Aggressive Medien (eBook, PDF) - Otto, Isabell
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Mediengewalt ist immer wieder ein Thema öffentlicher Debatten. Insbesondere nach spektakulären Amokläufen taucht regelmäßig die Frage auf, ob Medien ihre Nutzer zu Gewalttätern programmiert und so die Tat verursacht haben. Dabei ist der kausale Zusammenhang alles andere als geklärt: Obwohl die empirische Mediengewaltforschung mit großem Aufwand betrieben wird, hat sie bis heute keine konsensfähige Antwort gefunden. Diese Studie sucht keine weitere Lösung, sondern fragt, wie sich die Kausalformel »Mediengewalt« historisch herausgebildet hat und welcher Gewinn darin liegt, die…mehr

Produktbeschreibung
Mediengewalt ist immer wieder ein Thema öffentlicher Debatten. Insbesondere nach spektakulären Amokläufen taucht regelmäßig die Frage auf, ob Medien ihre Nutzer zu Gewalttätern programmiert und so die Tat verursacht haben. Dabei ist der kausale Zusammenhang alles andere als geklärt: Obwohl die empirische Mediengewaltforschung mit großem Aufwand betrieben wird, hat sie bis heute keine konsensfähige Antwort gefunden. Diese Studie sucht keine weitere Lösung, sondern fragt, wie sich die Kausalformel »Mediengewalt« historisch herausgebildet hat und welcher Gewinn darin liegt, die Mediengewalt-Debatte beständig mit ungeklärtem Wissen zu versorgen.

Isabell Otto ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg »Medien und kulturelle Kommunikation« und am Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft der Universität zu Köln. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Medien in der Wissenschaftsgeschichte, Mediendiskurse und Medientheorie.
  • Produktdetails
  • Verlag: transcript Verlag
  • Seitenzahl: 340
  • Erscheinungstermin: 01.01.2008
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783839408834
  • Artikelnr.: 44414633
Autorenporträt
Isabell Otto (Prof. Dr.) ist Professorin für Medienwissenschaft mit Schwerpunkt mediale Teilhabe in digitalen Kulturen an der Universität Konstanz.
Rezensionen
"Gerade diejenigen Stimmen, die in der aktuellen Debatte ein staatliches Verbot von Killerspielen nicht zielführend finden, begründen ihr Urteil damit, dass man mit einem Verbot die Nutzer weniger gut kontrollieren könne als durch anhaltende und dauernde Aufmerksamkeit den Kindern gegenüber. Gezeigt zu haben, dass in einer solchen Ablehnung des staatlichen Zugriffs auf die Mediennutzer deren subtilste Kontrolle zu sehen ist, ist das Verdienst von Ottos innovativem Blick auf ein vermeintlich altes Thema." Nicolas Pethes, H-Soz-u-Kult, 20.10.2008 Besprochen in: IASL online.de, 13.09.2008, Achim Barsch Archiv für Sozialgeschichte, 51 (2011)