Deine Angst - Dein Paradies - Atfah, Lina; Hamza, Aref; Al-Matroud, Mohmmad; Omran, Rasha; Tibi, Lina; Wahesh, Raed
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Die Dichter waren die ersten Demokraten. Eine auf den ersten Blick steile These - für den arabischen Raum trifft sie zu, ob in der fernen Geschichte des Goldenen Zeitalters der Lyrik des Hohen Mittelalters oder in der Neusten Geschichte, etwa der Revolution in Syrien im Arabischen Frühling, die zum Vernichtungskrieg ausartete: In Syrien waren die Dichterinnen und Dichter ganz vorn bei denen, die sich für eine Demokratisierung der Gesellschaft einsetzten. Sie haben es gebüßt durch Verfolgung und Exil, jetzt leben einige von ihnen in Deutschland und sind somit die nächsten Nachbarn, die das…mehr

Produktbeschreibung
Die Dichter waren die ersten Demokraten. Eine auf den ersten Blick steile These - für den arabischen Raum trifft sie zu, ob in der fernen Geschichte des Goldenen Zeitalters der Lyrik des Hohen Mittelalters oder in der
Neusten Geschichte, etwa der Revolution in Syrien im Arabischen Frühling, die zum Vernichtungskrieg
ausartete: In Syrien waren die Dichterinnen und Dichter ganz vorn bei denen, die sich für eine Demokratisierung
der Gesellschaft einsetzten. Sie haben es gebüßt durch Verfolgung und Exil, jetzt leben einige von ihnen in Deutschland und sind somit die nächsten Nachbarn, die das Projekt "Poesie der Nachbarn. Dichter übersetzen Dichter" je als Gäste hatte.
Mit Gedichten von Lina Atfah, Aref Hamza, Mohmmad, Al-Matroud, Rasha Omran, Lina Tibi, Raed Wahesh,
übersetzt von Dorothea Grünzweig, Brigitte Oleschinski, Christoph Peters, Joachim Sartorius, Julia Trompeter, Jan
Wagner.
  • Produktdetails
  • Poesie der Nachbarn
  • Verlag: Wunderhorn
  • Seitenzahl: 194
  • Erscheinungstermin: 31. März 2018
  • Deutsch, Syrisch (Klassisch)
  • Abmessung: 213mm x 142mm x 22mm
  • Gewicht: 354g
  • ISBN-13: 9783884235829
  • ISBN-10: 3884235826
  • Artikelnr.: 50255825
Autorenporträt
Hassanein, Mahmoud
Mahmoud Hassanein, geb. 1982 in Kairo, lebt in Mannheim. Übersetzer zeitgenössischer deutscher Prosa ins Arabische. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften Germersheim der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Promoviert zum Thema Menschenrechte in Translation. 2014 Deutsch-Arabischer Übersetzerpreis des Goethe-Instituts, Kategorie Nachwuchsübersetzer.

Thill, Hans
Hans Thill, geboren 1954 in Baden-Baden, lebt seit 1974 in Heidelberg als Lyriker und Übersetzer. Peter-Huchel-Preis 2004. Mitbegründer des Verlags Das Wunderhorn. Leiter der jährlichen Übersetzer-Werkstatt »Poesie der Nachbarn. Dichter übersetzen Dichter« und Herausgeber der gleichnamigen Reihe. Mitherausgeber der »Reihe P«. Seit 2010 künstlerischer Leiter des Künstlerhaus Edenkoben.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Angela Schader hält die Zeit gekommen für ein Buch wie dieses. Der von Mahmoud Hassanein und Hans Thill herausgegebene zweisprachige Band versammelt originelle syrische Dichterstimmen, die den hohen Ansprüchen der Weltpoesie genügen, stellt sie fest. Das ambitionierte Konzept des Bandes, deutsche AutorInnen übersetzen syrische Kollegen, hält sie für vielversprechend. Vor allem die im Band vertretenden Dichterinnen wie Lina Atfah und Rasha Omran setzten laut Schader "keck" Sujets, die sie "blitzend-pointiert" beziehungsweise mit rarer Intensität und Schönheit ausführen. Sondierungen von Angst und Verlassenheit, Gewalt und Tod und bittere wie leichtfüßige Kriegslyrik begegnen der beeindruckten Rezensentin. Auch wenn die Übertragung mitunter übers Ziel hinausschieße oder ein Druckfehler den Lesefluss störe - sehr lesenswert, findet Schader diesen Band.

© Perlentaucher Medien GmbH
Angela Schader hält die Zeit gekommen für ein Buch wie dieses. Der von Mahmoud Hassanein und Hans Thill herausgegebene zweisprachige Band versammelt originelle syrische Dichterstimmen, die den hohen Ansprüchen der Weltpoesie genügen, stellt sie fest. Das ambitionierte Konzept des Bandes, deutsche AutorInnen übersetzen syrische Kollegen, hält sie für vielversprechend. Vor allem die im Band vertretenden Dichterinnen wie Lina Atfah und Rasha Omran setzten laut Schader "keck" Sujets, die sie "blitzend-pointiert" beziehungsweise mit rarer Intensität und Schönheit ausführen. Sondierungen von Angst und Verlassenheit, Gewalt und Tod und bittere wie leichtfüßige Kriegslyrik begegnen der beeindruckten Rezensentin. Auch wenn die Übertragung mitunter übers Ziel hinausschieße oder ein Druckfehler den Lesefluss störe - sehr lesenswert, findet Schader diesen Band.

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