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Globalisierung und Neoliberalismus prägen das Gesicht der Gegenwart. Dies löst auch ein neues Interesse an den Arbeiten von Karl Marx aus, die in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts (und erst recht nach dem Kollaps des real existierenden Sozialismus) als unberührbar galten. Dabei kann einerseits davon ausgegangen werden, dass Marx bereits vor 150 Jahren heute aktuelle Prozesse beschrieben und ihre Strukturen problematisiert hat. Andererseits gehören zum Prozess der Globalisierung untrennbar auch "die Medien" sowie der sich weiter ausbreitende Diskurs darüber. "Media Marx" möchte zwischen…mehr

Produktbeschreibung
Globalisierung und Neoliberalismus prägen das Gesicht der Gegenwart. Dies löst auch ein neues Interesse an den Arbeiten von Karl Marx aus, die in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts (und erst recht nach dem Kollaps des real existierenden Sozialismus) als unberührbar galten. Dabei kann einerseits davon ausgegangen werden, dass Marx bereits vor 150 Jahren heute aktuelle Prozesse beschrieben und ihre Strukturen problematisiert hat. Andererseits gehören zum Prozess der Globalisierung untrennbar auch "die Medien" sowie der sich weiter ausbreitende Diskurs darüber. "Media Marx" möchte zwischen Marx und den Medien vermitteln. Geordnet entlang der verschiedenen Medien werden dabei sowohl relevante Passagen bei Marx selbst als auch einschlägige Positionen der späteren marxistischen Theoriebildung zusammengetragen und diskutiert. In diesem Sinn bietet das Handbuch einen konzentrierten wie orientierenden Beitrag zur Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen marxistischen Denkens in der
Medientheorie.
  • Produktdetails
  • Masse und Medium Bd.4
  • Verlag: Transcript
  • Seitenzahl: 408
  • Erscheinungstermin: Juni 2006
  • Deutsch
  • Abmessung: 225mm x 148mm x 28mm
  • Gewicht: 620g
  • ISBN-13: 9783899424812
  • ISBN-10: 3899424816
  • Artikelnr.: 20763159
Autorenporträt
Jens Schröter (Prof. Dr.) ist Professor für Theorie und Praxis multimedialer Systeme am Medienwissenschaftlichen Seminar der Universität Siegen. Einen seiner Forschungsschwerpunkte bildet die HiFi- und High-End-Kultur.Gregor Schwering arbeitet als Literatur-/Medienwissenschaftler am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Literatur der Romantik und des 20. Jahrhunderts, der Literatur- und/als Medientheorie sowie der Mediengeschichte.Urs Stäheli (Prof. Dr.) lehrt Soziologie an der Universität Basel. Forschungsschwerpunkte u.a.: Soziologische Theorie, Medien- und Kultursoziologie, Wirtschaftssoziologie.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Gottfried Oy meint, ein Buch wie der Sammelband "Media Marx", der marxistische Medientheorie untersuchen will, hat es heute, wo marxistische Ansätze ohnehin unpopulär sind, schwer, und auch bei ihm regt sich einiger Widerstand. Insbesondere am Beitrag von Sigrid Baringhorst und Simon Holler zu den Besitzverhältnissen deutscher Medienkonzerne kritisiert er die einseitige Konzentration auf die Frage, ob sich die Medien in deutscher oder in ausländischer Hand befinden. Denn der Aspekt der Nationalität bei den Eigentumsverhältnissen sei auch bei Marx eher nebensächlich, ihn habe vor allem die "Sprengkraft" des Kapitalismus und der Klassenkampf interessiert, so der Rezensent. Zwar würdigt er die große Vielfalt der analysierten Medien und Medientheorien, bedauert aber, dass aus der Praxis der Medienproduktion nichts in diesem Band zu lesen ist. So bleibt diese marxistische Mediengeschichte schließlich "blutleer", moniert Oy.

© Perlentaucher Medien GmbH
»[Dieser] Sammelband [zeichnet sich] durch eine immense Bandbreite der behandelten Medien und der diskutierten Theorien aus.« Gottfried Oy, Frankfurter Rundschau, 30.08.2006 »Der Band mit seinen experimentellen Beiträgen bringt (wieder) ins Bewusstsein, welche Rolle Marx für viele Theorieansätze der Medientheorie gespielt hat. Die einzelnen Beiträge verknüpfen, kontrastieren und werfen vielfach neue Fragestellungen auf.« Erik Bauer, m&z, 4 (2007) »'Media Marx' zeigt eindrücklich, wie und dass Marx in die zeitgenössische Medientheorie zu integrieren ist. Die Lektüre von 'Media Marx' macht deutlich, dass Marx' Gespenst immer wieder dort erscheint, wo man es kaum erwartet - in diesem Fall in den Medien des 21. Jahrhunderts.« Holger Kuhn, Theater der Zeit, 12 (2007) Besprochen in: Marx-Engels-Jahrbuch, 2007, Ernst Müller