Die Misstrauensgemeinschaft der »Querdenker«
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Die Corona-Pandemie und die darauf reagierende Infektionsschutzpolitik der Bundesregierung haben eine neue Bewegung hervorgebracht: die »Querdenker«. Über die soziale Zusammensetzung, das Mediennutzungsverhalten und die Wissenspraktiken dieser Gruppe ist bisher wenig bekannt. Erstmals hat eine interdisziplinäre Gruppe von Sozialwissenschaftler_innen diese Proteste umfassend untersucht, um zu verstehen, warum die Bewegung entstanden ist, was sie bewegt und wie sie agiert. Das Buch behandelt umfassend die unterschiedlichen Protestgruppen von wirtschaftlich Betroffenen über Impfgegner_innen und…mehr

Produktbeschreibung
Die Corona-Pandemie und die darauf reagierende Infektionsschutzpolitik der Bundesregierung haben eine neue Bewegung hervorgebracht: die »Querdenker«. Über die soziale Zusammensetzung, das Mediennutzungsverhalten und die Wissenspraktiken dieser Gruppe ist bisher wenig bekannt. Erstmals hat eine interdisziplinäre Gruppe von Sozialwissenschaftler_innen diese Proteste umfassend untersucht, um zu verstehen, warum die Bewegung entstanden ist, was sie bewegt und wie sie agiert. Das Buch behandelt umfassend die unterschiedlichen Protestgruppen von wirtschaftlich Betroffenen über Impfgegner_innen und Esoteriker_innen bis hin zu Verschwörungstheoretiker_innen und rechtsradikalen Protestierenden und gibt einen faszinierenden Einblick in die Welt der Querdenker, ihre Motivationen, Argumentationen und Verhaltensweisen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 51458
  • Seitenzahl: 323
  • Erscheinungstermin: 21. Juli 2021
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 138mm x 22mm
  • Gewicht: 407g
  • ISBN-13: 9783593514581
  • ISBN-10: 3593514583
  • Artikelnr.: 61447455
Autorenporträt
Reichardt, Sven§Sven Reichardt ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Konstanz.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Rezensentin Claudia Henzler empfiehlt den vom Zeithistoriker Sven Reichardt herausgegebenen Band mit wissenschaftlichen Aufsätzen über die "Querdenker" und ihre Mitläufer. Was die Autoren anhand von Recherchen in den sozialen Netzwerken, Befragungen, Redeanalysen und Beobachtungen auf Kundgebungen herausgefunden haben, verblüfft Henzler. Weniger wegen der Gründe, die die Menschen dazu anregen, sich der Bewegung anzuschließen, als aufgrund der Meinungsbildung und der Zusammensetzung der Demonstrierenden. Die Autoren stießen auf gut ausgebildete Akademiker, die sich von ihren Gefühlen leiten lassen, die sie wiederum über wissenschaftliche Expertise stellen! Das Buch ist eher trockene, dennoch lesbare Lektüre, meint die Rezensentin.

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