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Die neue UN-Behindertenrechtskonvention will allen behinderten Menschen ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben ermöglichen. Sie verbindet die freiheitliche Orientierung der Menschenrechte mit umfassenden sozialen Leistungsrechten und dem konsequenten Verbot paternalistischer Bevormundung. Damit fordert sie die Behinderten- und Sozialpolitik ebenso heraus wie die Philosophie der Menschenrechte: Wie lässt sich ein wirklich inklusiver Menschenrechtsschutz begründen? Wie lassen sich universelle soziale Rechte philosophisch fassen, wie Ansprüche auf Respekt und Sorge verbinden? Sigrid Graumann…mehr

Produktbeschreibung
Die neue UN-Behindertenrechtskonvention will allen behinderten Menschen ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben ermöglichen. Sie verbindet die freiheitliche Orientierung der Menschenrechte mit umfassenden sozialen Leistungsrechten und dem konsequenten Verbot paternalistischer Bevormundung. Damit fordert sie die Behinderten- und Sozialpolitik ebenso heraus wie die Philosophie der Menschenrechte: Wie lässt sich ein wirklich inklusiver Menschenrechtsschutz begründen? Wie lassen sich universelle soziale Rechte philosophisch fassen, wie Ansprüche auf Respekt und Sorge verbinden? Sigrid Graumann diskutiert diese Fragen und zeigt, dass sich die Behindertenrechte mit einem sozialethisch erweiterten kantischen Konzept »assistierter Freiheit« überzeugend verteidigen lassen.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 314
  • Erscheinungstermin: 07.03.2011
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783593410401
  • Artikelnr.: 37172166
Autorenporträt
Sigrid Graumann, Dr. rer. nat., Dr. phil., promovierte in Biologie und in Philosophie. Sie ist Akademische Rätin an der Universität Oldenburg, wo sie in der Arbeitsgruppe »Soziologische Theorie« tätig ist.
Inhaltsangabe
Inhalt

Einleitung: Respekt oder Sorge für behinderte Menschen? 7
I. Die UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen 26
1. Wohltätigkeit und Fürsorge oder Menschenrechte? 26
2. Grundprinzipien der Konvention 34
3. Die einzelnen Rechte 514. Die Umsetzung der Konvention - eine Zukunftsaufgabe 75

II. Inklusivität, Universalität und Unteilbarkeit?
Grundsätze des Menschenrechtsschutzes und die Rechte
behinderter Menschen 80
1. Das Konzept assistierter Freiheit als politische Herausforderung 80
2. Gibt es ein Recht, Rechte zu haben?
Zur Inklusivität des Menschenrechtsschutzes 88
3. Gleiche Rechte für behinderte Menschen?
Zum Anspruch auf universelle Achtung der Menschenrechte im Privat- und Familienleben 102
4. Gleiche Rechte oder Sonderrechte?
Zu den spezifischen menschenrechtlichen Leistungsansprüchen
von behinderten Menschen 115
5. Weiterentwicklung der Menschenrechtsidee 134

III. Fairness, gerechte Großzügigkeit oder Basisfähigkeiten? Menschenrechte für behinderte Menschen als Herausforderung
für unser Verständnis sozialer Gerechtigkeit 135
1. Die Menschenrechte behinderter Menschen als Kernfrage
sozialer Gerechtigkeit 135
2. Soziale Gerechtigkeit für behinderte Menschen?
Die Konzeptionen von Rawls, MacIntyre und Nussbaum 139
3. Soziale Gerechtigkeit und das Recht, Rechte zu haben 157
4. Öffentliche oder private Gerechtigkeit? 169
5. Verbindliche Solidaritätspflichten? 184
6. Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit - keine faire Berücksichtigung behinderter Menschen 195

IV. Versuch einer moralphilosophischen Begründung der Rechte behinderter Menschen 198
1. Aufgaben einer moralphilosophischen Reflexion 198
2. Notwendigkeit einer moralphilosophischen Begründung 200
3. Möglichkeit einer moralphilosophischen Begründung mit Kant 204
4. Menschenwürde - Menschenrechte 219
5. Wohltätigkeit und Solidarität 231
6. Assistierte Freiheit - ein überzeugendes Konzept 244

V. Sorge und Respekt? Verteidigung des Menschenrechtsansatzes der Behindertenpolitik 247
1. Nicht abschließend geklärte Fragen 247
2. Inklusivität des Menschenrechtsschutzes 248
3. Menschenrechtsschutz im Privat- und Familienleben 270
4. Spezifische Behindertenrechte 285
5. Konkretisierung und Präzisierung des Menschenrechtsschutzes 292Abkürzungen 294
Literatur 295
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 15.07.2011

Behindertenpolitik

Unerwartet zügig wurde vor einigen Jahren eine in ihren inhaltlichen Punkten weitreichende UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen formuliert und im Jahr 2006 - als seinem Anspruch nach verbindliches Regelwerk - verabschiedet. Nun steht es in den Unterzeichnerländern zur Umsetzung an. Die Oldenburger Biologin und Ethikerin Sigrid Graumann bietet einen Überblick über die rechtliche Materie, die für Behindertenpolitik einen neuen moralisch-politischen Rahmen schafft. Graumann erläutert, wie eine rechtebasierte Sicht auf Behinderung die Möglichkeit eröffnet, Forderungen zu stellen, wo bislang Paternalismus herrschte. Die entstehende politische Spannung zwischen menschenrechtlichem Anspruch und einer durch Diskriminierungen wie durch relativistische Ethiken geprägten Wirklichkeit ist dann das eigentliche Thema des Buchs. Graumann schlägt vor, das politische Gefälle zwischen Menschenrechtsrhetorik und der Art und Weise, in welcher moderne Sozialstaaten sich um die Lebensverhältnisse von Behinderten (nicht) kümmern, durch eine soziologisch unterlegte Moralphilosophie der Selbstbestimmung zu beheben. Ihre Bezugspunkte sind - freihändig, aber zupackend interpretiert - die Grundrechtstheorie von Niklas Luhmann und die praktische Philosophie von Kant. Dass auch für eine Moralphilosophie der "assistierten Freiheit" Probleme bleiben, macht Graumann klar. Anerkennung kann man einfordern, aber nicht erzwingen. So sollte eine Politik der Rechte begleitet werden durch eine die soziale Unterstützung organisierende "Politik der Kultur". (Sigrid Graumann: "Assistierte Freiheit". Von einer Behindertenpolitik der Wohltätigkeit zu einer Politik der Menschenrechte. Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York 2011. 314 S., br., 34,90 [Euro].)

pgg

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Ein sehr lesenswertes Buch. (socialnet, 30.03.2011)
30.03.2011, socialnet -- "Ein sehr lesenswertes Buch."