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Jahrzehntelang kämpften Opfer von KZ-Menschenversuchen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs um Entschädigung und Anerkennung. Dabei blieben die osteuropäischen Überlebenden anders als ihre westeuropäischen Leidensgenossen lange Zeit von allen Leistungen ausgegrenzt. Dies änderte sich erst durch die internationale Aufmerksamkeit für das Verfolgungsschicksal der Gruppe polnischer Frauen, die als Ravensbrueck Lapins bekannt wurden. Ihr Fall trug maßgeblich dazu bei, dass die radikale Ausgrenzung osteuropäischer NS-Verfolgter allmählich aufweichte. Die Studie untersucht am Beispiel der Opfer…mehr

Produktbeschreibung
Jahrzehntelang kämpften Opfer von KZ-Menschenversuchen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs um Entschädigung und Anerkennung. Dabei blieben die osteuropäischen Überlebenden anders als ihre westeuropäischen Leidensgenossen lange Zeit von allen Leistungen ausgegrenzt. Dies änderte sich erst durch die internationale Aufmerksamkeit für das Verfolgungsschicksal der Gruppe polnischer Frauen, die als Ravensbrueck Lapins bekannt wurden. Ihr Fall trug maßgeblich dazu bei, dass die radikale Ausgrenzung osteuropäischer NS-Verfolgter allmählich aufweichte. Die Studie untersucht am Beispiel der Opfer nationalsozialistischer Humanexperimente die Bedeutung des Ost-West-Konflikts und medialer Inszenierungen für die Politik der Wiedergutmachung.
  • Produktdetails
  • Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte Bd.98
  • Verlag: Oldenbourg
  • Seitenzahl: 220
  • Erscheinungstermin: 11. Mai 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 240mm x 160mm x 12mm
  • Gewicht: 360g
  • ISBN-13: 9783486589511
  • ISBN-10: 3486589512
  • Artikelnr.: 25643944
Autorenporträt
Stefanie Michaela Baumann, geboren 1966, wurde mit der vorliegenden Arbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert und arbeitet als freie Journalistin.
Rezensionen
"Frau Baumann zeigt eindrucksvoll, mit welchen Mitteln die deutsche Ärzteschaft darum bemüht war, Humanexperimente in der NS-Zeit einerseits zu bagatellisieren, und, soweit dies nicht möglich war, deren Urheber als fanatische Außenseiter zu diskreditieren." Constatin Goschler in FAZ, 23.11.2009 "Stefanie Michaela Baumanns empfehlenswerte und ausgezeichnet lesbare Studie basiert nicht zuletzt auf der Auswertung wichtiger und unveröffentlichter Quellen aus den Akten von Bundesfinanzministerium, Bundeskanzleramt und Auswärtigem Amt, sodass sie vieles bisher lediglich Vermutete eindeutig belegen kann." Ralf Forsbach, sehepunkte "Mit der Aufarbeitung der Entschädigung für die Opfer von Humanexperimenten füllt die gut lesbare Untersuchung von Stefanie Michaela Baumann eine wichtige Forschungslücke." Regula Ludi, Historische Zeitschrift Heft 292/3