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Wie bringen Gesellschaften der Vormoderne, die keine generalisierten Konzepte von Diversität im modernen Sinne ausbilden, dennoch Vielfalt zur Geltung? Die Untersuchung verfolgt diese Frage anhand der Differenzlogiken deutschsprachiger Wettkampferzählungen des 9. bis 15. Jahrhunderts und ausgewählter Bezugstexte der lateinischen und französischen Literatur. Die gattungsübergreifenden Studien arbeiten heraus, welche formalen Spielräume der Pluralisierung in Streitdialogen und Narrativen vom Seelenkampf, in Heldenepen, höfischen Romanen, Märtyrerlegenden, artes-Dichtungen und Exempelerzählungen…mehr

Produktbeschreibung
Wie bringen Gesellschaften der Vormoderne, die keine generalisierten Konzepte von Diversität im modernen Sinne ausbilden, dennoch Vielfalt zur Geltung? Die Untersuchung verfolgt diese Frage anhand der Differenzlogiken deutschsprachiger Wettkampferzählungen des 9. bis 15. Jahrhunderts und ausgewählter Bezugstexte der lateinischen und französischen Literatur. Die gattungsübergreifenden Studien arbeiten heraus, welche formalen Spielräume der Pluralisierung in Streitdialogen und Narrativen vom Seelenkampf, in Heldenepen, höfischen Romanen, Märtyrerlegenden, artes-Dichtungen und Exempelerzählungen greifbar werden. Ausgelotet werden Erzählmuster von Agonalität, die ihre Kontingenzen selten als offene Diversität freistellen, sondern häufig in integrativen Formen einzubinden suchen. Auf dieser Grundlage skizziert die Arbeit allgemeine Gesichtspunkte zur Beschreibung kultureller Formen, die Vielfalt als interne Möglichkeitsspielräume für Unbestimmtheit eröffnen.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Narr Francke Attempto Verlag
  • Seitenzahl: 508
  • Erscheinungstermin: 16.12.2019
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783772056536
  • Artikelnr.: 58770009
Autorenporträt
Prof. Dr. Bent Gebert lehrt ältere deutsche Literatur und Sprache an der Universität Konstanz.
Inhaltsangabe
Vorwort

I Ausgangslagen
1 Zwischen Einfachheit und Vielfalt
2 Unbehagen in den historischen Kulturwissenschaften
3 Aufgabenfeld (I): Produktiver Wettkampf, zerstörerischer Streit?
4 Aufgabenfeld (II): Vielfalt ohne diversity?
5 Aufgabenfeld (III): Diesseits der Kulturen?
6 Zielsetzungen: Wettkampfkulturen Formen der Pluralisierung
7 Zur Textauswahl
8 Worum es (nicht) geht

II Theoretische Grundlagen
1 Wettkampf
2 Komplexität
III Studien
1 Vorspiel der Vervielfältigung: Zum älteren Hildebrandslied
2 Seelenkämpfe
3 Unterlaufene Wettkämpfe: Zum Iwein Hartmanns von Aue
4 Entdeckungen: Das Nibelungenlied B
5 Wettkampfvergleiche: Konkurrenz und Serialität im Rosengarten zu Worms A
6 Wettkampfheiligung: Märtyrerlegenden von unzerstörbarem Leben
7 Wettkampf um Wissen: Heinrichs von Mügeln Der meide kranz
8 Wettkampfpolitik: Der Erzählzyklus der Sieben weisen Meister
9 Nachspiel der Vielfalt: Zum jüngeren Hildebrandslied

IV Ergebnisse und Perspektiven
1 Formale Pluralisierung
2 Komplexitätstypen
3 Kulturtheoretische Perspektiven

V Literaturverzeichnis

Register