die Möglichkeit einer offenen, den Prinzipien des Universalismus verpflichteten Gesellschaft. Beigegeben ist der Aufsatz, den Ernst Cassirer unmittelbar nach Erscheinen der deutschen Ausgabe 1933 für die jüdische Monatszeitschrift "Der Morgen" verfasste.
  • Produktdetails
  • Philosophische Bibliothek Bd.592
  • Verlag: Meiner
  • Erscheinungstermin: Juni 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 121mm x 22mm
  • Gewicht: 320g
  • ISBN-13: 9783787331819
  • ISBN-10: 3787331816
  • Artikelnr.: 48186912
Autorenporträt
Henri Bergson (* Paris 1859, † Paris 1941) war einer der einflussreichsten französischen Philosophen seiner Zeit. Er entstammte einer jüdischen Familie, war Sohn eines polnischen Vaters und einer englischen Mutter. Seine frühe Kindheit verbrachte Bergson in London, später studierte er Philosophie in Paris. Von 1900 bis 1924 hatte er eine Professur am Collège de France und wurde 1914 in die Académie française aufgenommen. Für die stilistische Brillanz seiner erkenntnistheoretischen Schriften wie zum Beispiel "Schöpferische Entwicklung" oder "Die beiden Quellen der Moral und der Religion" erhielt Henri Bergson 1928 den Literaturnobelpreis für das Jahr 1927. Sein Werk "Das Lachen" war ein Meilenstein der modernen Komiktheorie und ist bis heute eine der hellsichtigsten ästhetischen Reflexionen zum Thema.