12,90 €
inkl. MwSt.

Versandkostenfrei*
Kostenloser Rückversand
Sofort lieferbar
0 °P sammeln
  • Broschiertes Buch

Das Werk Cézannes hat nun seit vielen Jahren den Platz erobert, der ihm gebührt, und es scheint deshalb notwendig, den Künstler selbst sprechen zu lassen, um seine eigenen Gedanken den üblichen Ungenauigkeiten und Entstellungen entgegenzusetzen. In dieser Absicht wurde die Veröffentlichung seiner Briefe unternommen, und gleichzeitig auch aus der Überzeugung heraus, daß seine Korrespondenz uns den Maler menschlich näherbringen und uns in der tiefen Ehrfurcht bestärken wird, die sein Werk uns bereitseinflößt. In seinem Briefwechsel spiegeln sich die vielen einander entgegengesetzten Züge der…mehr

Produktbeschreibung
Das Werk Cézannes hat nun seit vielen Jahren den Platz erobert, der ihm gebührt, und es scheint deshalb notwendig, den Künstler selbst sprechen zu lassen, um seine eigenen Gedanken den üblichen Ungenauigkeiten und Entstellungen entgegenzusetzen. In dieser Absicht wurde die Veröffentlichung seiner Briefe unternommen, und gleichzeitig auch aus der Überzeugung heraus, daß seine Korrespondenz uns den Maler menschlich näherbringen und uns in der tiefen Ehrfurcht bestärken wird, die sein Werk uns bereitseinflößt. In seinem Briefwechsel spiegeln sich die vielen einander entgegengesetzten Züge der unausgeglichenen Natur Cézannes. Frivol und sorglos in seinen Jugendjahren, wird er später argwöhnisch und in sich verschlossen. Seine Äußerungen schwanken von Zärtlichkeit und sogar Demut bis zur Arroganz, sein Selbstvertrauen wird gelegentlich von Bitterkeit und Enttäuschung abgelöst, seine Nachsicht und Höflichkeit schlagen manchmal schnell in Grobheit um; nur einigen alten Kameraden und eini
In Cézannes Briefwechsel spiegeln sich die vielen einander entgegengesetzten Züge seiner unausgeglichenen Natur. Frivol und sorglos in seinen Jugendjahren, wird er später argwöhnisch und in sich verschlossen. Seine Äußerungen schwanken von Zärtlichkeit und sogar Demut bis zur Arroganz, sein Selbstvertrauen wird gelegentlich von Bitterkeit und Enttäuschung abgelöst, seine Nachsicht und Höflichkeit schlagen manchmal schnell in Grobheit um; nur einigen alten Kameraden und einigen jungen Freunden gegenüber zeigt er sich stets warm und gütig, wie er auch immer liebevoll und väterlich bleibt, wenn er das Wort an seinen Sohn richtet.
Autorenporträt
Foto: Diogenes-Archiv
Rezensionen
"Das Buch ist für jeden, der sich mit Cezanne und mit der modernen Malerei beschäftigt, zu einem unentbehrlichen Arbeitsinstrument geworden. 1939 lag es in deutscher Übersetzung vor; es gehörte bald zu den vergriffenen Kostbarkeiten der dokumentarischen Kunstliteratur. Die neueste Auflage ist zugleich die beste. Sie übertrifft an Vollständigkeit und Genauigkeit alle bisherigen Veröffentlichungen. Im Gegensatz zu den rund 200 Briefen und Briefauszügen der früheren Editionen enthält sie 232 Briefe; eine Anzahl von Auszügen wurde durch den vollständigen Wortlaut ersetzt. Fast alle Briefe sind nach den Originaldokumenten kopiert und übertragen worden; einige sind Erstveröffentlichungen. Im Vorwort nennt der in der Kunst- und Künstlergeschichte des 19. Jahrhunderts bestbewanderte Verfasser die Namen und Orte, wo er die Korrespondenz gefunden hat. 322 Anmerkungen erläutern den Text: ein Register ermöglicht thematisches Nachschlagen." (Neue Zürcher Zeitung)