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Wer auf die "Fatrasien" stößt, traut seinen Augen nicht. Wie kann es sein, dass diese surrealistisch anmutenden, erstaunlich modern wirkenden absurden Sprachspektakel im tiefsten Mittelalter entstanden sind? Eine tollkühne Fantasie hat hier um das Jahr 1290 reimend Dinge zusammengebracht, die nie und nimmer zusammengehören. Sind es Ausgeburten der Lachkultur, der Karnevalskunst, sind es hochbrisante Zaubersprüche, heilsame Beschwörungen oder purer Nonsens? Die unmögliche Poesie der "Fatrasien" gibt viele Rätsel auf. Ihr Name ist Verballhornung der "Fantasie"; alles kann mit allem verknüpft…mehr

Produktbeschreibung
Wer auf die "Fatrasien" stößt, traut seinen Augen nicht. Wie kann es sein, dass diese surrealistisch anmutenden, erstaunlich modern wirkenden absurden Sprachspektakel im tiefsten Mittelalter entstanden sind? Eine tollkühne Fantasie hat hier um das Jahr 1290 reimend Dinge zusammengebracht, die nie und nimmer zusammengehören. Sind es Ausgeburten der Lachkultur, der Karnevalskunst, sind es hochbrisante Zaubersprüche, heilsame Beschwörungen oder purer Nonsens? Die unmögliche Poesie der "Fatrasien" gibt viele Rätsel auf. Ihr Name ist Verballhornung der "Fantasie"; alles kann mit allem verknüpft werden, Zartes und Krudes, Deftiges und Obszönes, die unverrückbaren Gesetze von Zeit und Raum sind außer Kraft gesetzt. Die anonymen "Fatrasien" aus der nordfranzösischen Stadt Arras sind nur in einer einzigen Handschrift des 13. Jahrhunderts aufbewahrt worden. Nach mehr als siebenhundert Jahren hat Ralph Dutli sie nun erstmals ins Deutsche übersetzt und legt damit eine bisher unbeachtete Wurzel der modernen Poesie frei.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Wallstein Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 144
  • Erscheinungstermin: 05.12.2012
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783835323940
  • Artikelnr.: 37176178
Autorenporträt
Ralph Dutli, geb. 1954, ist freier Autor, Lyriker und Übersetzer; studierte in Zürich und Paris Romanistik und Russistik. Er ist Herausgeber u.a. der zehnbändigen Ossip-Mandelstam-Gesamtausgabe und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt Johann-Heinrich-Voss-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Von Ralph Dutli sind bislang mehr als 30 Bücher und Editionen erschienen, zuletzt: Liebe Olive. Eine kleine Kulturgeschichte (2009).
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

"Welch ein Unsinn!", schwärmt Wulf Segebrecht hingerissen und er feiert die mittelalterlichen Fatrasien, die Ralph Dutli in diesem zweisprachigen, von ihm selbst übersetzten Band versammelt, als echte "Entdeckung". Fatrasien sind absurde Gedichte, die ihre überbordende Fantasie und ihre paradoxen Einfälle in ein strenges Formgerüst pressen, klärt der Rezensent uns auf. Er heißt es ausdrücklich gut, dass Dutli zwar die charakteristische Metrik der Originale überträgt, auf die Reime jedoch verzichtet, und nimmt mit Interesse die Feststellung des Nachdichters zur Kenntnis, in den Fatrasien stecke die Wurzel der modernen absurden oder surrealistischen Dichtung. Ein "Genussgift ersten Ranges", jubelt Segebrecht euphorisch.

© Perlentaucher Medien GmbH