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Nur zwei Bilder hatte sie verkauft, als sie 1907, wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter, einer Embolie erlag. Paula Modersohn-Becker starb früh. Sie war gerade einunddreißig Jahre alt. Doch sie hinterließ mehr als tausend Zeichnungen und rund siebenhundert Gemälde.
Zu Lebzeiten angefeindet, von der Nachwelt lange unterschätzt, wird sie jetzt neu entdeckt: als eine selbstbewußte Frau, die im Leben und in der Kunst zur Moderne gehört - nicht zuletzt dank der spannenden Bestseller-Biografie von Barbara Beuys.…mehr

Produktbeschreibung
Nur zwei Bilder hatte sie verkauft, als sie 1907, wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter, einer Embolie erlag. Paula Modersohn-Becker starb früh. Sie war gerade einunddreißig Jahre alt. Doch sie hinterließ mehr als tausend Zeichnungen und rund siebenhundert Gemälde.

Zu Lebzeiten angefeindet, von der Nachwelt lange unterschätzt, wird sie jetzt neu entdeckt: als eine selbstbewußte Frau, die im Leben und in der Kunst zur Moderne gehört - nicht zuletzt dank der spannenden Bestseller-Biografie von Barbara Beuys.
  • Produktdetails
  • Insel Taschenbücher Nr.3419
  • Verlag: Insel Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 35119
  • 4. Aufl.
  • Seitenzahl: 346
  • Erscheinungstermin: April 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 116mm x 30mm
  • Gewicht: 328g
  • ISBN-13: 9783458351191
  • ISBN-10: 3458351191
  • Artikelnr.: 25547760
Autorenporträt
Beuys, Barbara
Barbara Beuys, geboren 1943, arbeitete nach ihrer Promotion in Geschichte als Redakteurin u.a. bei Stern, Merian und der Zeit. Heute lebt Barbara Beuys als freie Autorin in Köln. Von ihr liegen im insel taschenbuch vor: Der Preis der Leidenschaft. Chinas große Zeit: Das dramatische Leben der Li Qingzhao (2009), Denn ich bin krank vor Liebe. Das Leben der Hildegard von Bingen (2009), Paula Modersohn-Becker. Oder: Wenn die Kunst das Leben ist (2009), Blamieren mag ich mich nicht. Das Leben der Annette von Droste-Hülshoff (2009), Sophie Scholl. Biographie (2011) und Die neuen Frauen. Revolution im Kaiserreich: 1900-1914 (2015).
Rezensionen
Besprechung von 29.10.2007
Neuerscheinungen zu Paula Modersohn-Becker
PAULA MODERSOHN-BECKER: „Kunst ist doch das Allerschönste.” Briefe einer jungen Künstlerin. Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007. 80 Seiten, 12,80 Euro.
CHARLOTTE UECKERT: Paula Modersohn-Becker. Rowohlt Verlag, Reinbek 2007. 160 Seiten, 8,50 Euro.
JÜRGEN TEUMER: Auf Paulas Spuren. Schünemann Verlag, Bremen 2007. 114 Seiten, 12,90 Euro.
RAINER STAMM: Ein kurzes intensives Fest. Paula Modersohn-Becker. Eine Biographie. Reclam Verlag, Leipzig 2007. 260 Seiten, 19,90 Euro.
GUNNA WENDT: Clara und Paula. Das Leben von Clara Rilke-Westhoff und Paula Modersohn-Becker. Piper Verlag, München 2007. 272 Seiten, 9 Euro.
KERSTIN DECKER: Paula Modersohn-Becker. Eine Biografie. Propyläen Verlag, Berlin 2007. 304 Seiten, 19,90 Euro.
RENATE BERGER: Paula Modersohn-Becker. Paris – Leben wie im Rausch. Biografie. Lübbe Verlag, Bergisch-Gladbach 2007. 280 Seiten, 22 Euro.
MARINA BOHLMANN–MODERSOHN: Paula Modersohn-Becker. Eine Biografie mit Briefen. Verlag btb, München 2007. 336 Seiten, 9 Euro.
CHRISTA MURKEN: Paula Modersohn-Becker. Leben und Werk. DuMont Literatur und Kunst Verlag, Köln 2007. 149 Seiten, 24,90 Euro.
GÜNTER BUSCH/LISELOTTE VON REINKEN (Hrsg.): Paula Modersohn-Becker. In Briefen und Tagebüchern. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007. 800 Seiten, 34,90 Euro.
BARBARA BEUYS: Paula Modersohn-Becker oder Wenn die Kunst das Leben ist. Carl Hanser Verlag, München 2007. 344 Seiten, 24,90 Euro.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Zu Beginn ihrer Rezension lobt Rezensentin Elke von Radziewsky die Autorin Barbara Beuys erst einmal als erfahrene, erfolgreiche und verlässliche Biografin, die dem Thema ihres Erfolgsbuchs "Familienleben in Deutschland" aus dem Jahr 1980 in der Folge treu blieb. Auch in ihrer Biografie der Malerin Paula Modersohn-Becker spielt der Familienhintergrund der Künstlerin eine beträchtliche Rolle. Das liberale Elternhaus hat die Tochter - jedenfalls bis zur Hochzeit - zur künstlerischen Laufbahn ermuntert. Beuys erweist sich, lobt die Rezensentin, als "akribische Quellendurchforsterin", die sich keine schriftlichen Äußerungen der Künstlerin und ihres Umfelds entgehen ließ. Aus einer großen Menge von Zitaten ergebe sich so das Bild einer "fortschrittlichen, selbstbewussten" Künstlerin, auf deren Kunst Beuys allerdings nur sehr am Rande eingeht.

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