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DIY im digitalen Bereich heißt, kreative Lösungen finden beim Programmieren und sich sicher und souverän im Netz und am Computer bewegen: eine eigene App entwickeln, Spiele und Animationen programmieren, Twitter Facebook und Co. nutzen, um mitzugestalten und der eigenen Stimme Gehör zu verschaffen - dabei privat zu bleiben, obwohl man öffentlich ist. Dazu gibt es Porträts und Interviews mit Menschen aus der Computerszene, die Lust machen, selbst aktiv zu werden.
Mit Beiträgen von: Daniela Burger Demezou Floor Drees & Laura Gaetano Stine Eckert Sonja Eismann Birte Goldt Lucie Höhler Chris
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Produktbeschreibung
DIY im digitalen Bereich heißt, kreative Lösungen finden beim Programmieren und sich sicher und souverän im Netz und am Computer bewegen: eine eigene App entwickeln, Spiele und Animationen programmieren, Twitter Facebook und Co. nutzen, um mitzugestalten und der eigenen Stimme Gehör zu verschaffen - dabei privat zu bleiben, obwohl man öffentlich ist. Dazu gibt es Porträts und Interviews mit Menschen aus der Computerszene, die Lust machen, selbst aktiv zu werden.

Mit Beiträgen von:
Daniela Burger Demezou Floor Drees & Laura Gaetano Stine Eckert Sonja Eismann Birte Goldt Lucie Höhler Chris Köver Fiona Krakenbürger Linda Kruse Juliane Leopold Henrike Lode Tine Nowak Jennifer Rieker Kerstin Risse Becca Rose Gesche Roy Ruby & Fieke Annina Luzie Schmid Almut Schwacke Fabienne "fbz" Serriere Tarik Tesfu Stefanie Wuschitz Hengameh Yaghoobifarah
  • Produktdetails
  • Verlag: Beltz
  • Artikelnr. des Verlages: 75410
  • Originalausgabe
  • Seitenzahl: 144
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Erscheinungstermin: 24. August 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 169mm x 17mm
  • Gewicht: 516g
  • ISBN-13: 9783407754103
  • ISBN-10: 3407754108
  • Artikelnr.: 42679683
Autorenporträt
Chris Köver, 1979 geboren, hat mit 20 Jahren ihre erste Webseite gebaut, auf der alles blinkte, und verbrachte fortan viel Zeit im Netz. Es ist also kein Zufall, dass sie als Journalistin am liebsten über Technik und Netzkultur schreibt. Sie mag Dinge, die im Backofen aufgehen, beneidet Menschen, die richtig programmieren können, und fühlt sich eigentlich vor ihrem Laptop so richtig zu Hause. Zusammen mit Sonja Eismann und Daniela Burger gibt sie das Missy Magazine heraus.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Im Grunde genommen gefällt Rezensent Johannes Boie diese speziell an Mädchen gerichtete Einführung in den Umgang mit der digitalen Welt ziemlich gut. Zwar versteht der Kritiker nicht ganz, warum die Herausgeberinnen nicht auch Jungen ansprechen, liest aber dennoch interessiert, wie junge Leserinnen hier angeregt werden, kleine Projekte wie etwa Online-Petitionen planen, E-Mails verschlüsseln oder Programmieren selbst umzusetzen. Auf die ein oder andere allzu feministische Einlassung der Autorinnen hätte Boie zwar verzichten können, dennoch hat er dieses vielschichtige Sachbuch gern gelesen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 01.12.2015
Mehr Frauen ins Netz
Einführung in den Umgang mit der digitalen Welt
Was ist ein Hacker? Einer, der nachts vor dem Bildschirm Pizza isst, während er Geldkonten anderer Leute leerräumt? Ja, auch das berühmte Klischee kann einen echten Hacker darstellen. Muss aber nicht. Eigentlich ist Hacken irgendwas zwischen Weltanschauung und Lebenswandel. Wer als Kind Spielzeug lieber auseinandergenommen hat, als brav damit zu spielen, der befindet sich auf den ersten Schritten des Hackerpfades.
  Ein neues Buch, das sich speziell an Mädchen richtet, hat diese Einstellung als Leitmotiv gewählt. Eine gute Entscheidung – die Welt braucht im digitalen Zeitalter mehr denn je unerschrockene Entdeckerinnen, Forscherinnen und Wissenschaftlerinnen–, und insbesondere solche, die sich mit Computern befassen, den Gefahren und den Möglichkeiten der Systeme. Dementsprechend ist Hack’s selbst! ein buntes Sachbuch geworden, das auf jeder Seite dazu anregt, selbst aktiv zu werden. Viele kleine Projekte lassen sich mit Hilfe des Buches tatsächlich schnell umsetzen. So ist Erfolg und damit auch mehr Motivation unter den Leserinnen garantiert.
  Die politische Agenda der drei Herausgeberinnen, die für jedes Projekt eine andere Autorin gesucht haben, bestimmt viele Ideen: da soll die Leserin zum Beispiel eine Online-Petition starten, eine Kampagne planen, ihre Spuren im Netz verwischen, und ihre E-Mails verschlüsseln. Das Buch ist ganz nebenbei also auch eine kleine demokratische Schulung, über die Rechte und Möglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger in einer komplexen Welt. In anderen Teilen des Buchs lernen die Leserinnen erste Schritte beim Programmieren, ein Blog zu gestalten oder ein Logo zu entwerfen, es ist das Handwerkszeug der Startup-Generation und der Netzaktivisten, das hier in Ansätzen praktisch vermittelt wird.
  Je nach Projekt dringt immer wieder auch die Passion der Herausgeberinnen für ihre individuelle Sicht auf den Feminismus durch. An seinen schlechtesten Stellen wirken die basteltechnischen Inhalte der Texte daher fast wie Camouflage für die politische Agenda der Herausgeberinnen und Autorinnen. Etwa, wenn ein Interview dazu genutzt wird, die Leserinnen in der ewig anhaltenden akademischen Debatte um Sinn und Unsinn des Studienfaches „Gender Studies“ auf die Seite der Herausgeberinnen zu ziehen. Die sind offenbar allesamt Fans des in letzter Zeit vor allem lauten Twitter-Feminismus.
  Chris Köver, die Gründerin des feministischen Missy Magazins , hat mit ihren Co-Herausgeberinnenein glückliches Händchen bei der Auswahl der Autorinnen und Themen bewiesen. Schade ist neben der unnötigen Politisierung der Themen, dass sich das grundsätzlich geglückte Buch nicht auch an Jungs richtet. Klar, wer je über eine Versammlung des Chaos Computer Clubs gelaufen ist, der weiß, wie eine Welt fast ohne Frauen aussieht. Zum Glück wird es von Jahr zu Jahr besser, und die vielen kundigen Frauen, die gemeinsam an diesem Buch mitgeschrieben haben, sind ein guter Beweis dafür, dass die Hackerszene zum Glück nicht länger fest in männlicher Hand ist. Eine echte Nachwuchshackerin wird sich ohnehin nicht vorschreiben lassen, ob sie ihr Buch nicht auch mit Jungs lesen kann. Auch Ideologien lassen sich ganz einfach hacken, zumal, wenn man die digitalen Werkzeuge dafür so schön präsentiert bekommt. Wie heißt es im Kapitel „Dein eigenes Laptop-Logo entwerfen“? „Bist du es leid, als wandelnder Werbeträger das Logo einer Technikfirma durch die Welt zu tragen? Dann gestalte deinen Laptop lieber so, wie er dir gefällt – mit einem selbst entworfenen Aufkleber“. Den kann man ja auch auf den Schriftzug „für Mädchen“ kleben. (ab 12 Jahre).
JOHANNES BOIE
Chris Köver, Daniela Burger, Sonja Eismann: Hack’s selbst! Digitales Do It Yourself für Mädchen. Beltz & Gelberg 2015. 144 Seiten, 16,95 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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ein buntes Sachbuch geworden, das auf jeder Seite dazu anregt, selbst aktiv zu werden. [...] Das Buch ist ganz nebenbei also auch eine demokratische Schulung, über die Rechte und Möglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger in einer komplexen Welt." Johannes Boie, Süddeutsche Zeitung, 1.12.2015 "Es ist ein umfassendes Grundlagen- und Nachschlagewerk, Mutmachbuch und Hausbuch in einem, das man (frau) unbedingt zu Hause haben sollte. Von jungen [...] Frauen für junge Frauen gemacht öffnet es ein ganzes Multiversum der Kreativität." Sylvia Mucke, eselsohr, 12/ 2015 "Digitale Kreativ-Abenteuer" börsenblatt, 26.11.2015 "'Hack's selbst!' ist die Aufforderung zum spielerischen und mündigen Umgang mit der digitalen Welt." Der Spatz, 1.12.2015 "Kreativen, spielerischen und mündigen (!) Umgang mit WLAN und Co. bietet diese dankenswerte Neuerscheinung für Mädchen. Natürlich im Beltz& Gelberg Verlag!" VivArt, 1.12.2015 "Must-have." Wienerin, 2.2016 "Kreative Ideensammlung, die den DIY-Trend mit moderner Technik verbindet und Mädchen zu einem spielerischen Umgang mit Medien einlädt." stiftunglesen.de, 2/ 2016 "Das Buch ist für Mädchen gedacht, aber für Jungs ebenso interessant" Zeit Leo, 2/ 2016