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Der 3-Millionen-Weltbestseller jetzt neu!
Ein Roman über Prozessoptimierung? Geht das? Das geht nicht nur - das liest sich auch spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Eliyahu M. Goldratts "Das Ziel" ist die Geschichte des Managers Alex Rogo, der mit ungewöhnlichen und schlagkräftigen neuen Methoden in seinem Unternehmen für Aufsehen sorgt. Der Klassiker unter den Wirtschaftsbüchern, der das Managementdenken weltweit umkrempelt, wurde jetzt erweitert um den wichtigsten Aufsatz des Autors, "Standing on the Shoulders of Giants": Pflichtlektüre für Manager - und fesselnder Lesestoff.…mehr

Produktbeschreibung
Der 3-Millionen-Weltbestseller jetzt neu!

Ein Roman über Prozessoptimierung? Geht das? Das geht nicht nur - das liest sich auch spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Eliyahu M. Goldratts "Das Ziel" ist die Geschichte des Managers Alex Rogo, der mit ungewöhnlichen und schlagkräftigen neuen Methoden in seinem Unternehmen für Aufsehen sorgt. Der Klassiker unter den Wirtschaftsbüchern, der das Managementdenken weltweit umkrempelt, wurde jetzt erweitert um den wichtigsten Aufsatz des Autors, "Standing on the Shoulders of Giants": Pflichtlektüre für Manager - und fesselnder Lesestoff.
  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag
  • 5., erw. Aufl.
  • Seitenzahl: 405
  • 2013
  • Ausstattung/Bilder: 406 S. 215.0 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 225mm x 158mm x 35mm
  • Gewicht: 672g
  • ISBN-13: 9783593398532
  • ISBN-10: 3593398532
  • Best.Nr.: 36812852
Autorenporträt
Dr. Eliyahu M. Goldratt ist Managementberater. Er ist Experte im Bereich Produktionsmanagement und berät weltweit agierende Firmen wie Ford, General Motors und General Electric. Er ist Begründer der innovativen Managementmethode Theory of Constraints. Seine Wirtschaftsromane sind internationale Bestseller.
Rezensionen
Besprechung von 06.08.2001
Tücken des Objekts
Ein so unterhaltsamer wie lehrreicher Roman über Prozeßoptimierung

Eliyahu Goldratt/Jeff Cox: Das Ziel - Roman über Prozeßoptimierung. Campus-Verlag, Frankfurt 2001, 376 Seiten, 49,80 DM.

Alex Rogo hat gleich zwei schwerwiegende Probleme: Die von ihm geleitete Fabrik steht kurz vor der Schließung und seine Ehe kurz vor dem Scheitern. Immerhin räumt ihm die Leitung des Konzerns, dessen Teil seine Fabrik ist, eine Gnadenfrist ein: Schafft er innerhalb von drei Monaten den "Turnaround", bleibt das Werk offen. Dazu muß er sich mächtig anstrengen und oft länger arbeiten - was die Eheprobleme nicht gerade entschärft.

Dies ist die Ausgangssituation, die der hauptberufliche Unternehmensberater Eliyahu Goldratt für seinen Roman "Das Ziel" entworfen hat. Im Mittelpunkt des folgenden Geschehens steht die Frage, wie die Prozesse in der Fabrik so gestaltet werden, daß am Ende ein Gewinn entsteht. Bei dieser schwierigen Aufgabe steht Alex Rogo sein ehemaliger Physiklehrer zur Seite. Der Pädagoge, der mittlerweile als Unternehmensberater arbeitet und somit wahrscheinlich Goldratts "Alter ego" darstellt, ist mit Rat und Tat behilflich.

Vergleichbar mit dem Philosophie-Roman "Sophies Welt", verfolgt auch Goldratt das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse in Romanform unterhaltsam zu präsentieren. Dabei ist es nicht leicht, zugleich zu unterhalten und dabei Erkenntnisse zu vermitteln, die dem Leser einen Nutzen stiften. Dem ersten Anspruch wird Goldratt (und Koautor Jeff Cox) in jedem Falle gerecht, das Buch hat einen hohen Unterhaltungswert und läßt sich an einem Wochenende entspannt schmökern. Es gibt einen Schurken, der am Ende den kürzeren zieht, einen Helden, der mit den Tücken des Objekts und gegen die Zeit kämpft, und natürlich das glücklichste denkbare Ende (die Firma ist gerettet, Rogo wird befördert, die Ehefrau kehrt, eigene Schuld an der Ehekrise bekennend, zu ihm zurück).

Dem Buch ist anzumerken, daß sein Autor ein Freund naturwissenschaftlichen Denkens im Management ist. Motiviert sind alle Mitarbeiter im Roman automatisch, die Schwierigkeiten in der Fabrik lassen sich allesamt durch Nachdenken und neue Prozeßorganisation recht mühelos, aber auch entsprechend emotionslos beseitigen. Als wesentlich für den Erfolg einer Fertigungsstätte wird dabei die Ausrichtung des Produktionsprozesses auf Engpaßfaktoren beschrieben. Diese - freilich etwas schlichte - Erkenntnis wird bis in ihre teilweise komplexen Konsequenzen aufgefächert. Dabei wird all dies anschaulich und spannend geschildert.

Wer sollte den Roman lesen, damit Goldratt und Cox auch den Anspruch erfüllen können, neben der Unterhaltung auch praktischen Nutzen zu stiften? Zunächst einmal Manager, die beruflich mit Produktionsplanung zu tun haben und auch in ihrer Freizeit nicht von diesem Thema lassen wollen. Die Erkenntnisse, die in dem Roman vermittelt werden, sollten für diese Leserschaft allerdings keinen Neuigkeitswert besitzen. Wirklich empfehlenswert ist der Roman aber für Studenten der Betriebswirtschaftslehre oder benachbarter Disziplinen, die häufig über die Praxisferne ihrer Ausbildung klagen. Das Buch gibt Einblicke in die Schwierigkeiten, mit denen ein Manager zu kämpfen hat - und ersetzt somit fast ein Praktikum in einem Produktionsbetrieb.

RALF NÖCKER

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Ralf Nöcker bescheinigt diesem Roman über einen fast gescheiterten Unternehmer einen ausgesprochen großen Unterhaltungswert. Gleichzeitig sei dem Buch anzumerken, dass der Autor Goldratt "ein Freund naturwissenschaftlichen Denkens im Management" ist: Schwierigkeiten lassen sich demnach am besten durch analytisches Denken beseitigen, das dann allerdings auch "entsprechend emotionslos" vonstatten geht, so Nöcker. An sich etwas trockenen Themen wie Produktionsprozesse sieht der Rezensent hier durchaus "anschaulich und spannend" beschrieben, allerdings fragt er sich, für welche Leser der Roman eigentlich geschrieben wurde. Denn Manager dürften hier nur wenig Neues erfahren, meint Nöcker. Für diese Zielgruppe könnte höchstens der Unterhaltungswert ein Anreiz sein. Studenten der Betriebswirtschaftslehre jedoch können nach Ansicht des Rezensenten in diesem Buch allerhand lernen, da hier der in der Ausbildung oft vermisste Einblick in die betriebswirtschaftliche Praxis gewährt werde.

© Perlentaucher Medien GmbH