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Das 20. Jahrhundert war geprägt von der Welt der Massenmedien und der Massenkultur, die in Fabriken erstellt wurde. Das 21. Jahrhundert wird geprägt sein von Digitalisierung, Datennutzung und deren Folgen. Die Welt des Durchschnittsangebots, das für alle gleich ist, wird erweitert um das digitale Prinzip der Personalisierung: Inhalte entstehen nicht mehr einzig beim Hersteller und Absender, sondern werden mittels Datensammlung und -auswertung auf den Konsumenten und Empfänger zugeschnitten. Entgegen der vorschnellen Verteufelung dieser Entwicklung als Entmündigung und Überwachung beleuchtet…mehr

Produktbeschreibung
Das 20. Jahrhundert war geprägt von der Welt der Massenmedien und der Massenkultur, die in Fabriken erstellt wurde. Das 21. Jahrhundert wird geprägt sein von Digitalisierung, Datennutzung und deren Folgen. Die Welt des Durchschnittsangebots, das für alle gleich ist, wird erweitert um das digitale Prinzip der Personalisierung: Inhalte entstehen nicht mehr einzig beim Hersteller und Absender, sondern werden mittels Datensammlung und -auswertung auf den Konsumenten und Empfänger zugeschnitten. Entgegen der vorschnellen Verteufelung dieser Entwicklung als Entmündigung und Überwachung beleuchtet Dirk von Gehlen Chancen des Endes des Durchschnitts und zeigt sehr konkret, wie Personalisierung, Datennutzung und Digitalisierung die Arbeit von Medizinern, Marktforschern, Fußballern und Carsharing-Anbietern verändern. Erst auf dieser Grundlage kann die entscheidende Frage zum Wandel von der Lautsprecher- zur Kopfhörerkultur gestellt werden: Wer bestimmt die Playlist?
  • Produktdetails
  • Fröhliche Wissenschaft Bd.111
  • Verlag: Matthes & Seitz Berlin
  • Seitenzahl: 219
  • Erscheinungstermin: Februar 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 96mm x 17mm
  • Gewicht: 184g
  • ISBN-13: 9783957572462
  • ISBN-10: 3957572460
  • Artikelnr.: 44996933
Autorenporträt
Gehlen, Dirk von

Rezensionen
Besprechung von 25.04.2017
VON SZ-AUTOREN
Dirk von Gehlen über
die Digitalisierung
Warum muss man in den Radionachrichten auch dann Staumeldungen anhören, wenn man absehbar gar nicht auf eine Autobahn fahren will? Weil es in der Massenkultur des 20. Jahrhunderts keine andere Möglichkeit gab, als unabhängig von Ort und Zeit allen das Gleiche zu sagen. Die digitale Kultur des 21. Jahrhundert ermöglicht dagegen Kommunikation und Herstellung, die über das Einheitsprodukt hinausgeht. Nicht nur bei Staumeldungen, sondern absehbar auch in der Herstellung von physischen Produkten.
Dies ist eine der zentralen Veränderungen der Digitalisierung, behauptet Dirk von Gehlen, der bei der SZ den Bereich Social Media und Innovation leitet, in seinem Buch „Meta! Das Ende des Durchschnitts“. Er zeigt, wie die Digitalisierung in allen Lebensbereichen Entwicklungen anstößt, die er als Prozess von der Lautsprecher- zur Kopfhörerkultur beschreibt. Nicht mehr nur der Sender bestimmt, was läuft, die Empfänger gewinnen an Einfluss. In sechs Kapiteln und ebenso vielen Fachgesprächen analysiert er Trends der Digitalisierung, durch die sich Musik und Medien genauso verändern wie der Fußball, die Medizin und die Automobilbranche. Zentraler Faktor in allen Bereichen: die Macht der Daten. Das Schlusskapitel skizziert daher Ansätze und Ideen, die eine Datennutzung ermöglichen, ohne dass der Datenschutz dabei unter die Räder kommt.
SZ
Dirk von Gehlen: Meta! Das Ende des Durchschnitts. Verlag Matthes & Seitz, Berlin 2017. 180 Seiten, 15 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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